Glücklich Gärtnern

Gärtnern, Leben, Genießen

Monat: März 2016

Ostern, Osterhasen und Osterküken

Morgen ist Ostern und pünktlich dazu haben wir schon das schönste Ostergeschenk in Form von 20 kleinen Osterküken und unseren jetzt 2 Wochen alten Osterhasen erhalten.

Es ist immer wieder ein Wunder, wie die Natur ihren Weg sucht und die kleinen Küken schlüpfen. Insgesamt haben es ja 22 Eier auf die Schlupfhorde geschafft. Davon waren 11 schwedische Schwarzhühner (Bohuslän Dals Svarthöner) und 11 schwedische Blumenhühner. Mittwoch war der 21. Tag und die ersten Küken sind geschlüpft. Das letzte Küken ist heute morgen geschlüpft, am Ende des 23. Tages. Allen geht es gut, alle sind fit. Von den 11 Schwarzhühner sind doch glatt alle geschlüpft, bei den schwedischen Blumenhühner waren bis heute morgen zwei Eier nicht angepickt. Aber eine Quote von 9 von 11 ist auch super. Nun laufen bei uns 20 quietschbunte Küken rum. Hoffentlich ist die Hennen/Hahn-Rate dieses Mal ein wenig ausgewogener. 😉

Gestern haben wir dann auch mal die Chance genutzt und die kleinen Babys von Finja fotografiert, sofern dies ging, denn die Kleinen war sehr lebendig. Derzeit liegen sie ja noch fest im Nest, aber in ein paar Tagen werden sie sich den Stall unsicher machen. Darauf freuen wir uns schon. Die Augen sind auf jeden Fall schon seit 3 Tagen auf. Heute sind sie genau 2 Wochen alt.

Bei den Gotlandskaninchen geht es ja besonders darum die Farbvielfalt zu erhalten. Ein kunterbunter Haufen ist also ausdrücklich gewünscht. Und Finja hat sich dafür mächtig ins Zeug gelegt, denn jedes der 4. Babys hat einen andere Farbe: schwarz-otter, wildfarben, gescheckt mit wildfarbe und weiß und gescheckt mit grau und weiß. Wirklich tolle Hingucker und so niedlich.

Den 3 erwachsenen Hühnerdamen geht es im neuen Domizil auch ausgezeichnet. Derzeit haben wir soviele Eier wie noch nie von den Hühner. 18 Eier in 10 Tagen gingen in die Ostereierproduktion. 🙂 Das ist doch für Zwerghühner nicht schlecht. Aber sie haben sich auch über den Winter dieses Mal sehr viel Zeit gelassen.

Ich denke in den nächsten Tagen gibt es dann mal wieder ein Update aus unseren Gärten, denn da tut sich bei dem tollen Wetter eine Menge. Morgen ist aber erstmal Ostern und steht ganz im Zeichen der Kids und der Familie. Deshalb an dieser Stelle schon einmal:

WIR WÜNSCHEN ALLEN LESERN FROHE OSTERN!!!!

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Neues vom Johannesberg

So, jetzt hab ich mir doch recht viel Zeit gelassen, um Euch auf den neuesten Stand zu bringen. Aber das wird jetzt sofort nachgeholt.

Vom Johannesberg  – das ist der offizielle Name für meine Kaninchenzucht. Da ich ja offiziell die bedrohte Haustierrasse  Gotlandskaninchen züchte, brauchte ich dafür einen „Zwingernamen“.  Hühner züchte ich zwar nicht, aber der Name wird ab sofort trotzdem der Oberbegriff für alles rund um unsere Tiere und unseren Garten sein.

Nutztiere

Tja beim letzten Mal habe ich geschrieben, dass meine Häsin Finja bald werfen sollte. Bis zum 32. Tag hat sie es spannend gemacht, dann gabs am Morgen ein wunderschönes Nest zu sehen, in dem 4 kleinen Lütten lagen. Alle bewegten sich, waren warm und hatten gefüllte Bäuche. Mama saß ganz entspannt in der anderen Ecke und frass Heu. Heute sind die Lütten 6 Tage alt und liegen natürlich immer noch schön fest im Nest. Ich habe noch keines herausgeholt, sondern fühle jeden Tag beim Füttern, ob alle einen gefüllten Bauch haben, noch warm sind und sich bewegen. Wie die Kleinen deshalb ausschauen oder welches Geschlecht sie haben, weiß ich daher noch nicht. Nur einen kurzen Blick auf die Hautfarben konnte ich erhaschen. 2 sind auf jeden Fall gescheckt und 2 scheinen Schwarz zu sein. Da es bei den Gotlandskaninchen ja im Besonderen um bunte Tiere geht, freue ich mich über diese Kombination und fiebere den Tag entgegen, wenn sie mobil werden und es auch nicht mehr so kalt ist. Das ist ja bisher eher kein Frühling. Brrrr.

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stolze und relaxte Mama – Finja

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dick eingepackt im Stroh-Fell-Nest

Der Hühnerstall im neuen Garten ist fertig geworden und gestern sind unsere 3 erwachsenen Damen in ihr neues Heim gezogen.  Heute haben sie mich direkt mit 2 Eiern in einem der Nester beglückt. Die Hühnerleiter wird auch genutzt und alles im Stall wurde erkundet. In ein paar Tagen können sie dann auch in den Auslauf.

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im neuen Hühnerstall – es wurde alles erkundet und brav 2 Eier in eines der bereit gestellten Nester gelegt. Brave Hühner 🙂

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Hühnerleiter, Kotbrett und Stange sind selbst gemacht. Ein alter Kaninchenstall dient als Brutnest (eines von 3 Nestern)

Die Küken sind mittlerweile knapp 7 Wochen alt und es hat sich bestätigt, dass es 6 Hähne und 2 Hennen sind. Das Kleinste hat es leider nicht geschafft. Es ist von Anfang an nicht wirklich mit gewachsen, obwohl es immer am Fressen war und auch mobil war. Das ist immer schade, aber auch irgendwie die Natur. Wir haben es im neuen Garten begraben. Die Kinder haben es sich gewünscht. Gestern sind dann die verbliebenen 8 Küken nach draussen gezogen in den alten Mini-Hühnerstall, der jetzt als Kükenaufzuchtstall mit Auslauf dienen soll, bevor es zu den Althühnern im neuen Garten geht. Die Wärmeplatte haben sie auch von mir noch einmal bekommen, weil es doch nachts noch arg kalt ist, obwohl sie ja auch am Kopf schon befiedert sind. So fällt es mir leichter, sie da draußen zu wissen. Nun ist es hier im Haus wieder total still, kein Vogelgezwitscher mehr, aber auch kein ständiges Staubwischen 😉 .

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unsere bunte Truppe beim Ausgang, mittlerweile sind sie aber Draußen im Garten. Vorn ist einer der Bielefelderhähne, hinten sind die Sussex

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eine der beiden einzigen Hennen – Sussex Porzellanfarbig

Naja, das Ganze hält sowieso nur bis nächsten Donnerstag, wenn die 2. Kunstbrut schlüpft. Ich habe 12 Eier von den schwedischen Schwarzhühner und 15 von den schwedischen Blumenhühnern bekommen. Nach dem ersten Schieren war ein Blumenhuhnei nicht befruchtet und eines ist mir leider kaputt gegangen. Bei den Schwarzhühnern ist eines in den ersten Bruttagen abgestorben, man sah deutlich den Hexenring. Am 13. Tag habe ich zum zweiten Mal geschiert. Bei den Schwarzhühnern sind alle zeitgerecht entwickelt. Bei den Blumenhühnern bin ich mir bei einem recht sicher, dass es nicht mehr lebt (möchte es aber noch bis zum 18. Tag drin lassen – sicher ist sicher) und 2 sind super entwickelt, aber die Luftblase sieht sehr komisch aus. Bei dem einen ist sie riesig, beim anderen seh ich gar keine. Sehr merkwürdig. Sollte sich das bestätigen, werde wohl beide Küken nicht schlüpfen können. 🙁 Somit sind aber von ehemals 27 Eiern immer noch 21 Eier im Rennen, was für Versandeier eine gute Zahl ist. Übermorgen kommen sie auf die Schlupfhorde und dann schauen wir mal, wieviele davon schlüpfen.

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Gemüsegarten:

Am Wochenende habe ich Bärlauch in unserem neuen Garten geerntet. Und das war nur der Anfang. Der sprießt dort überall. Wenn er so wächst und zum Blühen kommt, ist wahrscheinlich ein richtiger Bärlauchteppich um unseren Teich zu sehen. Den ersten Bärlauch habe ich übrigens zu Bärlauchbutter verarbeitet. Das ist ja sowas von lecker. Besonders auf frischen Brot oder auf Grillsteaks.

Dafür braucht man eigentlich auch nicht viel: 250g Butter, Prise Salz und Pfeffer, 1 EL Zitronensaft und 1 Bd. Bärlauch.

Ebenfalls am Wochenende habe ich für meinen Mann Tabak ausgesät. Er möchte davon Rauchtabak machen. Dieser ist super gekeimt und wächst recht schnell.  Ich habe noch Artischocke gesät und auch diese Samen sind aufgegangen und wachsen fleissig. Die Tomaten wachsen auch spitzenmässig und würden gerne schon tagsüber draussen ein bisschen frische Luft schnupper, aber das Wetter ist ja sowas von bescheiden. Meine Paprikas und Chilis bekommen Blüten ohne Ende. Wenn das Wetter so weiter geht, ernte ich die ersten Paprikas bei mir auf dem Schreibtisch 😉

Rezepte:

Auch in meiner Küche war ich diese Woche fleissig. Ich habe seit langem mal wieder Sauerteig angesetzt und gestern konnte ich Backen. Meine Familie freut sich darüber sehr und ich habe endlich wieder genug Brot im Haus und vergesse nicht ständig welches zu kaufen.

Für Ostern habe ich die letzten Tage auch mal wieder Pralinen mit einer cremigen Eierlikörfüllung gezaubert. Auf diese bin ich besonders stolz, weil die Glasur bei einigen Pralinen schon fast perfekt war, schön glänzend, nicht stumpf. Heute habe ich dann Amarettopralinen angesetzt, die müssen aber noch fest werden. Mal schauen, wie diese morgen werden.

Falls ihr eine Pralinenform habt, dann gehen die Eierlikörpralinen super einfach. Dunkle Kuvertüre (300g) schmelzen und damit die Formen ausgießen und die überschüssige Schokolade abfließen lassen. Wenn sie fest ist, die Füllung aus 20g Sahne, 30g Butter, 100g weißer Kuvertüre und 80 g Eierlikör zubereiten, in dem ihr die Sahne aufkocht und darin die Butter und Schokolade schmelzen lasst. Zum Schluß kommt der Eierlikör dazu und alles wird zu einer geschmeidigen Masse verarbeitet. Damit füllt ihr die Formen und lasst es am besten über Nacht hart werden. Die überschüssige dunkle Kuvertüre schmelzt ihr am Folgetag wieder und verschließt damit die Pralinenförmchen. Jetzt nur noch fest werden lassen und stürzen. Fertig!

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Eierlikörpralinen

So das war dieses Mal ein langer Wochenrückblick. Ich hoffe, euch hat es gefallen. Das nächste Mal komme ich hoffentlich mit frischen Kükennachrichten und den ersten Bildern von unseren 4 Nachwuchsgotländern. 🙂

Langsam kommt der Frühling

Nachdem wir diesen Montag einen heftigen Wintereinbruch hatten, macht die Wettervorhersage für die kommenden Tage doch Hoffnung, dass jetzt der Frühling mit schnellen Schritten kommt. Ich jedenfalls werde nächste Woche in unserem Garten fleissig die Gemüsebeete vorbereiten, damit es endlich mit den ersten Aussaaten losgehen kann.

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So sah es am Montagvormittag im Raum Düsseldorf aus

Langsam wird es zudem eng auf der Fensterbank. Meine Chilis und Paprika wollen blühen.

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Paprika Healthy möchte gern blühen. Mittlerweile sieht man an ihr schon 4 Knospen

Die Tomaten wachsen auch super. Des weiteren hab ich Tabak und Artischocke in Vorkultur hier stehen und eigentlich müsste noch Kohlrabi, Brokkoli, Blumenkohl und ein wenig später Gurken, Melonen und Mais folgen. Also ist noch viel zu tun. Mein ausgesäter Bärlauch ist leider nicht gekommen. Aber um den Teich in unserem kleinen Miniwäldchen wächst er überall wild. Das bedeutet, am Wochenende wird geerntet.

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Bärlauch in unserem Garten

Im Nutztiergarten stehen auch einige Veränderungen bevor. Am Wochenende wird endlich der neue Stall fertig und meine 3 Bielefelder-Damen dürfen dann als erste in ihr neues Domizil ziehen. Dann kommen die 9 Nachwuchshühner erstmal nach draußen in unsere Kleinvoliere hier am Haus. Derzeit steht es übrigens 6 zu 9 für die Hähne.

Die 27 Bruteier von den schwedischen Schwarzhühner und den schwedischen Blumenhühner haben doch alle samt in den Brüter gepasst. Leider ist mir aber eines zerbrochen, zweite weitere habe ich heute am 8. Tag nach dem Schieren entsorgt. Das eine war definitiv nicht befruchtet und das andere hatte den typischen Hexenring und war abgestorben. Somit sind immerhin noch 24 Eier im Rennen, die alle befruchtet sind mit hüpfenden schwarzen Pünktchen in der Mitte 🙂 Es wird also bald wieder voll hier.

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Alle 27 Eier im Brüter

Auch meine Finja steht kurz vor der Geburt. Sie baut schon fleissig ein Nest und ist heute 30 Tage schwanger. Es dauert also nur noch ca. 3 Tage bis sie ihr Geheimnis lüftet. 🙂

Ach, ich liebe einfach den Frühling. Die Pflanzen erwachen aus dem Winterschlaf, die Tiere bekommen Nachwuchs, die Sonne wärmt mit ihren ersten Strahlen. Das Leben kann doch so schön sein!

Ei,ei, ei – der zweite Versuch

Heute sind unsere nächsten Bruteier mit der Post gekommen. Zum einen sind 12, statt bestellter 8, Bruteier von der gefährdeten schwedischen Landrasse Bohuslän Dals Svarthöner gekommen (rabenschwarze Hühner) und zum anderen sind statt der vereinbarten 10 Bruteier 15 Eier von den schwedischen Blumenhühnern angekommen.

Gerade akklimatisieren sich die nun 27 Eier, die leider leider gar nicht alle gleichzeitig in meinen Brüter passen. 4-5 muss ich wohl einfach aussortieren. Morgen kommen sie dann in den Brüter. Nach dem ersten Schieren waren zumindest alle Bruteier intakt mit Luftblase am richtigen Ort. Ich bin gespannt, wie der zweite Brutdurchlauf wird, da wir ja auch von anderen Anbietern die Eier bezogen haben. Aber auf beide Rassen freue ich mich schon besonders.

WOA, 27 Bruteier, die kleinen sind von den Schwarzhühnern, die großen von den Blumenhühner

WOA, 27 Bruteier, die kleinen sind von den Schwarzhühnern, die großen von den Blumenhühner

Bei unseren 4 Wochen alten Küken ist mittlerweile recht klar, wie sich das Geschlechterverhältnis aufspaltet und ich würde mal sagen, wir haben „Glück“ gehabt, wenn man das so sagen kann, denn einen Hahn wollten wir ja auf jeden Fall. Bei den Zwerg-Bielefeldern sind es 1 Hahn und 3 Hennen und bei den Zwerg-Sussex sind es 2 Hähne und 3 Hennen. Leider kommt aber einer der Sussex-Hähne definitiv nicht für uns in Frage, da er krumme Zehen hat und wir später von Kunstbrut zu Naturbrut wechseln möchten. Der Bielefelder Hahn ist zudem ein echter Schatz, auf ihn setzen alle Kids große Hoffnungen 😉 Er ist zahm, er ist mutig und er ist absolut entspannt. Mal schauen, wohin er sich entwickelt.

Einer der Bielefelder Nachwuchsdamen

Einer der Bielefelder Nachwuchsdamen

Nächste Woche werden unsere 3 ausgewachsenen Bielefelder Damen auch in ihren neuen Stall in unserem Garten ziehen und dann können die Lütten in ein paar Wochen in das alte Domizil ziehen, bis sie etwas größer sind . By the way, 2 der Bielefelderinnen haben sich nun auch endlich auch zum Legen entschieden. Damit haben jetzt offiziell alle 3 Damen nach der Winterpause wieder mit Eierlegen begonnen. FREU!

In 5-7 Tagen gibts dann hier das Schier-Update. Dann wissen wir, in wievielen Eiern sich überhaupt was entwickelt. Drückt uns die Daumen.