Glücklich Gärtnern

Gärtnern, Leben, Genießen

Autor: admin (Seite 1 von 8)

Spring is in the Air

Endlich, endlich ist der Frühling bei uns auch angekommen. Ich weiß nicht wieso, aber irgendwie dauert mir der Winter mit jedem Jahr länger. Aber nun explodiert die Natur förmlich und die Temperaturen bleiben auch vorerst im schönen warmen Bereich.

Wir haben den April und die Osterferien genutzt, ein Gewächshaus zu bauen. Im letzten Jahr haben wir uns ein Foliengewächshaus gekauft, weil uns ein richtiges zu teuer war und wir auch noch nicht wußten, ob sich das für uns lohnt. Aber es hat sich gelohnt. Die Ernte an Chilies und Tomaten war toll. Doch schon zum Sommerende verließ die Folie ihre Kräfte und war übersäht mit vielen kleinen Löchern. Da stellte sich die Frage, was machen wir damit zum Frühjahr? Neue Folie? Neues Foliengewächshaus?

Der Dezember mit seinem Schneesturm hat aber die Frage dann selbst beantwortet, denn unser Gewächshaus ging quasi wörtlich in die Knie unter der Schneelast und so war die Idee vom Gewächshausbau geboren. Klar, es ist kein Profihaus, aber für unsere Ansprüche wird es reichen, kann man doch Tomaten und Chilies auch im Freiland kultivieren. Für Gurken reicht es ebenfalls. Für mehr brauchen wir es nicht.

Insgesamt ist es jetzt 12 qm groß und wenn man sich anschaut, was richtige Gewächshäuser mit diesen Maßen kosten sollen, wird einem leicht schwindelig. So sind wir zufrieden und mein Mann hat wirklich tolle Arbeit geleistet. Vielen Dank noch einmal dafür.

Ein weiteres Projekt, welches ich am Wochenende verwirklich habe, war eine Wildgartenwiese in Form einer Spirale. Diese hab ich unter unserem alten und windschiefen Apfelbaum angelegt. Ich hoffe, das Schnecken und Vögelchen mir ein wenig Samen übrig lassen. Noch bin ich unsicher, wie dicht die Samen ausgebracht werden müssen, aber wir schauen einfach mal, wie es in diesem Jahr wird.

Außerdem war neben Unkraut jäten auch das erste Ausbringen von Saatgut angesagt: Möhren, Radieschen, Staudenfenchel und Zuckererbsen sind der Erde. Die Frühkartoffeln, die seit Wochen bei mir austreiben dürfen, sind ebenfalls im Beet und im neu angelegten zweiten Erdbeerbeet habe ich noch einen Schwung Saatzwiebeln ausgebracht.

Blumentechnisch sind die Gladiolen und Dahlien ebenfalls in der Erde gelandet. Ich hoffe, das war kein Fehler.

Auf der Fensterbank warten derweil Tomaten, Chilies, Rot- und Weißkohl, Brokkoli und Salate auf den Umzug ins Freie. Neu gesät zum Vorziehen habe ich am Wochenende Gurken, Melonen, Zucchini und Kürbis und Mais.

Und dann musste ich leider noch viel Geld heute im regionalen Gartencenter lassen, weil meine beiden Schattenbeete dringend noch aufgestockt werden müssen. Im letzten und vorletzten Jahr hab ich sie angelegt und sie wachsen so langsam von Jahr zu Jahr immer üppiger, weil ich die Lücken mit neuen Pflanzen füllen kann.

Derweil wächst auch der Bärlauch wieder zu einer riesigen Fläche an unserem Teich heran und auch sonst ist er mittlerweile überall im Garten anzutreffen. Es könnte echt schlimmere Pflanzen geben 😉 Wir sind sehr glücklich über den Bärlauch.

Bei den Schafen gibt es nichts Neues. Sie genießen das warme Wetter, oder vielleicht auch nicht. Das warme Schafsvlies ist bei den Temperaturen nicht so angenehm und juckt auch auf der Haut. Aber da die Nächte noch bis Mai kalt werden können, wird hier nicht vor Ende Mai geschoren.  Sie leben ja auch in Offenstallhaltung, da muss es nachts schon noch schön warm sein.

Den Kaninchen geht es ebenfalls gut. Die Lütten sind keine Lütten mehr, sondern fast schon so groß wie Mama. Die 3 Jungs leben derzeit noch friedlich in einer Jungs-WG. Die 4 Mädels sind bei Mama, da gibts eigentlich nie Probleme bei mir. Eines wird demnächst noch in eine andere Zucht ziehen.

Nachwuchs gibts dagegen bei den Hühnern.  Vor 4 Wochen habe ich je 10 Bruteier von der Rasse Lakenfelder und Marans bekommen. Pünktlich zu diesem Zeitpunkt hatte ich 2 Glucken. Da ich bei einer unsicher war, wie sich heraus stellte berechtigt, hab ich 8 Eier unter meiner gut und fest sitzendenen Glucke gelegt, 4 unter die Unsichere und den Rest in meinen Brüter. 1 Ei war durch den Transport beschädigt und 1 Ei war nicht befruchtet.  Leider hat meine unsichere Glucke die 4 Eier verhunzt, in dem sie an den besonders kalten Frosttagen aufgestanden ist. Aber alle anderen 14 Eier waren befruchtet und sind geschlüpft. Da ich alle Eier zeitgleich in die Brut gegeben habe, sind auch alle gleichzeitig geschlüpft. So konnte ich 2 Tage nach dem erfolgreichen Schlupf meiner sehr vorbildlichen Gluckenmama zu ihren 8 Küken noch weitere 6 Küken geben. Das war überhaupt kein Problem. Leider ist eines vorgestern gestorben, aber alle anderen sind fit und munter und entwickeln sich mit Mama prächtig.

Das Bienen-Projekt ist auch erfolgreich gestartet. Im März, am wirklich kältesten Tag bei -5 Grad, war der erste Tag des Imkerlehrgangs und am kommenden Wochenende folgt der 2.  Es macht riesig  Spaß und im Juni bekomme ich dann 2 Jungvölker und hoffe, dass ich das Erlernte dann direkt im folgenden Winter umsetzen, sie gut durch den Winter bringe und im nächsten Jahr meinen ersten eigenen Honig ernten kann.

So, das war es vorerst von mir. Bis zum nächsten Monat. Viel Spaß beim Werkeln im Garten!

Wann wirds endlich Frühling

Der Winter gibt noch mal alles im Endspurt. Theoretisch ist am Donnerstag meteorologischer Frühlingsanfang, aber derzeit sieht es eher nach tiefstem Winterwetter aus. Fiese Minusgrade und am kommenden erstem Märzwochenende sogar Schnee. Ja, irgendwie ist es ja auch noch Winter. Aber nach den dunklen Monaten November, Dezember und Januar mit viel Wolken und Regen und Schnee, hat man immer so eine Hoffnung und ein Kribbeln im Bauch auf dem kommenden Frühling, wenn der Februar sich verabschiedet. Nun sieht es derzeit aber nicht danach aus, als dürften wir Gärtner bald wieder in den Garten raus und los legen. Ich find es sehr schade, denn gerade der verregnete Sommer und Herbst haben ein Gefühl der Leere hinterlassen, die ich gern in diesem Jahr mit ganz viel Garteneindrücken füllen möchte.

Nun gut, man kann nicht alles ändern und so blättert man in den Gartenzeitschriften und Büchern und begnügt sich mit ersten Anzuchten auf der Fensterbank. Derzeit sind die Chilies und Tomaten richtig auf Wachstumskurs. Sie sind toll gekeimt und auch nach dem Vereinzeln wachsen sie super weiter. Nicht ganz unschuldig ist auch die Pflanzlampe, die ich bei einem Gewinnspiel vom Gartenfräulein gewonnen habe. Vielen Dank noch einmal dafür.

Wenn alles gut geht, steht spätestens Ende März unser neues selbstgebautes Gewächshaus und dann können die Chilies und Tomaten dort einziehen. Im letzten Jahr hatten wir ein einfaches Foliengewächshaus, welches aber schon nach dem Sommer folientechnisch total im Eimer war. Während wir im Winter noch beratschlagten, ob wir die Folie einfach ersetzen würden, hat uns der Schneesturm im Dezember die Entscheidung abgenommen: die stangen gaben unter den Mengen an Schnee nach und das ganze Gewächshaus machte die Krätsche. Ebenso wie unser toller geliebter alter uriger Apfelbaum. Was uns wesentlich mehr schmerzte als das Gewächshaus. Mein Mann jedenfalls ist gerade Feuer und Flamme ein tolles Gewächshaus selbst zu bauen. Ich bin gespannt, wie das weiter geht und halte euch hier gerne auf dem Laufenden.

Jetzt Anfang März werde ich dann auch mit den Anzuchten von Salat und ähnlichem beginnen. Eine Keimprobe meiner selbst gesammelten Samen von Salat und Bohnen, Schnittlauch und Sonnenhut war auf jeden Fall sehr erfolgreich. Dieses Jahr ist das erste Jahr in dem ich nur wenig neue Samen bestellt. Besonders von Sorten, die keine Samen abwerfen, sofern man das Gemüse auch essen möchte, muss Nachschub her, aber alles andere versuche ich zukünftig selbst zu ziehen. Bisher hat das super geklappt, so habe ich genügend Samen von Mangold, Bohnen, Radieschen, Erbsen und Salat gesammelt. Kleine Kartoffeln hab ich eingelagert für die Saatkartoffeln und auch von Kürbis, Chili, Melone und Tomate konnte ich wirklich viele Samen ernten und trocknen. Daneben hat mein Blumenbeet von Einjährigen jede Menge Samen hervorgebracht, auf die bunte Sommervielfalt im Gemüsegarten freue ich mich jetzt schon wieder. Spannend wird es auch, ob meine eingelagerten Dahlien- und Gladiolenwurzeln den Winter überlebt haben und auch in diesem Sommer schöne Blüten tragen werden.

Aber bisher kann ich nichts weiter tun, als mir weiterhin zu überlegen, was ich in der kommenden Saison verwirklichen möchte. Viele Projekte stehen auf jeden Fall an:

  • im März bekomme ich Bruteier von Lakenfeldern und Marans, die unsere bunte Eiervielfalt vergrößern sollen. Wenn ich Glück habe, habe ich genau dann auch eine Glucke.
  • Ab März besuche ich einen Imkerkurs und möchte spätestens nächsten Sommer 2 eigene Bienenvölker haben, um eigenen Honig zu ernten. Und meinem Garten wird es auch gut tun, obwohl wir echt froh sind, dass bei uns soviele Wildbienen und Hummeln unterwegs sind.
  • mein Dahlienbeet wird um weitere Sorten erweitert. Ich bin gespannt.
  • um unseren Apfelbaum möchte ich eine Wildblumenspirale anlegen
  • unser Gartenhaus wird nicht nur fertig angestrichen sonder auch das Dach muss repariert werden, damit wir uns hier auch wohnlich schöner einrichten können.
  • Die beiden Schattenbeete müssen komplettiert werden
  • um den Teich herum soll alles ein bisschen schöner werden, eventuell mit Kies
  • auch im Gemüsegarten werden die Mulchwege durch Kies ersetzt und ein Jägerzaun wird zukünftig die Schafe davon abhalten, dort zu räubern, wenn sie auch mal das Gras in unserem Garten mitmähen dürfen. Als weitere Beeteinfassung wird dort Lavendel den kaputten Buchs ersetzen.
  • Das Gewächshaus von 4×3 Metern wird gebaut
  • und in unserem anderen Holzhaus wird nicht nur ein kleines Detektivbüro für unsere Tochter entstehen, sondern auch eine Wachtelvoliere einziehen.

Viele, viele Projekte. Ob sich alle umsetzen lassen, werden wir sehen. Aber allein das Planen macht viel Freude und lenkt von anderen unschönen Dingen ab.

 

 

Wobei bei uns im Garten soweit alles positiv ist. Die Schafe sind fit, die Hühner sind alle fit. Hahn Solo macht seinen Job mehr als gut und hat trotzdem einen gehörigen Respekt vor uns. Das hatten bisher nicht alle Hähne, so dass er hier gerade einen Lebensplatz ergattert hat, sofern sich die Nachbarn nicht gestört fühlen.

Die Kaninchen sind auch fit. Der 7er Wurf aus dem Dezember ist mittlerweile 13 Wochen alt. Es sind 3 Buben und 4 Mädels und alle wachsen und gedeihen hervorragend. 2 Kaninchen und ein Mädel aus dem neuen Wurf werden zu einer lieben Züchterfreundin ziehen, die leider im Herbst auch von RHD2 heimgesucht wurde.

Also alles in Allem alles Gut 😉 Nun hoffen wir auf baldigen Frühlingsanfang und auf gutes Gelingen im neuen Gartenjahr!

Der Winter kann kommen – 21.11.2017

Noch sind die Temperaturen vergleichsweise mild hier bei uns im Rheinland. Aber man weiß ja nie, wann über Nacht der Winter einbricht. Später als sonst habe ich dieses Jahr beide Gärten winterfest gemacht. Gut, dass eigentlich nicht viel zu tun ist.

Das Pampasgras zusammenbinden, die Rosen anhäufeln, die empfindlichen Topfpflanzen ganz nah an die Südhauswand stellen und nochmal einpacken – fertig. Im anderen Garten sind es vor allem die Gladiolen und Dahlien, die aus dem Beet müssen und damit gleichzeitig Platz machen für die Zwiebelblumen im Frühling. Sicherheitshalber pack ich den Lavendel, die Erdbeeren und das Kräuterbeet zusätzlich in eine dicke Laubdecke ein. Da fällt ja genug an, da der Garten umring von hohen Buchen ist.

Die Gartenmöbel sind ebenfalls ins Trockene gewandert, genauso wie der Sonnenschirm. Den naturnahen Gartentümpel, äh -teich habe ich von Laub befreit. Dieses aber brav am Teichrand liegen gelassen, da wir viele Molche und Frösche im Wasser haben.

Das einzige, was ich wirklich vor mir her schiebe, ist die Gemüsebeete abzuräumen, umzugraben und mit Schafsmist zu veredeln. Aber ganz ehrlich, das Wetter ist so mies, da mag man sich nicht lang draußen aufhalten. Und noch eine total lästige Aufgabe steht regelmässig an: die großen Wiesen vom Laub befreien. Jede Woche mach ich das, das macht bei rund 500qm doch eine Menge Arbeit. Aber auch starke Oberarme. 😉

Da es eben nicht viel zu erzählen gibt, zieh ich mal ein Resümee zum zweiten Gartenjahr mit unserem großen Garten:

Resümee 2017:

Es war verregnet und in einem Garten, der eh schon eher schattig und feucht ist, ist das nicht gerade ideal. Wir mussten bis auf 2 Wochen im Juni auch nicht gießen. Es war immer schön feucht/matschig. Das macht nicht nur den Schafen auf der Weide zu schaffen, die Gott sei Dank einen trockenen Stall und nun auch einen trockenen Paddock haben, um ihre Hufen zu schonen, sondern auch dem Gärtner.

Was war positiv:

  • Brombeeren: es war ein Brombeerjahr. Soviele große, schöne Früchte zum Naschen, für Likör und Marmelade. Das war eine wahre Freude.
  • Erdbeeren: gabs in diesem Jahr auch reichlich. Zur Freude hab ich am Ende der Saison ein zweites Erbdeerbeet angelegt. Die armen Kindel der Pflanzen kann ich einfach nicht wegwerfen. Und Erdbeeren sind bei uns die wahren Renner.
  • Kartoffeln: Gibts auf jeden Fall wieder. Sie sind pflegeleicht und anspruchslos und es ist einfach toll, sich jederzeit frische Kartoffeln aus dem Garten zu holen für Sommersalate oder einfach nur fürs Mittagessen.
  • Salate: sind in diesem Jahr auch super gewachsen und werden auch im nächsten Jahr auf dem Plan stehen.
  • Zuckererbsen: Viel zu wenig hab ich in diesem Jahr gesät. Sie waren super lecker und man spart sich das lästige Pulen.
  • Bohnen: Ob Stangenbohnen, Feuerbohnen oder die Buschbohnen – wir hatten Bohnen ohne Ende. Soviele, das am Ende der Saison viele hängen blieben, weil man sie nicht mehr sehen konnte. Hat aber auch den Vorteil viele Samen fürs nächste Jahr bunkern zu können.
  • Knoblauch: ist wieder toll zwischen den Erdbeeren gewachsen. Der nächste ist schon gesteckt.
  • Auch die Möhren sind aufgrund einer besseren Sortenauswahl toll gewachsen, allerdings hat die Möhrenfliege viel Schaden angerichtet. Aber Möhren wird es wieder geben.
  • Heidelbeeren: waren dieses Jahr wieder viele dran. Ich musste sie nur rechtzeitig vor den Amseln schützen.
  • Chili: Ja unser Gewächshaus hat ganze Arbeit geleistet und uns bis jetzt noch viele tolle Früchte beschert. Wir haben genug Chilipulver, getrocknete Chilies und Chilisauce für das ganze Jahr bis die nächste Saison neue Früchte hervorbringt. Piri Piri ist immer noch schärfemässig die unangefochtene Nummer 1. Leider sind andere schärfere Sorten nicht gekeimt. Fürs nächste Jahr haben wir von einer Kollegin Samen der Habanero Orange ergattert und ich habe bei Bingenheim noch Jalapeno-Samen gekauft. Ich bin gespannt auf die kommende Saison.
  • Tomaten: Auch die Tomanten haben das Gewächshausklima genossen und es waren viele schöne Früchte zum Ernten dran.
  • Gurken: Dasselbe gilt für die Gurken. 🙂
  • Rotkohl: Ist toll gewachsen und schon verarbeitet und für den Weihnachtsbraten eingefroren.

Negativ:

  • Äpfel: Kaum Blüten, kaum Früchte. Die paar Früchte am Baum haben den Vögeln gemundet.
  • Himbeeren: Wollen bei uns immer noch nicht so recht. Mal schauen, wie es nächsten Jahr wird.
  • Mais: Zu spät an falscher Stelle gepflanzt. Trotzdem ein Muss fürs nächste Jahr.
  • Zucchini: Wie immer kein Erfolg. Die Früchte sind nicht bis zur Reife gekommen und vorher gegammelt. Vielleicht war der Regen schuld. Ich weiß es nicht und gebe dabei nicht auf.
  • Kürbis: Das gilt genauso für den Kürbis. Heuer hatte ich 2 Hokkaidos, die Halloween-Kürbisse wollten schon wieder nicht. Ich möchte nächsten Jahr auf jeden Fall mehr davon haben.
  • Zwiebeln: Warum auch immer, die gesteckten Winterzwiebeln sind nur unwesentlich gewachsen und waren dieses Jahr nicht schön. Vielleicht zu feucht? Trotzdem gibts nächsten Jahr wieder Zwiebeln.

Negativ und wird nicht mehr angebaut:

  • Kohlrabi, Radieschen, Sellerie und Fenchel: Wächst alles mehr schlecht als recht bei uns oder wird von eifrigen Mitessern vernascht oder angenagt. Ich werde Staudenfenchel säen, er sieht optisch toll aus und spendiert mir den geliebten Fenchelsamen dazu. Essen tun wir genanntes eh eher nicht, so dass es kein großer Verlust ist.
  • Brokkoli und Blumenkohl: Wird einfach nicht schön. Die Röschen bleiben mickerig und schießen dann in Blüte. Leider für unseren Standort nicht so gut geeignet.

Nach 2 Gartenjahren haben wir gelernt, was gut funktioniert, was in unserer Familie auch gern gegessen wird und was deshalb wieder angebaut werden sollte. Vorbei sind die Zeiten, wo man möglichst viel und alles anbauen wollte. Vieles davon wurde nicht richtig reif oder wurde von der Familie nach dem Ernten nicht gegessen. Das ist einfach schade und muss ja nicht sein. Deshalb konzentrieren wir uns jetzt auf weniger Gemüse und dafür für uns wichtigeres.  Das 2. Erdbeerbeet war in dieser Richtung der erste Schritt.

Auch Blumen werden mir immer wichtiger, genauso wie ein tolles Kräuterbeet. Es ist so schön Kräuter frisch aus dem Garten zu ernten oder für Tees zu trocknen und aufzubewahren. Besonders schön war in diesem Jahr die Kümmelernte, aber auch Fenchelsamen und Salbeiblätter waren gut zu ernten. Ebenso wie Schnittlauch, Minze, Oregano und Rosmarin. Einjährige Sommerblumen brauch ich auf jeden Fall ebenfalls im Gemüsegarten, weil ich es liebe für Blumensträuße Blumen zu pflücken und es sieht im Gemüsegarten auch besonders schön aus, wenn zwischen den Gemüsepflanzen bunte Tupfer sind. Viele Pflanzen, die ich vor 2 Jahren schon gesät hatte, wie Färberkamille, Cosmeen und Borretsch oder Kapuzinerkresse kamen ohne mein Zutun auch in diesem Jahr wieder und bereicherten das Gemüsebild.

Besonders schön fand ich in diesem Jahr auch mein Dahlien- und Gladiolenbeet mit Cosmeen, Löwenmäulchen und Sonnenbraut. Ich brauche für das nächste Jahr mehr Stützen für die empfindlichen Stauden, aber es hat toll geblüht und wird im nächsten Jahr auf jeden Fall erweitert.

Das war es erstmal von mir im November. Im Dezember werde ich ein wenig in die Planung fürs nächste Jahr einsteigen und hier davon berichten. 🙂

Erntezeit im Herbst

GEMÜSEGARTEN

Nun hat der Herbst Einzug gehalten, auch wenn er gefühlt schon seit Juli da war. Ich glaube, so verregnet, war ein Sommer selten. Es fühlt sich nicht nur so an, unsere Schafsweide, die leider immer eher zu feucht als zu trocken ist, ist in diesem Jahr so matschig wie nie und trocknet gar nicht richtig ab, weil es jeden zweiten Tag regnet.

 

So hab ich in diesem Jahr auch wieder viel zu wenig Zeit in unserem Garten verbracht, weil das Wetter selten so war, das man neben der Gartenarbeit noch länger blieb zum Genießen. Leider!

Die Ernte war aber dieses Jahr auch wieder sehr gut. Besonders gelohnt hat sich die Anschaffung des Foliengewächshauses für unsere Chilis und Tomaten, auch die Gurken und die Honigmelone haben das Klima unterm Dach genossen. Nun sind hauptsächlich nur noch die Chilies im Haus und geben noch ganz viel Ernte. Die Tomaten habe ich vor einigen Tagen alle abgeerntet, auch wenn sie zum Teil noch Grün waren. Aber durch das feuchte Wetter waren viele Früchte am schimmeln und dafür war es mir dann doch zu schade.

Neben Salaten waren dieses Jahr die Kohlrabis, der Rotkohl, die Möhren und Lauchzwiebeln, sowie die Kartoffeln und auch wieder der Knoblauch der Renner. Nicht so gelungen sind mir in diesem Jahr der Mais und die Radieschen (waren alle angefressen), auch der Kürbis wollte nur im Gewächshaus 2 Hokkaidos abgeben, sonst war es anscheinend in meinem Garten zu feucht und schattig. Von Zucchini wollen wir gar nicht reden. Das hat schon wieder nicht geklappt. Auch der Brokkoli hat an seinem diesjährigen sonnigen Standort nur ein Miniröschen abgeliefert. Grmpf. Naja, aber ich gebe nicht auf. Und die Zwiebeln blieben auch eher unter Durchschnitt, besonders von der Größe her.

Ebenso war in diesem Jahr die Apfelernte für den Eimer. Wir hatten nur rund 10 Äpfel am Baum, die wir mit Ameisen und Vögeln teilen mussten und die aus diesem Grunde unseren Hühnern besonders zu Gute kamen.

Dafür gab es eine Brombeerschwemme ohne Gleichen. So viele tolle große Früchte hatten wir im letzten Jahr nicht. Ich hab es wirklich genossen, Marmelade und Likör daraus zu machen, wenn wir welche nach dem Naschen übrig hatten. Auch die Erdbeeren waren in diesem Jahr toll.  Gelungen und auf jedem Fall im nächsten Jahr wieder am Start war beim Blumenbeet mit Einjährigen. Das war ein toller Blickfang im Gemüsegarten.

Soweit das Fazit aus dem Gemüsegarten.

NUTZTIERE:

Hier gab es tolle und unschöne Neuigkeiten.

Toll, war in diesem Jahr, dass unsere Glucke 6 Küken ausbrüten und führen durfte. Und sie hat das ganze toll und mindestens 8 Wochen lang gemacht. Die Jungspunde sind mittlerweile knapp 20 Wochen und sitzen immer noch gemeinsam auf der Stange. Es sind 5 Araucana-Blumenhuhn-Mixe geworden bzw. 2 sind Araucana-Bielefelder-Mixe und 1 Araucana-Blumenhuhn-Dame. Diese ist wunderschön und ich glaube, die grünlichen Beine zeigen schon, dass sie mal eher grünliche Eier legen wird.  Der erste Junghahn beginnt gerade das Krähen und, der der die Chefrolle übernehmen wird, darf auch bleiben. Mal sehen, welcher das wird. Unseren Araucanahahn Oskar mussten wir ja leider gehen lassen, da er total aggressiv uns gegenüber wurde.  Derzeit meint einer meiner Hennen, sie müsste glucken. Da muss ich in den kommenden Tagen wohl eine Entgluckung durchführen.  😉 Es ist jetzt echt nicht die richtige Zeit dafür kurz vor dem Winter. Aber im nächsten Frühjahr dürfen sie gern wieder Nachwuchs haben. Es geht nichts über die Naturbrut bei Hühnern.

Unschön war dagegen, dass wir leider keine Laufenten mehr haben. Das ist wohl der Preis für die Freiheit. Sie wurden vom Fuchs geholt. Deswegen wird es vorerst keine Enten mehr bei uns geben, da wir diese nicht einsperren möchten, ihnen aber auch keinen sicheren Stall bieten können, da Enten leider Abends nicht wie Hühner, von allein in ihren sicheren Stall gehen. Da hilft dann auch keine automatische Hühnerklappe.

Rest in Peace: Howard, Leonard und Sheldon

Ebenso unschön war, dass wir in diesem Jahr von RHD2 bei den Kaninchen überrascht wurden. Die Impfung gab es zu dem Zeitpunkt noch nicht, so dass auch die Impfung gegen RHD nicht geholfen hat. 5 Tiere von 13 sind gestorben. Die restlichen wurden jetzt quasi notgeimpft und es ist seit 2 Monaten alles ruhig. Ein Mädel ist mir noch geblieben und die ganzen Jungs aus den diesjährigen Würfen haben überlebt in ihrer Jungsgruppe. Gut, dass ich sowieso nur im Frühjahr Würfe habe, so dass ich jetzt erstmal mehrere Monate ohne Ab- und Zugänge und Nachwuchs habe, damit sich der Virus ganz sicher verabschiedet hat, bis die ersten Babys im nächsten Frühling kommen.

Aber das ist der Preis bei der Tierhaltung. Es ist nicht immer alles schön, es gibt Krankheiten und Probleme, die einen erschrecken. Aber auch das geht vorbei und wenn man bei den Tieren ist und sieht, wie zutraulich sie sind, wie gut es ihnen geht, dann ist alles wieder vergessen und man freut sich.

für diese 3 Herren ist es echt ein Schiet-Wetter-Jahr

NEUE PROJEKTE

Unser Gartenhaus wird umgestaltet. Noch ist es nicht fertig. Aber die ersten Zwischenschritte möchte ich Euch nicht vorenthalten.

Es gibt noch ein neues Projekt für nächstes Jahr: Ich werde in die Imkerei einsteigen. Der Kurs fürs nächste Jahr ist schon gebucht und am Ende kann man seinen eigenen Schwarm erwerben, den man das ganze Jahr über betreut hat. Darauf freue ich mich schon sehr.

Ausserdem biete ich gern Interessenten an, bei mir Chilisamen zu erwerben. Wer Interesse hat, kann mich gern anschreiben: Wir haben Piri Piris, Chili Cyclon, einen sehr scharfen unbekannten Chili-Mix mit großen roten Früchten, Chili Ring of Fire und Red Pepper for Hell. Dazu gibt es die süße gelbe Tequila Sunrise und die rote Paprika Healthy. Also wer möchte, ich hab soviel davon, dem geb ich gern gegen kleinen Obulus etwas ab 🙂 Ich habe aber auch genügend Samen von allen Einjährigen Pflanzen wie Sonnenblumen, Ringelblumen, Comseen, Löwenmäulchen & Kapuzinerkresse. Ebenfalls kann ich bedingt Samen von Radieschen, Mangold & Stangenbohnen bieten. Schreibt an kontakt@gluecklichgaertnern.de

 

 

 

 

Besuch auf der Landesgartenschau Apolda

Ich gebe zu, wäre es nicht mein Heimatort und hätte ich nicht noch viele Verwandte und Freunde hier, wäre ich nicht extra hingefahren. Aber so ergab sich ein toller Besuch, den man durchaus dem leidenschaftlichen Gärtner in der Nähe empfehlen kann. Allerdings nur noch bis zum 24. September 2017. Dann ist die Landesgartenschau mit dem Thema „Blütezeit“ wieder vorbei. Mit der großen Hoffnung, dass vieles bestehen bleibt und weiter gepflegt wird. Es würde sich echt lohnen für Apolda.

Für Ortsfremde hat sich die Gemeine den „Roten Faden“ ausgedacht, der sich eben wie dieser quer durch die Stadt vom Bahnhof bis zur Herressener Promenade zieht, wo die Landesgartenschau stattfindet. So findet jeder den Weg bis zur Promenade. Der Weg selbst führt durch die mittlerweile wirklich heraus geputzte Innenstadt der Kleinstadt über den wirklich hübschen Marktplatz bis zur Promenade. Dazwischen haben sich Anwohner viel Mühe gegeben, die Stadt aufzuhübschen. Einen Abstecher ist auch der Paulinenpark in der Bahnhofstrasse wert, an der jeder ortsfemde Besucher, der mit dem Zug anreist, vorbei kommt.Hier kann man herrlich spazieren gehen und hat zudem ein tolles Cafe und einen nach Meinung meiner Kids obercoolen Spielplatz. 😉 Hier zahlt man auch keinen Eintritt.

Für mich ist der Paulinenpark auch deshalb besonders, weil zum Teil auf dem ehemaligen Gelände meines Kindergartens gestaltet ist. Der Spielplatz ist in einem alten Wasserpool gebaut worden und auch damit auch das Thema Seerosen, Fische und Teich. Die neu restaurierte Villa mit dem Cafe Ella war früher meine Stadtbibliothek und auf dem Gelände des Glockengießermuseum war ich früher oft, wenn geheiratet wurde. Also sind auch viele Erinnerungen damit verbandelt.

Der wird erst an der Herressener Promenade fällig. Kinder bis 12 zahlen nichts. Erwachsenen 15 EUR als Tagesticket oder und das haben wir genutzt, man bezahlt das Feierabendticket ab 17.00 Uhr zum halben Preis. Bleiben darf man auf dem Gelände der Laga dann bis Einbruch der Dunkelheit. Bei schönem Wetter im Sommer wirklich zu empfehlen, da es leer ist und man so alles herrlich ruhig genießen kann. Einziges Manko: Gaststättenbetrieb gibt es dann auch nicht mehr. Wen das nicht stört, sollte auf jeden Fall das Abendticket nutzen.

Der Park selbst bzw. die Promenade ist wirklich liebevoll in verschiedenen Bereiche unterteil, Wildblumenwiese mit Bienenkörben, Gemüsegarten, Dahlienbeete und im hinteren Bereich Vorschläge für den eigenen Garten, umgesetzt in Form vieler kleiner Gärten in unterschiedlichen Stilen. Hängematten und Liegestühle an beiden Teichen laden zum Verweilen und Ausruhen ein. Dazwischen gibt es den ein oder anderen Imbiss. Am Ende der Promenade ist die Sommerbühne aufgebaut, auf der in diesem Sommer schon einige bekannte Gäste wie Tim Bendzko oder Max Giesinger aufgetreten sind. Alles in allem tut diese Laga der Stadt gut und es ist wirklich alles sehr liebevoll und ansprechend gestaltet. Auf dem Gelände der Laga, die sich übrigens auch neben dem Stadtbad befindet, gibt es ebenfalls einen tollen neuen Spielplatz. So langweilen sich die Kids auch nicht, wenn Mama Blumen knipst. 😉 Bzw. mein Großer ist ja total fasziniert von den Fischen in den Teichen gewesen.

Anbei gibts noch ganz viele Fotos, die ich dort geschossen habe. Ich hoffe, Ihr genießt sie.

 

Es blüht und grün im August

Ja, der Sommer in diesem Jahr lässt sich echt bitten. Als passionierter Gärtner hat man ja nichts gegen Regen, aber mittlerweile kann man unsere Schafsweide nur noch mit Gummistiefeln betreten, selbst wenn es mal einen Tag nicht geregnet hat. Unsere eher lehmigen, freuchten Beete finden den vielen Regen auch nicht gerade toll und die Pflanzen bzw. deren Wurzeln darauf und darin auch nicht. Ich glaube, nur unsere Laufenten lieben diesen Sommer 😉

Trotz allem gibt es im August jede Menge zu entdecken. Mein Dahlienbeet blüht endlich. Jeden Tag entdecke ich neue Knospen und Blüten im Beet.  Und in meinem Gewächshaus reifen dieses Jahr wirklich riesige Gurken und Unmengen an Chilies und Tomaten.

Leider hab ich dieses Jahr schon wieder kein Glück mit Zucchini. Sie stehen wohl zu dunkel und beschattet. Evt. ist es auch zu feucht. Nächstes Jahr muss ich meine Gemüsebeete noch offener gestalten. Ich liebe zwar die bunte Vielfalt im Gemüsebeet mit Blumen und Gemüse, aber da meine Beete nicht ganz so sonnig sind und eher schweren Boden haben, muss ich wohl mehr Luft und Licht in die Beete bringen. So lernt man doch jedes Jahr dazu.

Was aber dieses Jahr wieder hervorragend gekommen ist, sind die Bohnen und Erbsen. In Bohnen könnten wir ertrinken. Aber besonders die Feuerbohnen sind nicht nur optisch ein Hingucker sondern schmecken auch mit fast 20 cm Länge noch super und haben keine Fäden. Auch die Kartoffeln sind dieses Jahr wieder toll.  Und auch die Möhren, der Fencher und die Lauchzwiebeln sind super geworden.

Weniger gut gehen dieses Jahr Kürbis, Mais und mal wieder Zucchini. Erfolgreicher war ich dagegen mit Kohlrabi und Salaten.

Als Premiere gab es dieses Jahr das erste Mal Rotkohl im Garten und er bildet tatsächlich schöne Köpfe. Da freue ich mich schon auf die Herbstzeit und eigens gemachtes Rotkraut.

Und noch etwas ist in diesem Jahr wahnsinnig üppig gewachsen: Brombeeren. Ich habe noch nie soviele Früchte gepflückt und daraus Marmeladen gemacht und Likör angesetzt. Verzichten müssen wir dagegen in diesem Jahr auf viele Äpfel und die paar wenigen, die wachsen, werden von den Vögeln angepickt. Naja, dann freuen sich halt die Schafe und Hühner darüber.

Es ist einfach nur schön, jeden Tag etwas zu ernten. Wir essen derzeit wieder so gesund wie nie. Erst die Erdbeeren, jetzt Gurken, Tomaten und Paprika. Bohnen und Erbsen, dazu Zwiebeln und Knoblauch. Frische eigenen Eier und dazu Kartoffeln. Daraus lassen sich tolle Gerichte zaubern. Das ist immer wieder schön und ein Wunder und man genießt es viel mehr.

Auch mein Blumenbeet aus Einjährigen ist für mich in diesem 2. Gartenjahr ein Erfolg. Es ist ein toller bunter Blickfang und bringt viele schöne Blumensträuße hervor. Auch meine Kräuterbeete hier am Haus und im Pachtgarten sind ein Erfolg. Besonders Salbei, Wermut, Kümmel und Oregano, sowie Schnittlauch und Thymian und Bohnenkraut sind richtig üppig und blühen wunderbar.

Alles in Allem ist es zwar ein sehr regenreiches Gartenjahr, aber vieles ist doch wieder super gelaufen. Vieles kann noch optimiert und verbessert werden, einiges ist wieder nichts geworden, aber auch hier gebe ich nicht auf. Ich bin immer noch Feuer und Flamme für meinen Garten und vermisse ihn sogar, wenn ich mal 2 Tage im Urlaub bin. 🙂

 

Endlich Sommer

Seit gestern ist endlich offiziell Sommer, das Wetter hat ja den Sommer schon länger eingeläutet. Und irgendwie fällt es mir derzeit so schwer, etwas für meinen Blog zu tun. Ich bin viel unterwegs, viel im Garten und dort tut sich auch jede Menge, aber das ganze auf Computer festzuhalten, fällt mir gerade nicht leicht.

Trotzdem werde ich heute endlich mal einen Statusbericht abgeben:

Nutztiere:

Alles super. Die Küken sind mittlerweile 4 Wochen alt und werden an diesem Wochenende mit den Althühnern vergesellschaftet. Mama führt auf jeden Fall noch ganz vorbildlich die kleinen Racker, die Mama auch nicht aus dem Auge lassen. Derzeit gehe ich stark davon aus, dass es 4 Hähne und 2 Hennen sind. Einen neuen Hahn brauchen wir ja sowieso und die anderen dienen unserer Selbstversorgung. Die Hennen bleiben dagegen bei uns so lange, wie sie leben. Aber derzeit sind die Ältesten gerade mal 3 und legen noch super gut. Ausserdem werde ich im Sommer 5 Junghennen mit nach Hause zu meiner Mutter nehmen und damit die nahe Verwandtschaft beglücken, deren Hühner aufgrund des Alters das Zeitliche gesegnet haben.

Auch die Hasen wachsen und gedeihen und sind nun auch schon 12 und 10 Wochen alt. Dieses Mal war die Geschlechterverteilung genau anders herum wie bisher. Es sind von 8 Jungtieren 6 Rammler und 2 Mädels. Die Jungs sind seit 1 Woche nun auch schon von Mama getrennt. Stress gab es bis dahin keinen, aber das Gehege wurde langsam zu klein. Jetzt dürfen die 6 Jungs in ihrem eigenen Gehege toben. Einen davon behalte ich zur Zucht, evt. geht ein anderer in eine andere Gotlandskaninchenzucht.

Die Schafe haben ihr Winterfell nun auch endgültig abgelegt. Es war unsere erste Schur, aber die Herren Schafscherer haben das ganz toll gemacht und nicht eine Blessur ist übrig geblieben. Toll fanden die beiden Jungböcke das nicht, sie haben schon ziemlich rum gemeckert dabei, aber was muss, das muss. Ich hab das Gefühl, so fühlen sie sich jetzt viel wohler und schick sieht es auch aus. Die Wolle dient momentan hauptsächlich zur Düngung. Ein Teil möchte ich auch verarbeiten. Aber das ist ein großer Aufwand, den ich bis jetzt noch gescheut habe.

Nutzgarten

Die Erdbeeren sind seit 2 Wochen reif. Wir haben sie auf einem 1,2 mal 3 m Beet und bisher 3,5 kg geerntet. Das ist im Vergleich zum Vorjahr Rekord. Das Wetter tut sein übriges. Wichtig ist auf jeden Fall ein guter Vogel- und Schneckenschutz. Wir haben ein Netz gespannt und ich gebe es zu, aufgrund der feuchten Lage unseres Gartens ist Schneckenkorn unerlässlich.

Auch die Himbeeren sind reif und die Brombeeren gehen dieses Jahr ebenfalls ab wie Schmitz Katze. Das wird dieses Jahr eine tolle Ernte. Die Johannisbeeren brauchen noch ein paar Tage, dann sind sie auch fällig. Dieses Jahr blüht auch unser schwarzer Johannisbeerstrauch. Dann gibts wieder leckere Marmelade und Likör. Die Heidelbeeren brauchen noch, aber tragen dieses Jahr auch viel mehr, wie letztes Jahr. Nur die Äpfel haben dieses Jahr Pause gemacht. Im letzten Jahr war alles voller Äpfel. Meist machen die Bäume dann im darauffolgenden Jahr Pause. Aber vielleicht hab ich auch nicht gut geschnitten. Wobei ich eher zu zaghaft war. Wer weiß. Kirschen haben wir dieses Jahr noch nicht und auch der Balkonpfirsich von Volmary hat zwar geblüht, aber in dieser Zeit war hier keine einzige Biene oder Hummel unterwegs, so gehen wir da dieses Jahr leer aus. Im Gegensatz zum Feigenbaum, der letztes Jahr nicht wollte, aber dieses Jahr viel trägt. So lernt der angehende Gärtner, jedes Jahr gibt es starke Pflanzen und schwache Pflanzen. In einem Jahr wächst dieses toll und im anderen Jahr das andere.

Wir haben ja in diesem Jahr auch entdeckt, das der vermeintliche Weißdornbonsai gar kein Weißdorn ist, sondern eine Stachelbeere. Es hängt nämlich eine daran. Daraufhin habe ich 4 Stecklinge geschnitten und sie eingepflanzt. 2 sind auf jeden Fall angewachsen. Die werde ich jetzt hegen und pflegen und dann gibts bald auch Stachelbeeren in unserem Garten und das ganz umsonst. So habe ich es auch letztes Jahr mit den roten Johannisbeeren gemacht. An dem kleinen Steckling sind doch tatsächlich schon 3 rote Johannisbeeren dran. Ich find Natur wirklich toll!

Alles andere im Gemüsebeet wächst auch toll: Kartoffelpflanzen sind riesig, die Kohlrabis haben schon schöne kleine Knollen. Beim Brokkoli sieht man schon kleine Köpfe, vor Salat in jeder Form können wir uns kaum retten. Leider möchte er jetzt bei einigen Sorten schon schießen, also heißt es viel Salat ernten und essen. So gesund haben wir wirklich lange nicht mehr gelebt 😉 Jetzt müssen nur noch die Gurken und Tomaten im Gewächshaus reifen, dann hat man einen schönen Salat beisammen. Die erste Einlegegurke gabs heute schon, genauso wie Zuckererbsen. Und die Chilies haben schon soviele Schoten gebildet, ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, wenn die alle reif sind. Wir haben ca. 8 verschiedenen Sorten und möchten daraus Saucen und Chilipulver machen. Davon kann man doch nie genug haben.

Sonst wächst im Garten gerade Kürbis, Zucchini und Busch- und Stangenbohnen, Fenchel und Sellerie, Möhren müssen und  Rotkohl. Rosenkohl und Wirsing wird demnächst ins Beet gesetzt, noch wachsen sie im Gewächshaus. Daneben gibt es noch Pastinake, Rucola und Mais. Und dazwischen, weil ich das so schön finde in einem Gemüsegarten wachsen Borretsch, Kamille, Kapuzinerkresse, Ringelblumen und Cosmeen.

Daneben hab ich dieses Jahr das erste Mal ein Schnittblumenbeet angelegt, wo die Einjährigen ebenfalls wild wachsen dürfen. Dort wächst neben den oben genannten Pflanzen auch Sonnenblumen, Kornblumen, Mohnblumen, die vergessenen Kartoffeln aus dem letzten Jahr, Zinnien und Löwenmäulchen. Es blüht schon einiges, aber wenn erstmal alles blüht, hoffe ich auf schöne Farben und bunte Geburtstagssträusse.

Außerdem habe ich in diesem Jahr ein Dahlienbeet angelegt mit Cosmeen, Löwenmäulchen, Storchenschnabel, Gladiolen und Sonnenbraut. Alle Blumen wachsen sehr sehr gut und ich bin schon wirklich gespannt, wie dieses Beet im Spätsommer aussehen wird.

Ins Schattenbeet habe ich übrigens dieses Jahr meine Hosta eingesetzt, die bisher in unserem Hausgarten ein dunkles Dasein gefristet hat, daneben sind Eisenkraut und Astilbe eingezogen. Zudem habe ich noch viel Waldmeister gesetzt und , weil ich nicht alles vernichten konnte, die Fingerhüte aus dem Gemüsegarten. Ich weiß nicht, wo die her gekommen sind, aber sie sind mir fürs Gemüsebeet zu giftig. Direkt neben dem Salat, ich weiß nicht. Aber im Schattenbeet dürfen gern 1 – 2 Pflanzen stehen und blühen tun sie ja toll. Bei uns ist weißer Fingerhut gewachsen.

Ein wenig Misserfolg gab  es auf der Kräuterseite. Ich habe Dill und Petersilie sowie Basilikum einfach zu gern. Aber per Aussaat wird das einfach nichts. Ob jemand die Samen heimlich frisst, wenn ich nicht da bin? Am Gießen kann es eigentlich nicht gelegen haben. Und nicht mal der gekaufte Topfdill wollte in meinem Kräuterbeet wachsen. Er ist eingegangen. Nun werde ich es mal mit einem anderen Standort versuchen. Es ist echt zu schade. Dill ist eines meiner liebsten Gewürze.

Ich werde versuchen, demnächst einen neuen Blogeintrag zu verfassen, weil ich einfach unheimlich viele Rezepte ausprobiert habe mit Zutaten aus dem Garten wie Löwenzahnsirup, Waldmeistersirup, Holunderblütenlikör, Ratzfatzerdbeerkuchen, Rhabarberkuchen und Erdbeerlimes uvm. Ich hoffe, ich vergesse es nicht wieder.

Tierischer Nachwuchs am Johannesberg

Vor einiger Zeit habe ich berichtet, was gerade im Garten los ist und welche Arbeiten angefallen sind.

Heute möchte ich gern ein wenig über unsere Nutztiere berichten. Keine Sorge, allen geht es gut. Die Schafe erfreuen sich am Weidegrün und werden bald geschoren.

Die Enten machen mit den Schafen zusammen die Weide unsicher und befreien diese von Schnecken und anderen Getier.

Bei den Kaninchen gab es im April gleich zweimal Nachwuchs. Finja und Buffy durften Mama werden. Mit einer Verzögerung von 2 Wochen kamen dann der D-Wurf und der E-Wurf. Beides Mal waren es 5 wunderbare kleine Lütten. Leider ist beim zweiten Wurf ein Jungtier verstorben. Ansonsten sind alle fit und gesund groß geworden und wuseln jetzt mit 4 und 6 Wochen schon richtig durchs Gehege. Die Mamas haben das übrigens ganz toll gemacht. Besonders freue ich mich dabei über Buffys Wurf, da sie Erstlingsmama ist und es echt bis zum Schluss spannend gemacht hat. Aber alles lief bilderbuchmässig ab. Sie wird also meine Zucht der Gotländer bereichern. Beides Male war Lillebror, unser gescheckter Rammler, der Papa und die Würfe können sich echt sehen lassen. Bei den Gotländern geht es ja besonders um gesunde, wesensfeste und bunte Kaninchen und das ist uns wohl gelungen. Bei Buffys Wurf waren wirklich von 5 Babies 5 unterschiedliche Farben dabei und bei Finja waren es 3 verschiedene Farbschläge.

Für dieses Jahr ist dann die Familienplanung bei den Gotländern abgeschlossen. Behalten werden wir wohl auf jeden Fall einen Rammler und eine Zippe, für die wir zum geeigneten Zeitpunkt noch Partnertiere aus unserem Gotlandskaninchenverein bekommen werden.  Denn Inzucht gibt es bei den Gotländern nicht.

Und auch bei den Hühnern gab es Nachwuchs. Selbst brüten wollten wir in diesem Jahr nicht, hatten wir ja im letzten Jahr 4 Kunstbruten. Das war auch alles super und hat prima geklappt, aber Hühner hatten wir genug. Wenn jetzt eine Henne aber unbedingt glucken wollte, würden wir sie lassen. Und so hat es sich ergeben, dass eine schwedische Schwarzhuhnhenne (Bohuslän Dals Svarthöner) glucken wollte. Tja, was haben wir nicht alles gelesen, was man machen soll, mit der Glucke. Einmal am Tag vom Nest schmeißen, damit sie frisst und sich entleert. Es wären schon Hühner auf dem Nest verhungert. Separieren muss man sie auch, damit sie nicht gestört wird und das am besten im Dunklen.  Jo, also separiert haben wir sie im Hellen. Sie hat sich ja als Gluckennest eines der Katzenklos, die im Stall als Legenest dienen, ausgesucht und so konnten wir sie perfekt umquartieren in unseren alten kleinen Hühnerstall bei uns zu Hause. Ich hab sie natürlich 3 mal vom Nest geschmissen, nur um zu sehen, dass sie das alles ganz allein kann und macht 😉

Sie hat von ursprünglich 9 Eiern, 6 ausgebrütet. Wobei die 3 Eier alle unbefruchtet waren. Nun ist sie seit einer Woche glückliche Kükenmama und macht auch dieses perfekt. Wir sind schon sehr gespannt auf den Nachwuchs, da ja unser Araucaner-Hahn der Papa ist und der vielleicht ein wenig die Gene für grüne Eier vererbt hat. Außerdem hoffen wir auf einen tollen lieben Hahn. Leider mussten wir nämlich den Araucaner-Hahn ersetzen, er war sehr aggressiv uns gegenüber und das ist leider nicht zu akzeptieren. Die Hennen haben ihn ebenfalls nicht akzeptiert. So war es keine Frage, dass er nicht bleiben kann.

Ansonsten wächst langsam aber sicher alles im Gemüsebeet. Die Tomaten wuchern richtiggehend und die Chilies tragen unzählige Blütenknospen. Die Erbsen sind da und ranken schon. Die Bohnen sind ebenfalls gekeimt. Der erste Salat lässt nicht mehr lange auf sich warten und die Himbeeren und Brombeeren stehen in voller Blüte. Der nachgepflanzte Kürbis wächst auch langsam, die ersten Radieschen wurden geerntet, ebenso wie Rhabarber und Mangold aus dem letzten Jahr. Die Erdbeeren sind gegen die Vögel geschützt und bilden schon richtig große Früchte aus. Hoffentlich bleiben uns dieses Jahr welche erhalten zum Ernten.

Das war der Statusbericht für den Mai! Bis zum nächsten Mal.

Der Wonnemonat Mai

Der Mai wird von vielen Gärtnern regelrecht herbei gesehnt. Heißt es doch nicht umsonst in jeder Gartenzeitschrift bei vielen Gemüsesorten: Auspflanzen erst nach den Eisheiligen, nicht vor Mitte Mai! Damit hat der Mai etwas magisches, es ist irgendwie der richtige Startschuss in die Gartensaison. Jetzt darf alles raus, jetzt geht auch das empfindlichere Gemüse wie Zucchini, Kürbis, Tomaten oder Chilis.

Wer ein Gewächshaus hat, bei dem startet die Saison natürlich ein bisschen früher und trotzdem freut man sich, wenn keine Nachtfröste mehr drohen wie in diesem April. Ich bin ehrlich gesagt froh, dass die Eisnächte hier so glimpflich über die Bühne gegangen sind. Die Apfelbäume haben noch nicht geblüht, der Felsenbirne und den Johannisbeerbäumchen hat der Frost nichts ausgemacht. Kartoffeln und Salat habe ich noch einmal mit Vlies abgedeckt und auch im Gewächshaus, was ja nur ein Folientunnel ist, habe ich Tomaten und Chilis noch einmal eine Plastikhaube oben drauf versetzt. Ein bissel sind die Spitzen erfroren, aber sie treiben alle schon wieder neu durch. Die Natur ist doch recht hartnäckig und setzt sich fast immer gut durch.

Überhaupt dauert es ja immer etwas, wenn man Tomaten und Chilis der Draußenwelt preis gibt. Sind sie auf der Fensterbank richtig prächtig gewachsen, tun sie an der frischen Luft erstmal für ein paar Tage so, als würde nichts mehr aus ihnen werden. Doch plötzlich wird aus dem 10 cm hohen Pflänzchen, was kümmerlich mehrer Tage oder Wochen so dahin lebte, eine prächtige Tomatenpflanze mit knapp 1,50 Höhe. Es ist jedes Mal ein Wunder und jedes Mal ein Geduldsspiel zwischen Bangen und Aufgeben und sich freuen, dass es doch was wird. Dieses Jahr sind die Chilies und Tomaten das erste Mal in unserem Gewächshaus. Auch hier haben sie sich erstmal Divenhaft verhalten, aber nun schießen bei den Chilies schon die Blüten, heute hab ich die erste Chili an einer Piri Piri entdeckt. Die Tomaten sind noch verhalten, bekommen aber kräftige Stängel und viele neue Blätter. Es wird also…

Das letzte Wochenende war übrigens perfektes Gartenwetter, so habe ich die letzten Gemüsesorten gesät, die im Mai auf der Liste stehen: Bohnen. Feuerbohnen, Stangenbohnen und Buschbohnen. Die Erbsen auf der anderen Seite des Rankgerüst keimen sogar schon. Auch der Salat, den ich im Gewächshaus stehen hatte und dort wahrlich geschossen ist, macht sich im Freiland super. Allerdings ist es nur ein geringer Vorsprung gegenüber den Salatkeimlingen, die ich im April direkt schon als keine Pflanze ins Beet gesetzt habe. Sie haben zwar ewig gebraucht, um sich zu ak

klimatisieren, aber auch sie wachsen jetzt gut und haben die großen Zöglinge fast erreicht.

Die ersten Radieschen sind auch bald reif und ich freue ich, dass dieses Jahr endlich auch mal der Spinat nach dem Keimen weiter wachsen darf und nicht direkt von Schnecken vernichtet wurde. Beim Porree und Pastinake sieht es allerdings mau aus. Noch ist nichts gekeimt und auch den Fenchel musste ich nachsäen. Dagegen wachsen die Möhren, die gesäte Rauke, die gesteckten Zwiebeln und der Knoblauch toll. Auch der Mangolg hat überwintert und ist auch dem Winterschlaf erwacht. Er treibt kräftig neu durch.

Die Frühkartoffeln wachsen auch gut, alle haben schon ihr Laub durch das Erdreich gestreckt. Zwischen den 3 Reihen Kartoffeln (ABS- Annabelle, Belana und Sieglinde) hab ich dieses Jahr Mais gesetzt: Popcornmais, bunter Zuckermais und Bantam. Aber hier werde ich noch einmal nachsäen, da können noch mehr Pflanzen in die Reihen. Die Erdbeeren wachsen dieses Jahr auch super kräftig und blühen auch schon. Dieses Jahr muss ich unbedingt rechtzeitig an ein Vogelnetz denken, letztes Jahr haben uns die Amseln die schönsten Früchte gemopst. Dasselbe gilt für Him- und Brombeeren, die letztes Jahr eigentlich fast ungenießbar waren durch die Fruchtessigfliege. Dieses Jahr gibts eine Haube.

Ein Misserfolg gibt es auch. Alle vor ein paar Tagen ausgepflanzen Zucchini- und Kürbiszöglingen sind eingegangen. Manche wegen der Schnecken, tja manche, ich weiß nicht warum. Die Stängel waren einfach zu brüchig. Ich habe ja immer eine nicht ausgepflanzte Reserve im Gewächshaus genau für diese Fälle und auch noch einmal nachgesät. Dann gibt es eben einen neuen Versuch.

Unser letztes Jahr so von Blüten und Früchten überschießender Apfelbaum leidet dieses Jahr an Alternanz. Er hat kaum Blüten ausgebildet, dafür blüht ein kleiner neue Apfelbaum dieses Jahr toll. Da hat unser alter Baum wohl im letzten Jahr zuviel Energie in süsse Äpfel investiert. Naja, nächstes Jahr wieder.

Dieses Jahr wollte ich außerdem mehr in Blumen investieren in meinem neuen Garten. Aus diesem Grund ist ein Beet im Gemüsegarten ganz für einjährige Blüher reserviert: es wurden gesät Cosmeen, Zinnien, Sonnenblumen, Kamille, Löwenmäulchen, Borretsch, Ringelblumen und eine Sommerblumenmischung von der Landesgartenschau Apolda. Außerdem habe ich noch Korn- und Mohnblumensamen ausgestreut. Ich hoffe, dass es ein tolles buntes Beet wird.

Daneben wollte ich auf der anderen Gartenseite unbedingt ein Dahlienbeet haben. Bei der Köstritzer Dahliengärtnerei habe ich bestimmt 12 Sorten der mexikanischen Schönheit bestellt und diese zusammen mit Gladiolen, Löwenmäulchen, Cosmeen, Mohn und Phlox gepflanzt. Außerdem steht im Beet noch ein Fliederbaum und Pfingsrosen sowie Hortensien am Rand. Ich bin gespannt, wie es wird.

Auch mein Schattenbeet macht sich langsam. Letztes Jahr hatte ich schon einige Pflanzen gepflanzt, dieses Jahr sind eine neue Glockenblume und Eisenkraut dazu gekommen, Waldmeister habe ich ebenfalls ausgepflanzt und aus unserem Hausgarten die Hostia und die Astilbe, welches ein klägliches Dasein im dunklesten Schatten fristeten, ein neues Zu Hause gegeben.

Es wird und ich bin sehr gespannt. Es ist eine tolle Zeit, wenn die Beete neu austreiben, erste Pflänzlein zart wachsen. Dann ist plötzlich Hochsommer und die Beete sind voll mit Gemüse und Blumen. Jedesmal ein neues Wunder für mich.

Bunte Vielfalt im Frühjahrsgarten

Der März hat es ja wirklich gut mit uns gemeint. Das Gärtnerherz hüpft ja gerade zu, wenn er sie, was gerade alles sprießt und wächst und auch im Gemüsegarten konnten die ersten zarten Pflänzchen wie Salat, Radieschen und Möhren gesät und gepflanzt werden.  Auch im Gewächshaus sind schon die Chilis und Tomaten eingezogen. Es ist wirklich toll, zu sehen, wie nun alles wächst und in neuem Glanz erstrahlt.

Aus diesem Grund gibts auch gar nicht viel erzählen. Ich werde heute einfach mal Bilder sprechen lassen, was gerade alles so in unserem Garten blüht und wächst.

 

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