Glücklich Gärtnern

Gärtnern, Leben, Genießen

Monat: Dezember 2015

Winterzeit – Gartenplanzeit

Die Wintermonate Dezember, Januar und Februar sind für den Gärtner die ruhigsten Monate. Viel kann man nicht tun, ein wenig Aufräumen, Geräte prüfen, das ein oder andere Reparieren, das wars auch schon. Auf der anderen Seite bringt es dieses „NichtsTunKönnen“ mit sich, dass man sich mit Plänen und Ideen für das kommende Gartenjahr befassen kann. Gartenbücher möchten gelesen werden, Pflanzpläne können erstellt werden, das Gemüsebeet möchte neu befüllt werden und bestimmt hat man die eine oder andere Idee, was man Neues in der nächsten Saison ausprobieren möchte. Für all diese Planungen ist der Winter die perfekte Zeit.

Auch ich habe mich schon mit den Planungen für unseren neuen Garten beschäftigt. Da wir ja unseren Garten recht neu haben, kann man natürlich besonders viel planen und ausprobieren. Wie weit ich in der Praxis damit schon bin, wisst ihr ja durch meinen Blog.

Seit ein paar Tagen bin ich dabei, Gartenpläne zu erstellen. Dabei habe ich unseren Garten in 6 Teilbereich getrennt. Jeden einzelnen Gartenbereich bekommt einen extra Gestaltungsplan, den ich dann Schritt für Schritt umsetzen kann.

So habe ich für 4 Gartenbereiche schon die Pläne vorbereitet und möchte Sie Euch heute hier vorstellen.

  1. Teil:

Der erste Gartenbereich gliedert sich um unsere Gartenwohnhütte und ist auch bisher am besten gepflegt. Einige Beete werden im kommenden Frühjahr ausgeweitet, andere Beete, wie das an der Terrasse sollen neu angelegt werden. Da dieser Bereich mit Abstand die meiste Sonne abbekommt, sollen hier vorzugsweise Bauerngarten- und Präriepflanzen wachsen.  Bevor der hintere Gartenteil fertig ist, wird auch auf die Wiese vor der Terrasse ein Trampolin aufgestellt. Diesen Wunsch haben unsere Kinder schon sehr lange, aber in unserem kleinen Hausgarten war dafür einfach zu wenig Platz.

Präriergarten, Teil 1

2. Teil:

Der zweite Gartenteil schließt sich an den ersten an und ist etwas unterhalb diesem gelegt, getrennt durch eine Pflanzsteinstufe.  Auf ihr befindet sich die Werkzeug- und Toilettenhütte. Ein Teil der Hütte soll auch zu meiner Pflanzhütte werden. Auf der Wiese stehen 2 Apfelbäume. ergänzt werden sollen diese durch einen Pflaumenbaum. Eine Rotbuche an der Werkzeughütte, sowie Pfingsrosen, Hortensien, Rhododendren und 3 Fliederbäume komplettieren die derzeitige Ausstattung. Geplant ist, diesen Gartenteil zu einem Rosen- und Dahliengarten zu gestalten, dafür werden neue Beetbereiche angelegt, die mit Dahlien und Rosen gestaltet werden, aber auch mit anderen Pflanzen wie Salbei, Lavendel oder Gladiolen.

Rosen- und Dahliengarten, Teil 2

3. Teil:

Der dritte Teil ist links vom Gartenhauptweg. Auf ihm befindet sich eine gemauerte alte Gartenhütte, deren Terrasse noch einmal mit Dach und Trockenbauwand abgetrennt wurde und einer kleinen Veranda, welche überdacht und mit Wein berankt ist. Daran schließt sich eine alte Terrasse an. Auf dem kleinen Wiesenstück stehen zwei Johannisbeerhochstämmchen. Die Planungen sehen so aus, dass der abgetrennte und überdachte Verandateil das neue Hasenhaus wird. Recht vom Haus ist ein Beet, welches sehr wenig Sonne abgekommen wird und als Schattenbeet mit Hortensien, Akelei, Eisenhut, Silberkerzen, Astilben, Hostas und Herbstanemonen gestaltet werden soll. Auf die Terrasse soll ein 2×3 m großes Gewächshaus kommen, in dem ich Paprika, Tomaten und Melonen ziehen möchte.

Kaninchenhaus, Gewächshaus, Kräuterbeet und Schattengarten, Teil 3

4. Teil:

An den 3. Teil schließt sich der 4. Teil an, der als Bauern- und Gemüsegarten konzipiert werden soll. Geplant sind 9 Beete, die insgesamt 60 qm umfassen werden sollen: Auch stehen in diesem Teil 1 alter Apfelbaum sowie 2 Heidelbeersträucher. Am Zaun zum Nachbar werden 3 Himbeer- und 2 Brombeerpflanzen wachsen. Der ganze Gemüsegartenbereich soll von einem Staketenzaun abgeschlossen werden. 5 Beete sind schon angelegt, die Wege dazwischen habe und werde ich mit Rindenmulch auskleiden. Die Planungen für die einzelnen Beetbereiche habe ich auch schon gemacht, wie man auf dem Plan erkennen kann.

Bauerngarten, Teil 4

5. Teil:

Der 5. Teil schließt sich an den 4. Teil an und ist der Teichbereich. Hier befindet sich derzeit ein alter 2×2 m großer Teich, derzeit mehr Tümpel als Teich und von allerlei Molchen, Fröschen und Kröten bewohnt. Einige Sumpflilien gibt es ebenfalls noch. Momentan ist dieser Bereich noch von Wildwuchs gekennzeichnet. Bambus, Haselnuss, Holunder und einige Nadelgewächse machen diesen Teil dunkelt und undurchdringlich. Wie er gestaltet wird, muss in meinem Kopf noch reifen. Eine alte Schwengelpumpe haben wir hier ebenfalls. Es besteht die Hoffnung, dass sie vielleicht Grundwasser pumpen kann. Grob steht in meinem Kopf der Plan, das Bambus mit kleinen schmalen Wegen wie ein kleines Labyrinth zu gestalten. Der Bereich um den Teich soll mit Kies und Sumpfpflanzen gestaltet werden. Ein Sitzbereich eventuell mit einem Strandkorb wird es dann ebenfalls noch geben. Mal schauen. Da der Teich bestimmt auch von unseren Enten, die wir uns im nächsten Jahr anschaffen werden, genutzt werden soll, sind Fische nicht geplant und eine Schmutzwasserpumpe brauchen wir dann auch noch.

6. Teil:

Hier stehen noch keine Planungen. Diese Teil ist auch der dunkelste und feuchteste im ganzen Garten, da sich an diesen Bereich hohe Bäume außerhalb unseres Gartens anschließen. Er wird erstmal vom Unkraut befreit und es soll Schattenrasen angelegt werden. Dann soll dieser Bereich vorrangig der Spielbereich für die Kinder sein. Das Trampolin soll hier hin und auch Weidenhütten, eine Schaukel und eventuell die Möglichkeit zum Fußballspielen. Die kleine alte Hütte auf diesem Teil wird das Hühner und Entenhaus. Am Haus kommt noch ein Freigehege für die Hühner dran, wenn wir nicht im Garten sind. Da hier doch ab und zu auch der Fuchs um die Ecke schaut.

So das waren erstmal die Planungen. Ob es zu alldem schon im nächsten Jahr kommt, bezweifle ich. Aber wir haben ja jetzt erstmal ein paar Jahre Zeit uns hier auszutoben und ich freue mich schon sehr drauf. Wenn das Wetter so bleibt wie bisher, werde ich in den nächsten Tagen damit beginnen, die restlichen 4 Beetbereiche anzulegen. Dann gibts hier auch wieder neue Infos. Im neuen Jahr fangen wir dann auch damit an, den Hasenstall und den Hühnerstall anzulegen, damit im Frühjahr Nachwuchs einziehen kann.

 

Nette Ideen für unsere Wildvögel

Vor einigen Tagen haben meine Kids und ich für unsere Vögelchen draußen in der Natur Vogelfutter gemacht. In unserem Garten tummeln sich ja neben Amseln und ab und zu einer Taube vorzugsweise Kohlmeisen, Rotkehlchen, Spatzen und manchmal auch ein Stieglitz oder ein Eichelhäher. Diese bedienen sich bei uns hauptsächlich an unseren Sonnenblumen oder am übrig gebliebenen Hühnerfutter.

Da es aber auch Spaß macht, für unsere kleinen Freunde etwas Besonderes zu machen, haben wir dieses Jahr etwas für sie gebastelt. Dazu braucht man eigentlich nicht viel außer 2-3 Packungen Kokosfett und eine Tüte gemischtes Körnerfutter für Wildvögel.

Was man sonst noch braucht, hängt davon ab, was Ihr gestalten wollt. Wir haben dieses Jahr Porzellantassen und Ausstecher benutzt. Dazu etwas Schnur und kleine Ästchen. Fertig!

Zuerst wird das Fett geschmolzen. Danach gebt Ihr die Körnermischung dazu. Nun könnt Ihr die fertige Mischung in die Tassen füllen.  Dann muss man nur noch warten, bis die Fett-Körner-Mischung halbwegs fest ist, damit ihr noch das Ästchen als Landeplatz für die Vögel einstecken könnt. Wenn die Masse dann in der Tasse richtig fest ist, könnt Ihr sie am Henkel mit Schnur draußen platzieren.

Bei den Ausstechförmchen musst Ihr etwas warten, bis die Masse zähflüssiger und fester geworden ist. Für das spätere Loch zum Faden durchfädeln könnt Ihr am Besten etwas dickere Strohhalme benutzen, die Ihr klein schneidet und vor Einfüllen der Masse im Ausstechförmchen platziert. Am sinnvollsten ist es, einer hält den Strohhalm fest am Platz, während der andere die Masse in das Förmchen verteilt.

Wenn nun alles fest geworden ist, am einfachsten geht es, wenn Ihr die  Plätzchen über Nacht im Kühlschrank lagert, könnt Ihr die Strohhalme entfernen und das Vogelfutter aus der Form stürzen. Nun nur noch einen Strick durch das Loch fädeln und draußen aufhängen. 🙂

Unser erstes Lebkuchenhaus

Ich hab es ja die Tage schon angekündigt, dass es wieder in die Weihnachtsbäckerei geht. Unser Ziel diese Woche: ein Lebkuchenhaus komplett selbst backen. Ein tolles Lebkuchenrezept hatten wir schon, nun ging es daran daraus ein Haus zu bekommen.

Der Teig hat gerade so für 4 Wände und Dach gereicht. Ein bisschen ist noch übrig geblieben, aus dem wir dann Tannenbäume und Sterne ausgestochen und gebacken haben.

Das Zusammenbauen gestaltete sich als schwierigstes Unterfangen und schnell war auch klar, dass wir das Haus nicht an einem Nachmittag fertig bekommen würden. Nachdem ich gefühlt eine Stunde mit meinem Großem zusammen das mit Zuckerguß zuammen geklebte Haus in Form gehalten haben, hielt es dann soweit, dass wir es allein zum Trocknen lassen konnten.

Gestern haben wir es dann mit der ganzen Kinderschar und Freunden der Kinder verziert. 2 Packungen Puderzucker haben wir verbraucht, 1 Packung Smarties, 1 Packung Schokokekse und anderes Dekomaterial. Wir finden, fürs erste Mal ist es doch ganz gut geworden. Und die Kids freuen sich schon, davon zu Naschen. Ein paar Tage darf es aber noch Leben. 🙂

Rezept:

800g Mehl
400g Honig
150g Butter
1 Packung Backpulver
1 Packung Lebkuchengewürz
1 Prise Salz
200g Zucker
20g Kakao
50 ml Milch

für die Dekoration

2-3 Packungen Puderzucker (ca. 500-750g)
Dekoration wie Smarties, Schokoladenblätter, Streusel, Schokokekse etc.

Die Butter, den Honig und den Zucker bringt ihr in einem Kochtopf bei kleiner Hitze zum Schmelzen bis eine schöne glatte Masse entstanden ist. Diese lasst ihr etwas Abkühlen. Aus den restlichen Zutaten plus die Honig-Butter-Zucker-Maße formt ihr einen schönen geschmeidigen Teig, den man Ausrollen kann. Vorher lasst ihr ihn noch ca.  1 Stunden ruhen, am besten im Kühlschrank.

Nun könnt ihr aus dem Teig die Teilstücke für das Haus ausrollen und abmessen. Unsere Wände sind ca. 15 x 20 cm groß, das Dach macht ihr etwas größer, damit es schön übersteht. Die vorderen Wände müsst ihr mit Giebel ausschneiden.

Aus dem restlichen Teig könnt ihr dann ja noch Plätzchen ausstechen, die ihr essen könnt, oder ebenfalls zum Verzieren nehmt.

Das Ganze backt ihr bei 175 Grad Ober- und Unterhitze ca. 10 Minuten. Nach dem Abkühlen könnt ihr das Haus zusammensetzen. Dann lasst ihr es am besten über Nacht trocknen, bevor ihr es am nächsten Tag nach Herzenslust verzieren könnt.

FERTIG!

Und noch ein Kaninchen…

Am Montag haben wir ein 3. Gotlandskaninchen bei uns aufgenommen.  Er heißt Bosse und ist gelb und ebenfalls ein ganz lieber Rammler.

Mittlerweile haben sich auch  Finja und Lillebror gut bei uns eingelebt. Sie sind sehr neugierig und zutraulich. Alle 3 sind wirklich tolle Tiere und ich freue mich, dass sie uns anvertraut wurden. 🙂

Mehr gibts heute gar nicht zu berichten. Nachher gehts wieder in die Weihnachtsbackstube. Das Ergebnis könnt Ihr dann hier die Tage nachlesen.