Glücklich Gärtnern

Gärtnern, Leben, Genießen

Monat: November 2015

Die Weihnachtsbäckerei ist eröffnet

Heute ist der 1. Advent und damit ja offiziell Vorweihnachtszeit. Und warum auch immer, ist die Vorweihnachtszeit verbunden mit Backen; Kekse, Plätzchen, Stollen, Lebkuchen, Lebkuchenhäuser etc pp. 🙂

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Meine Kinder lieben es natürlich ebenfalls zu backen, also kommt Mama nicht drum herum und Spaß macht es ja auch noch.

So sind letzte Woche schon die ersten Plätzchen entstanden und dekoriert worden. Und heute haben wir zum aller ersten Mal Lebkuchenteig gemacht und und einen Lebkuchenbaum gestaltet. Das ging erstaunlich gut. Beim nächsten Mal sollte der Teig nur kürzer gebacken werden, denn er war doch sehr hart nach dem Auskühlen.

Am Mittwoch wollen wir uns dann an einem Lebkuchenhaus versuchen. Da war das heute doch eine gute Probe. Hoffentlich klappt es. Weitere Vorweihnachtsprojekte sind dann Fröbelsterne basten und Vogelfutter im Tontopf herstellen.

Aber nun erstmal zu den Rezepten:

Teegebäck für Plätzchen

  • 500g Mehl
  • 250g Butter
  • 2 Eier
  • Prise Salz
  • 150g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Pck. Backpulver

Aus den Zutaten knetet ihr einen schönen glänzenden geschmeidigen Teig. Dieser wird noch für ca. 1 Stunde in Frischhaltefolie im Kühlschrank gelagert. Danach kann man ihn gut ausrollen und ausstechen. Der Teig reicht ca. für 3 Bleche.

Das Teegebäck kann nun nach Gefühl verziert werden. 🙂

 

Lebkuchenbaum

  • 500g Mehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 100 g Zucker
  • 150g Butter oder Magerine
  • 1 Pck. Lebkuchengewürz
  • 1 Prise Salz
  • 300g Honig
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 15 g Kakaopulver
  • etwas Kondensmilch oder Sahne zum Bestreichen
  • 250g Puderzucker und etwas Wasser zum Guß herstellen
  • zur Dekoration Smarties, Perlen und Streusel o.ä.

Den Honig, die Butter sowie den Zucker und Vanillezucker in einem Topf erwärmen bis alle Zutaten geschmolzen sind und eine glatte Masse entstanden ist. Diese lasst ihr dann abkühlen. Anschließend gebt ihr Salz und Lebkuchengewürz dazu. Nun kommt das Mehl , der Kakao und das Backpulver zu der Masse und es wird alles zu einem geschmeidigen, gut ausrollbaren Teig verarbeitet. Sollte er etwas trocken und brüchig sein, gebt etwas Mehl oder Butter dazu. Bei zu feuchtem Teig, gebt ihr noch etwas Mehl dazu.

Den Teig rollt ihr anschließend portionsweise ungefähr einen halben Zentimeter dick aus und stecht oder schneidet 9 unterschiedlich große Sterne aus, sowie 7 runde Kreise. Diese legt ihr auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech, bestreicht die ausgestochenen Teiglinge mit Kondensmilch und backt sie im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad (ober- und Unterhitze) ca. 10 Minuten.

Die gebackenen Sterne und Kreise lasst ihr danach auskühlen. Sobald sie kalt sind, könnt ihr aus ca. 3 EL Wasser und dem Puderzucker einen zähnen Guß machen. Damit klebt ihr die Sterne mit jeweils einem Kreis zwischen den Sternen zusammen. Den Rest der Maße verwendet ihr zum Dekorieren des Baumes. Anschließend kann er verziert werden.

Fertig!

Neues von unserem Mini-Bauernhof

Kaninchen

Gestern sind endlich die heiß ersehnten ersten beiden Gotlandskaninchen eingezogen. Fast den gesamten Sonntag sind wir dafür durch Deutschland geschippert, um die beiden abzuholen. Nun erholen sie sich vom Stress in unserem Meerschweinchen-Haus bis ihr neues Gartendomizil fertig gestellt ist. Das bedeutet auch, dass sie vorherst nur 2×0,60m pro Etage habe und die Deckenhöhe, da noch auf Meerschweinchen angepasst, etwas niedrig ist. Aber es ist ja nur eine Übergangslösung bis die neuen Ställe fertig sind.

Die Kinder sind auch total begeistert und die beiden sind im Gegensatz zu unseren Meerschweinchen als zahm zu betrachten. Besonders Lillebror lässt sich ohne zu Murren im Stall streicheln. Er ist sowieso total relaxt, während Finja noch etwas zurückhaltend ist.

Jetzt müssen wir mal schauen, wann wir die beiden zusammen lassen für unseren ersten Hasennachwuchs. Ich denke, wir warten noch ein wenig, bis die Temperaturen wieder etwas wärmer werden….

Hühner

Unseren 3 Zwerghühnern geht es soweit auch sehr gut. Allerdings sind sie noch in der Mauser. Irgendwie machen sie das auch nicht so richtig. Es fliegen zwar viele Federn rum, aber vom Federkleid sehen sie immer recht ansehnlich aus. Ist ja auch viel zu kalt zum kompletten Federabwurf 😉 Derzeit sind sie auch nicht in der Stimmung fürs Eierlegen. Da müssen wir wohl noch etwas warten, bis es wieder mehr Tageslicht gibt. Aber das kennen wir ja schon vom letzten Winter. Auch ihr neues Domizil müssen wir endlich mal in Angriff nehmen, besonders wenn dann nächstes Frühjahr Nachwuchs ins Haus steht. Dann bekommen sie einen richtig großen Hühnerstall inklusiver großem Freilauf im neuen Garten. Momentan müssen sie mit unserem Mini-Garten auskommen.

Meerschweinchen

Wir haben ja neben den Hühner und Kaninchen auch noch Meerschweinchen in unserem Gartenhaus. Diese leben in Paarhaltung (die Böcke) bzw. in einer großen Gruppe mit allen Weibern und einem Kastraten. Sie zählen zwar nicht zu den Nutztieren, aber seit meiner Kindheit hatte ich immer welche, so dass sie mir einfach ans Herz gewachsen sind.

Ich hoffe, Euch gefallen unsere Tiere!

Kürbiskernbrot, ziemlich lecker….

Brot kaufen ist in unserer Familie immer etwas schwierig. Erstens hab ich wirklich meist kein Bargeld, um beim Bäcker einzukaufen, während das Supermarktbrot nicht wirklich lecker ist. Zweitens schimmelt so ein Brot bei uns recht schnell, weil dann doch einfach zu wenig davon gegessen wird. Aber hab ich keines, ist es auch doof. Wie es halt so ist…

Also dachte ich mir gestern ganz spontan, mal selbst wieder zu backen. Ohne Sauerteig und anderen schnick schnack.

Rausgekommen ist dabei ein ganz gutes Kürbiskernbrot und geschmeckt hat es auch.

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Zwischenstand vom neuen Garten

GEMÜSEGARTEN

Es ist Mitte November und mein Garten scheint davon nichts zu wissen. Klar, die Bäume haben ihre Blätter verloren und alles sieht schön herbstlich, zum teil schon winterlich aus. Aber das milde Wetter sorgt dafür, dass einige meiner Pflanzen denken, es sei Frühling.

Meine Erdbeeren, zum Beispiel, habe ich brav im September neu gesetzt und alle sind prima angewachsen. So prima, dass sie Blüten bilden. Gibts jetzt Erdbeeren im Winter? 😉 Verrückte Welt!

Der restliche Gemüsegarten wächst wie er soll. Die Zwiebeln strecken ihr Laub durch die Erdschicht und auch beim Knoblauch, der zwischen die Erdbeeren gesetzt wurde, beginnt sich langsam zu zeigen. Der Feldsalat wächst auch.  Und der Bienenfreund nutzt das milde Wetter ebenfalls.

Leider wächst halt auch das Unkraut bei diesem Wetter gut, so dass ich nächste Woche wirklich mal wieder meine neu angelegten Beete pflegen sollte.

KANINCHEN

Auch im zukünftigen Kaninchenzimmer ist es gut voran gegangen. Mein Mann hat das Dach ausgebessert und ich habe mit Streichen begonnen. Leider hatten die Vorbesitzer soviel Zeug an den Wänden, dass ich nicht alles streichen konnte, deshalb der grüne Fleck an der Wand. Der verschwindet dann ebenfalls nächste Woche. Auch den grünen Teppich hab ich entfernt, als Nährboden für Feuchtigkeit und Schimmel. Auf den jetzigen Boden kommt dann ein schöner heller PVC. Dann werden mit Maschendraht die Lücken nach Außen geschlossen, ebenfalls kommt dann noch OSB vor die Löcher.

Danach werden wir 1 Eckregal bauen, welches die Maße 2,30 x 0,7 m und ums Eck ebenfalls noch einmal 2,30 mal 0,7 m haben wird. Dieses Eckregal wird noch an verschiedenen Stellen teilbar sein, wenn nötig, aber ich habs lieber, wenn die Kaninchen mehr Platz bekommen. Das ganze soll dann hoffentlich 3-stöckig sein. Auf den Boden davor wünsche ich mir ein großes Bodengehege, wo dann die Jungtiere gemeinsam aufwachsen können. Ich hoffe, dass alles so klappt und halte euch natürlich darüber auf dem Laufenden.

Am nächsten Wochenende hole ich die ersten beiden Kaninchen, die dann erstmal mit meinem Meerschweinchen in unserem Hausgarten im dortigen Marsvin Hus wohnen werden, natürlich in getrennten Gehegen. Sobald dann das neue Domizil fertig ist, werden sie dann umziehen.

Ich liebe diesen Regenbogenkuchen

Heute möchte ich Euch mal wieder mit einem Rezept beglücken 😉 Zugegeben, der Geschmack ist sehr süß und viel kann man davon auch nicht essen, ein typischer amerikanischer Butterkuchen eben. Aber zum Naschen hier und da eines kleines Stückes ist er ideal und ich kann echt nicht meine Finger davon lassen.

Also hier kommt das Rezept:

für den Teig:

  • 500g Mehl
  • 300g Zucker
  • 350g weiche Butter oder Magerine
  • 5 Eier
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 1 Pck. Backpulver
  • 250g Frischkäse
  • Lebensmittelfarben (rot, orange, gelb, grün, blau und lila)

für die Buttercreme:

  • 350 g Butter
  • 400g Puderzucker
  • bunte Streusel zum Dekorieren

Zuerst wird der Ofen auf 200 Grad bei Ober- und Unterhitze vorgeheizt und eine Springform mit ca. 18 cm Durchmesser eingefettet. Anschließend bereitet ihr aus den oben genannten Zutaten (bis auf die Lebensmittelfarbe) einen Teig zu. Dazu die Zutaten für den Teig in einer Schüssel vermischen und mit einem Handrührgerät zu einer gleichmässigen Masse rühren. Diese teilt ihr nun in 6 Portionen auf. Unter jede Portion mischt ihr eine der Lebensmittelfarben, so dass nun 6 verschiedenen Teige in den Farben rot, gelb, orange, grün, blau und lila vor euch stehen.

Jetzt beginnt das Backen. Füllt den ersten Teig in die Springform, streicht alles glatt und schiebt die Springform für ca. 20 Minuten (Garprobe machen) in den Ofen. Danach müsst ihr den fertigen Teig auf ein Kuchenrost stürzen, die Springform erneut ausfetten und den nächsten Teig einfüllen und backen. So verfahrt ihr weiter, bis alle Teige aufgebraucht sind und vor euch 6 fertige Kuchenböden in  Regenbogenfarben stehen.

Nun könnt ihr aus der weichen Butter und dem Puderzucker eine schöne Buttercreme rühren. Wenn in der Zwischenzeit alle Böden erkaltet sind, könnt ihr nun beginnen, einen bunten Regenbogenturm zu bauen. Wir fangen mit Rot an, dann Gelb, dann Orange, Grün, Blau und zum Schluß Lila. Zwischen die einzelnen Böden kommt eine Schicht Buttercreme. Diese hält die einzelnen Schichten zusammen. Am Ende kommt die restliche Buttercreme oben auf den Turm und auch die Seiten werden mit Buttercreme bestrichen, so der ganze Kuchen eine Buttercremeüberzug hat. Nun könnt ihr den Kuchen noch nach Geschmack mit bunten Streuseln dekorieren.

Anschließen bewahrt ihr den Kuchen im Kühlschrank auf. Er hält sich so locker ne Woche und man kann immer mal wieder naschen. 🙂

Guten Appetit!

Wuah, ich bin eine Genbank ;-)

In meinem letzten Blogeintrag habe ich Euch ja schon darüber berichtet, dass wir in unserem neuen Garten auch eines an Getier halten möchten. Bei den Kaninchen habe ich deshalb diese Woche Nägel mit Köpfen gemacht und mich beim Verein für Gotlandskaninchen(Föreningen Gotlandskaninen) in Schweden angemeldet. Derzeit gibt es in Deutschland nur 5 offizielle Züchter für diese Rasse, die zwar in Deutschland nicht anerkannt, aber in Schweden auf der roten Liste steht und deshalb schützenswert ist.

Die Schweden haben sich diesen Projektes sehr angenommen und so darf man nur Tiere mit Papieren offiziell verkaufen, wenn man nicht nur Mitglied im Verein sondern auch eine Genbank ist.  Hier findet man alle Informationen zu allen Tieren, die ordentlich gelistet sind und somit etwas für den Erhalt der Rasse tun können.  Auch ich und meine zukünftigen Tiere werden also dort gelistet sein, dafür bin ich jetzt eine Genbank mit eigener Nummer. Hört sich ganz schön offiziell an 😉

Ich freue mich übrigens schon sehr auf meine beiden Gotlandskaninen, die in 2 Wochen, sofern nichts dazwischen kommt, hier einziehen werden. Ich bekomme das Pärchen von der Süntelarche und die beiden heissen Lillebror und Finja. Sobald die beiden hier sind, werde ich natürlich auch Bilder zeigen.

 

Herbstvorbereitungen und neue Gartenbewohner

Nun ist es tatsächlich schon November, auch wenn es wettermässig gar nicht so aussieht. Für Gartenliebhaber ist das aber wiederum fast schon Luxus, so kann man noch gut im Garten arbeiten.

GARTEN

Ich habe heute den neuen Garten etwas herbstfest gemacht. Viel muss ja erstmal nicht gemacht werden, da der Garten pflanzentechnisch recht robust ausgestattet ist. Ich habe heute die Pfingstrosen vom Altlaub befreit und einige Sträucher ausgedünnt.  Außerdem habe ich das ganze Laub von den Obstbäumen sowie den umstehenden hohen Buchen und Ahörnern gerecht. Die alten Äpfel auf der Wiese sind ebenfalls im Kompost gelandet.

Einen Teil der Blätter habe ich auf die leeren Gemüsebeete als Mulchschicht aufgetragen, der Rest soll unseren Kompost bereichern.  Bis auf noch 2 Gemüsebeete habe ich dann erstmal alles für die kommende Pflanzsaison vorbereitet. Fehlt eigentlich nur noch ein Gewächshaus.

Unser netter Nachbar hat uns zudem heute noch 3 Pflanzen geschenkt, 2 Hortensien und 1 Himbeerpflanze.  So haben wir doch jetzt erstmal eine stattliche Himbeerpflanzsammlung und Hortensien liebe ich sowieso und freue mich sehr, dass wir die jetzt auch kostenlos in unserem Garten haben.

Soweit der Stand der Dinge im Bauerngarten.

Unser neuer Garten soll uns aber nicht nur einfach mit Gemüse und Obst sowie Pflanzen bereichern. Wir möchten gern auch einen kleinen Nutztierbestand aufbauen.

HÜHNER

3 Zwerghühner haben wir ja schon hier am Haus, die kommen im nächsten Frühjahr in den neuen Garten mit eigenen Hühnerhaus und großer Voliere. Dann kommen noch ein paar Zwergsussex und Zwergbielefelder dazu, wenn das Ausbrüten im Frühjahr klappt, denn das wird unsere erste Kunstbrut sein, da die 3 Zwergbielefelder, die wir schon besitzen, nicht so gerne brüten. Im Laufe des Jahres sollen noch Schwedische Blumenhühner dazu kommen, diese gefallen mir besonders aufgrund der gescheckten Färbung und das jedes Huhn dementsprechend anders aussieht. Ausserdem versorgen uns die normal großen Hühner auch besser mit Fleisch.

ENTEN

Auch Enten werden im nächsten Sommer unseren Garten bereichern. Dabei wollen wir nicht die gerade so populären Laufenten, sondern ein paar ruhigere Vertreter. Wir haben uns für die in England gefährdete Rasse der Orpingtonenten entschieden und hoffen, das wir nächstes Jahr eine kleine Gruppe bekommen werden.

KANINCHEN

Des weiteren haben wir uns entschieden, eine seltene Kaninchenrasse zu züchten und damit etwas für den Erhalt der alten Nutztiere zu tun. Auch zeigt sich unsere Vorliebe für Schweden, denn wir haben uns für die Rasse der Gotlandskaninchen entschieden. Über den schwedischen Verein werden wir diese Zucht dann auch höchst offiziell gestalten und können so etwas für den Genpool, der schwedischen Gotlandskaniner tun. Wir freuen uns schon sehr darauf. Das Schöne an diesen Kaninchen ist, dass sie keinen Standard erfüllen müssen. Jedes Baby aus einem Wurf kann und darf anders aussehen. Einige sind einfarbig, andere gescheckt.

Wir halten Euch hier natürlich auf dem Laufenden zu unserem Garten und unserem kleinen Zoo ;-).