Glücklich Gärtnern

Gärtnern, Leben, Genießen

Autor: admin (Seite 1 von 8)

Besuch auf der Landesgartenschau Apolda

Ich gebe zu, wäre es nicht mein Heimatort und hätte ich nicht noch viele Verwandte und Freunde hier, wäre ich nicht extra hingefahren. Aber so ergab sich ein toller Besuch, den man durchaus dem leidenschaftlichen Gärtner in der Nähe empfehlen kann. Allerdings nur noch bis zum 24. September 2017. Dann ist die Landesgartenschau mit dem Thema „Blütezeit“ wieder vorbei. Mit der großen Hoffnung, dass vieles bestehen bleibt und weiter gepflegt wird. Es würde sich echt lohnen für Apolda.

Für Ortsfremde hat sich die Gemeine den „Roten Faden“ ausgedacht, der sich eben wie dieser quer durch die Stadt vom Bahnhof bis zur Herressener Promenade zieht, wo die Landesgartenschau stattfindet. So findet jeder den Weg bis zur Promenade. Der Weg selbst führt durch die mittlerweile wirklich heraus geputzte Innenstadt der Kleinstadt über den wirklich hübschen Marktplatz bis zur Promenade. Dazwischen haben sich Anwohner viel Mühe gegeben, die Stadt aufzuhübschen. Einen Abstecher ist auch der Paulinenpark in der Bahnhofstrasse wert, an der jeder ortsfemde Besucher, der mit dem Zug anreist, vorbei kommt.Hier kann man herrlich spazieren gehen und hat zudem ein tolles Cafe und einen nach Meinung meiner Kids obercoolen Spielplatz. 😉 Hier zahlt man auch keinen Eintritt.

Für mich ist der Paulinenpark auch deshalb besonders, weil zum Teil auf dem ehemaligen Gelände meines Kindergartens gestaltet ist. Der Spielplatz ist in einem alten Wasserpool gebaut worden und auch damit auch das Thema Seerosen, Fische und Teich. Die neu restaurierte Villa mit dem Cafe Ella war früher meine Stadtbibliothek und auf dem Gelände des Glockengießermuseum war ich früher oft, wenn geheiratet wurde. Also sind auch viele Erinnerungen damit verbandelt.

Der wird erst an der Herressener Promenade fällig. Kinder bis 12 zahlen nichts. Erwachsenen 15 EUR als Tagesticket oder und das haben wir genutzt, man bezahlt das Feierabendticket ab 17.00 Uhr zum halben Preis. Bleiben darf man auf dem Gelände der Laga dann bis Einbruch der Dunkelheit. Bei schönem Wetter im Sommer wirklich zu empfehlen, da es leer ist und man so alles herrlich ruhig genießen kann. Einziges Manko: Gaststättenbetrieb gibt es dann auch nicht mehr. Wen das nicht stört, sollte auf jeden Fall das Abendticket nutzen.

Der Park selbst bzw. die Promenade ist wirklich liebevoll in verschiedenen Bereiche unterteil, Wildblumenwiese mit Bienenkörben, Gemüsegarten, Dahlienbeete und im hinteren Bereich Vorschläge für den eigenen Garten, umgesetzt in Form vieler kleiner Gärten in unterschiedlichen Stilen. Hängematten und Liegestühle an beiden Teichen laden zum Verweilen und Ausruhen ein. Dazwischen gibt es den ein oder anderen Imbiss. Am Ende der Promenade ist die Sommerbühne aufgebaut, auf der in diesem Sommer schon einige bekannte Gäste wie Tim Bendzko oder Max Giesinger aufgetreten sind. Alles in allem tut diese Laga der Stadt gut und es ist wirklich alles sehr liebevoll und ansprechend gestaltet. Auf dem Gelände der Laga, die sich übrigens auch neben dem Stadtbad befindet, gibt es ebenfalls einen tollen neuen Spielplatz. So langweilen sich die Kids auch nicht, wenn Mama Blumen knipst. 😉 Bzw. mein Großer ist ja total fasziniert von den Fischen in den Teichen gewesen.

Anbei gibts noch ganz viele Fotos, die ich dort geschossen habe. Ich hoffe, Ihr genießt sie.

 

Es blüht und grün im August

Ja, der Sommer in diesem Jahr lässt sich echt bitten. Als passionierter Gärtner hat man ja nichts gegen Regen, aber mittlerweile kann man unsere Schafsweide nur noch mit Gummistiefeln betreten, selbst wenn es mal einen Tag nicht geregnet hat. Unsere eher lehmigen, freuchten Beete finden den vielen Regen auch nicht gerade toll und die Pflanzen bzw. deren Wurzeln darauf und darin auch nicht. Ich glaube, nur unsere Laufenten lieben diesen Sommer 😉

Trotz allem gibt es im August jede Menge zu entdecken. Mein Dahlienbeet blüht endlich. Jeden Tag entdecke ich neue Knospen und Blüten im Beet.  Und in meinem Gewächshaus reifen dieses Jahr wirklich riesige Gurken und Unmengen an Chilies und Tomaten.

Leider hab ich dieses Jahr schon wieder kein Glück mit Zucchini. Sie stehen wohl zu dunkel und beschattet. Evt. ist es auch zu feucht. Nächstes Jahr muss ich meine Gemüsebeete noch offener gestalten. Ich liebe zwar die bunte Vielfalt im Gemüsebeet mit Blumen und Gemüse, aber da meine Beete nicht ganz so sonnig sind und eher schweren Boden haben, muss ich wohl mehr Luft und Licht in die Beete bringen. So lernt man doch jedes Jahr dazu.

Was aber dieses Jahr wieder hervorragend gekommen ist, sind die Bohnen und Erbsen. In Bohnen könnten wir ertrinken. Aber besonders die Feuerbohnen sind nicht nur optisch ein Hingucker sondern schmecken auch mit fast 20 cm Länge noch super und haben keine Fäden. Auch die Kartoffeln sind dieses Jahr wieder toll.  Und auch die Möhren, der Fencher und die Lauchzwiebeln sind super geworden.

Weniger gut gehen dieses Jahr Kürbis, Mais und mal wieder Zucchini. Erfolgreicher war ich dagegen mit Kohlrabi und Salaten.

Als Premiere gab es dieses Jahr das erste Mal Rotkohl im Garten und er bildet tatsächlich schöne Köpfe. Da freue ich mich schon auf die Herbstzeit und eigens gemachtes Rotkraut.

Und noch etwas ist in diesem Jahr wahnsinnig üppig gewachsen: Brombeeren. Ich habe noch nie soviele Früchte gepflückt und daraus Marmeladen gemacht und Likör angesetzt. Verzichten müssen wir dagegen in diesem Jahr auf viele Äpfel und die paar wenigen, die wachsen, werden von den Vögeln angepickt. Naja, dann freuen sich halt die Schafe und Hühner darüber.

Es ist einfach nur schön, jeden Tag etwas zu ernten. Wir essen derzeit wieder so gesund wie nie. Erst die Erdbeeren, jetzt Gurken, Tomaten und Paprika. Bohnen und Erbsen, dazu Zwiebeln und Knoblauch. Frische eigenen Eier und dazu Kartoffeln. Daraus lassen sich tolle Gerichte zaubern. Das ist immer wieder schön und ein Wunder und man genießt es viel mehr.

Auch mein Blumenbeet aus Einjährigen ist für mich in diesem 2. Gartenjahr ein Erfolg. Es ist ein toller bunter Blickfang und bringt viele schöne Blumensträuße hervor. Auch meine Kräuterbeete hier am Haus und im Pachtgarten sind ein Erfolg. Besonders Salbei, Wermut, Kümmel und Oregano, sowie Schnittlauch und Thymian und Bohnenkraut sind richtig üppig und blühen wunderbar.

Alles in Allem ist es zwar ein sehr regenreiches Gartenjahr, aber vieles ist doch wieder super gelaufen. Vieles kann noch optimiert und verbessert werden, einiges ist wieder nichts geworden, aber auch hier gebe ich nicht auf. Ich bin immer noch Feuer und Flamme für meinen Garten und vermisse ihn sogar, wenn ich mal 2 Tage im Urlaub bin. 🙂

 

Endlich Sommer

Seit gestern ist endlich offiziell Sommer, das Wetter hat ja den Sommer schon länger eingeläutet. Und irgendwie fällt es mir derzeit so schwer, etwas für meinen Blog zu tun. Ich bin viel unterwegs, viel im Garten und dort tut sich auch jede Menge, aber das ganze auf Computer festzuhalten, fällt mir gerade nicht leicht.

Trotzdem werde ich heute endlich mal einen Statusbericht abgeben:

Nutztiere:

Alles super. Die Küken sind mittlerweile 4 Wochen alt und werden an diesem Wochenende mit den Althühnern vergesellschaftet. Mama führt auf jeden Fall noch ganz vorbildlich die kleinen Racker, die Mama auch nicht aus dem Auge lassen. Derzeit gehe ich stark davon aus, dass es 4 Hähne und 2 Hennen sind. Einen neuen Hahn brauchen wir ja sowieso und die anderen dienen unserer Selbstversorgung. Die Hennen bleiben dagegen bei uns so lange, wie sie leben. Aber derzeit sind die Ältesten gerade mal 3 und legen noch super gut. Ausserdem werde ich im Sommer 5 Junghennen mit nach Hause zu meiner Mutter nehmen und damit die nahe Verwandtschaft beglücken, deren Hühner aufgrund des Alters das Zeitliche gesegnet haben.

Auch die Hasen wachsen und gedeihen und sind nun auch schon 12 und 10 Wochen alt. Dieses Mal war die Geschlechterverteilung genau anders herum wie bisher. Es sind von 8 Jungtieren 6 Rammler und 2 Mädels. Die Jungs sind seit 1 Woche nun auch schon von Mama getrennt. Stress gab es bis dahin keinen, aber das Gehege wurde langsam zu klein. Jetzt dürfen die 6 Jungs in ihrem eigenen Gehege toben. Einen davon behalte ich zur Zucht, evt. geht ein anderer in eine andere Gotlandskaninchenzucht.

Die Schafe haben ihr Winterfell nun auch endgültig abgelegt. Es war unsere erste Schur, aber die Herren Schafscherer haben das ganz toll gemacht und nicht eine Blessur ist übrig geblieben. Toll fanden die beiden Jungböcke das nicht, sie haben schon ziemlich rum gemeckert dabei, aber was muss, das muss. Ich hab das Gefühl, so fühlen sie sich jetzt viel wohler und schick sieht es auch aus. Die Wolle dient momentan hauptsächlich zur Düngung. Ein Teil möchte ich auch verarbeiten. Aber das ist ein großer Aufwand, den ich bis jetzt noch gescheut habe.

Nutzgarten

Die Erdbeeren sind seit 2 Wochen reif. Wir haben sie auf einem 1,2 mal 3 m Beet und bisher 3,5 kg geerntet. Das ist im Vergleich zum Vorjahr Rekord. Das Wetter tut sein übriges. Wichtig ist auf jeden Fall ein guter Vogel- und Schneckenschutz. Wir haben ein Netz gespannt und ich gebe es zu, aufgrund der feuchten Lage unseres Gartens ist Schneckenkorn unerlässlich.

Auch die Himbeeren sind reif und die Brombeeren gehen dieses Jahr ebenfalls ab wie Schmitz Katze. Das wird dieses Jahr eine tolle Ernte. Die Johannisbeeren brauchen noch ein paar Tage, dann sind sie auch fällig. Dieses Jahr blüht auch unser schwarzer Johannisbeerstrauch. Dann gibts wieder leckere Marmelade und Likör. Die Heidelbeeren brauchen noch, aber tragen dieses Jahr auch viel mehr, wie letztes Jahr. Nur die Äpfel haben dieses Jahr Pause gemacht. Im letzten Jahr war alles voller Äpfel. Meist machen die Bäume dann im darauffolgenden Jahr Pause. Aber vielleicht hab ich auch nicht gut geschnitten. Wobei ich eher zu zaghaft war. Wer weiß. Kirschen haben wir dieses Jahr noch nicht und auch der Balkonpfirsich von Volmary hat zwar geblüht, aber in dieser Zeit war hier keine einzige Biene oder Hummel unterwegs, so gehen wir da dieses Jahr leer aus. Im Gegensatz zum Feigenbaum, der letztes Jahr nicht wollte, aber dieses Jahr viel trägt. So lernt der angehende Gärtner, jedes Jahr gibt es starke Pflanzen und schwache Pflanzen. In einem Jahr wächst dieses toll und im anderen Jahr das andere.

Wir haben ja in diesem Jahr auch entdeckt, das der vermeintliche Weißdornbonsai gar kein Weißdorn ist, sondern eine Stachelbeere. Es hängt nämlich eine daran. Daraufhin habe ich 4 Stecklinge geschnitten und sie eingepflanzt. 2 sind auf jeden Fall angewachsen. Die werde ich jetzt hegen und pflegen und dann gibts bald auch Stachelbeeren in unserem Garten und das ganz umsonst. So habe ich es auch letztes Jahr mit den roten Johannisbeeren gemacht. An dem kleinen Steckling sind doch tatsächlich schon 3 rote Johannisbeeren dran. Ich find Natur wirklich toll!

Alles andere im Gemüsebeet wächst auch toll: Kartoffelpflanzen sind riesig, die Kohlrabis haben schon schöne kleine Knollen. Beim Brokkoli sieht man schon kleine Köpfe, vor Salat in jeder Form können wir uns kaum retten. Leider möchte er jetzt bei einigen Sorten schon schießen, also heißt es viel Salat ernten und essen. So gesund haben wir wirklich lange nicht mehr gelebt 😉 Jetzt müssen nur noch die Gurken und Tomaten im Gewächshaus reifen, dann hat man einen schönen Salat beisammen. Die erste Einlegegurke gabs heute schon, genauso wie Zuckererbsen. Und die Chilies haben schon soviele Schoten gebildet, ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, wenn die alle reif sind. Wir haben ca. 8 verschiedenen Sorten und möchten daraus Saucen und Chilipulver machen. Davon kann man doch nie genug haben.

Sonst wächst im Garten gerade Kürbis, Zucchini und Busch- und Stangenbohnen, Fenchel und Sellerie, Möhren müssen und  Rotkohl. Rosenkohl und Wirsing wird demnächst ins Beet gesetzt, noch wachsen sie im Gewächshaus. Daneben gibt es noch Pastinake, Rucola und Mais. Und dazwischen, weil ich das so schön finde in einem Gemüsegarten wachsen Borretsch, Kamille, Kapuzinerkresse, Ringelblumen und Cosmeen.

Daneben hab ich dieses Jahr das erste Mal ein Schnittblumenbeet angelegt, wo die Einjährigen ebenfalls wild wachsen dürfen. Dort wächst neben den oben genannten Pflanzen auch Sonnenblumen, Kornblumen, Mohnblumen, die vergessenen Kartoffeln aus dem letzten Jahr, Zinnien und Löwenmäulchen. Es blüht schon einiges, aber wenn erstmal alles blüht, hoffe ich auf schöne Farben und bunte Geburtstagssträusse.

Außerdem habe ich in diesem Jahr ein Dahlienbeet angelegt mit Cosmeen, Löwenmäulchen, Storchenschnabel, Gladiolen und Sonnenbraut. Alle Blumen wachsen sehr sehr gut und ich bin schon wirklich gespannt, wie dieses Beet im Spätsommer aussehen wird.

Ins Schattenbeet habe ich übrigens dieses Jahr meine Hosta eingesetzt, die bisher in unserem Hausgarten ein dunkles Dasein gefristet hat, daneben sind Eisenkraut und Astilbe eingezogen. Zudem habe ich noch viel Waldmeister gesetzt und , weil ich nicht alles vernichten konnte, die Fingerhüte aus dem Gemüsegarten. Ich weiß nicht, wo die her gekommen sind, aber sie sind mir fürs Gemüsebeet zu giftig. Direkt neben dem Salat, ich weiß nicht. Aber im Schattenbeet dürfen gern 1 – 2 Pflanzen stehen und blühen tun sie ja toll. Bei uns ist weißer Fingerhut gewachsen.

Ein wenig Misserfolg gab  es auf der Kräuterseite. Ich habe Dill und Petersilie sowie Basilikum einfach zu gern. Aber per Aussaat wird das einfach nichts. Ob jemand die Samen heimlich frisst, wenn ich nicht da bin? Am Gießen kann es eigentlich nicht gelegen haben. Und nicht mal der gekaufte Topfdill wollte in meinem Kräuterbeet wachsen. Er ist eingegangen. Nun werde ich es mal mit einem anderen Standort versuchen. Es ist echt zu schade. Dill ist eines meiner liebsten Gewürze.

Ich werde versuchen, demnächst einen neuen Blogeintrag zu verfassen, weil ich einfach unheimlich viele Rezepte ausprobiert habe mit Zutaten aus dem Garten wie Löwenzahnsirup, Waldmeistersirup, Holunderblütenlikör, Ratzfatzerdbeerkuchen, Rhabarberkuchen und Erdbeerlimes uvm. Ich hoffe, ich vergesse es nicht wieder.

Tierischer Nachwuchs am Johannesberg

Vor einiger Zeit habe ich berichtet, was gerade im Garten los ist und welche Arbeiten angefallen sind.

Heute möchte ich gern ein wenig über unsere Nutztiere berichten. Keine Sorge, allen geht es gut. Die Schafe erfreuen sich am Weidegrün und werden bald geschoren.

Die Enten machen mit den Schafen zusammen die Weide unsicher und befreien diese von Schnecken und anderen Getier.

Bei den Kaninchen gab es im April gleich zweimal Nachwuchs. Finja und Buffy durften Mama werden. Mit einer Verzögerung von 2 Wochen kamen dann der D-Wurf und der E-Wurf. Beides Mal waren es 5 wunderbare kleine Lütten. Leider ist beim zweiten Wurf ein Jungtier verstorben. Ansonsten sind alle fit und gesund groß geworden und wuseln jetzt mit 4 und 6 Wochen schon richtig durchs Gehege. Die Mamas haben das übrigens ganz toll gemacht. Besonders freue ich mich dabei über Buffys Wurf, da sie Erstlingsmama ist und es echt bis zum Schluss spannend gemacht hat. Aber alles lief bilderbuchmässig ab. Sie wird also meine Zucht der Gotländer bereichern. Beides Male war Lillebror, unser gescheckter Rammler, der Papa und die Würfe können sich echt sehen lassen. Bei den Gotländern geht es ja besonders um gesunde, wesensfeste und bunte Kaninchen und das ist uns wohl gelungen. Bei Buffys Wurf waren wirklich von 5 Babies 5 unterschiedliche Farben dabei und bei Finja waren es 3 verschiedene Farbschläge.

Für dieses Jahr ist dann die Familienplanung bei den Gotländern abgeschlossen. Behalten werden wir wohl auf jeden Fall einen Rammler und eine Zippe, für die wir zum geeigneten Zeitpunkt noch Partnertiere aus unserem Gotlandskaninchenverein bekommen werden.  Denn Inzucht gibt es bei den Gotländern nicht.

Und auch bei den Hühnern gab es Nachwuchs. Selbst brüten wollten wir in diesem Jahr nicht, hatten wir ja im letzten Jahr 4 Kunstbruten. Das war auch alles super und hat prima geklappt, aber Hühner hatten wir genug. Wenn jetzt eine Henne aber unbedingt glucken wollte, würden wir sie lassen. Und so hat es sich ergeben, dass eine schwedische Schwarzhuhnhenne (Bohuslän Dals Svarthöner) glucken wollte. Tja, was haben wir nicht alles gelesen, was man machen soll, mit der Glucke. Einmal am Tag vom Nest schmeißen, damit sie frisst und sich entleert. Es wären schon Hühner auf dem Nest verhungert. Separieren muss man sie auch, damit sie nicht gestört wird und das am besten im Dunklen.  Jo, also separiert haben wir sie im Hellen. Sie hat sich ja als Gluckennest eines der Katzenklos, die im Stall als Legenest dienen, ausgesucht und so konnten wir sie perfekt umquartieren in unseren alten kleinen Hühnerstall bei uns zu Hause. Ich hab sie natürlich 3 mal vom Nest geschmissen, nur um zu sehen, dass sie das alles ganz allein kann und macht 😉

Sie hat von ursprünglich 9 Eiern, 6 ausgebrütet. Wobei die 3 Eier alle unbefruchtet waren. Nun ist sie seit einer Woche glückliche Kükenmama und macht auch dieses perfekt. Wir sind schon sehr gespannt auf den Nachwuchs, da ja unser Araucaner-Hahn der Papa ist und der vielleicht ein wenig die Gene für grüne Eier vererbt hat. Außerdem hoffen wir auf einen tollen lieben Hahn. Leider mussten wir nämlich den Araucaner-Hahn ersetzen, er war sehr aggressiv uns gegenüber und das ist leider nicht zu akzeptieren. Die Hennen haben ihn ebenfalls nicht akzeptiert. So war es keine Frage, dass er nicht bleiben kann.

Ansonsten wächst langsam aber sicher alles im Gemüsebeet. Die Tomaten wuchern richtiggehend und die Chilies tragen unzählige Blütenknospen. Die Erbsen sind da und ranken schon. Die Bohnen sind ebenfalls gekeimt. Der erste Salat lässt nicht mehr lange auf sich warten und die Himbeeren und Brombeeren stehen in voller Blüte. Der nachgepflanzte Kürbis wächst auch langsam, die ersten Radieschen wurden geerntet, ebenso wie Rhabarber und Mangold aus dem letzten Jahr. Die Erdbeeren sind gegen die Vögel geschützt und bilden schon richtig große Früchte aus. Hoffentlich bleiben uns dieses Jahr welche erhalten zum Ernten.

Das war der Statusbericht für den Mai! Bis zum nächsten Mal.

Der Wonnemonat Mai

Der Mai wird von vielen Gärtnern regelrecht herbei gesehnt. Heißt es doch nicht umsonst in jeder Gartenzeitschrift bei vielen Gemüsesorten: Auspflanzen erst nach den Eisheiligen, nicht vor Mitte Mai! Damit hat der Mai etwas magisches, es ist irgendwie der richtige Startschuss in die Gartensaison. Jetzt darf alles raus, jetzt geht auch das empfindlichere Gemüse wie Zucchini, Kürbis, Tomaten oder Chilis.

Wer ein Gewächshaus hat, bei dem startet die Saison natürlich ein bisschen früher und trotzdem freut man sich, wenn keine Nachtfröste mehr drohen wie in diesem April. Ich bin ehrlich gesagt froh, dass die Eisnächte hier so glimpflich über die Bühne gegangen sind. Die Apfelbäume haben noch nicht geblüht, der Felsenbirne und den Johannisbeerbäumchen hat der Frost nichts ausgemacht. Kartoffeln und Salat habe ich noch einmal mit Vlies abgedeckt und auch im Gewächshaus, was ja nur ein Folientunnel ist, habe ich Tomaten und Chilis noch einmal eine Plastikhaube oben drauf versetzt. Ein bissel sind die Spitzen erfroren, aber sie treiben alle schon wieder neu durch. Die Natur ist doch recht hartnäckig und setzt sich fast immer gut durch.

Überhaupt dauert es ja immer etwas, wenn man Tomaten und Chilis der Draußenwelt preis gibt. Sind sie auf der Fensterbank richtig prächtig gewachsen, tun sie an der frischen Luft erstmal für ein paar Tage so, als würde nichts mehr aus ihnen werden. Doch plötzlich wird aus dem 10 cm hohen Pflänzchen, was kümmerlich mehrer Tage oder Wochen so dahin lebte, eine prächtige Tomatenpflanze mit knapp 1,50 Höhe. Es ist jedes Mal ein Wunder und jedes Mal ein Geduldsspiel zwischen Bangen und Aufgeben und sich freuen, dass es doch was wird. Dieses Jahr sind die Chilies und Tomaten das erste Mal in unserem Gewächshaus. Auch hier haben sie sich erstmal Divenhaft verhalten, aber nun schießen bei den Chilies schon die Blüten, heute hab ich die erste Chili an einer Piri Piri entdeckt. Die Tomaten sind noch verhalten, bekommen aber kräftige Stängel und viele neue Blätter. Es wird also…

Das letzte Wochenende war übrigens perfektes Gartenwetter, so habe ich die letzten Gemüsesorten gesät, die im Mai auf der Liste stehen: Bohnen. Feuerbohnen, Stangenbohnen und Buschbohnen. Die Erbsen auf der anderen Seite des Rankgerüst keimen sogar schon. Auch der Salat, den ich im Gewächshaus stehen hatte und dort wahrlich geschossen ist, macht sich im Freiland super. Allerdings ist es nur ein geringer Vorsprung gegenüber den Salatkeimlingen, die ich im April direkt schon als keine Pflanze ins Beet gesetzt habe. Sie haben zwar ewig gebraucht, um sich zu ak

klimatisieren, aber auch sie wachsen jetzt gut und haben die großen Zöglinge fast erreicht.

Die ersten Radieschen sind auch bald reif und ich freue ich, dass dieses Jahr endlich auch mal der Spinat nach dem Keimen weiter wachsen darf und nicht direkt von Schnecken vernichtet wurde. Beim Porree und Pastinake sieht es allerdings mau aus. Noch ist nichts gekeimt und auch den Fenchel musste ich nachsäen. Dagegen wachsen die Möhren, die gesäte Rauke, die gesteckten Zwiebeln und der Knoblauch toll. Auch der Mangolg hat überwintert und ist auch dem Winterschlaf erwacht. Er treibt kräftig neu durch.

Die Frühkartoffeln wachsen auch gut, alle haben schon ihr Laub durch das Erdreich gestreckt. Zwischen den 3 Reihen Kartoffeln (ABS- Annabelle, Belana und Sieglinde) hab ich dieses Jahr Mais gesetzt: Popcornmais, bunter Zuckermais und Bantam. Aber hier werde ich noch einmal nachsäen, da können noch mehr Pflanzen in die Reihen. Die Erdbeeren wachsen dieses Jahr auch super kräftig und blühen auch schon. Dieses Jahr muss ich unbedingt rechtzeitig an ein Vogelnetz denken, letztes Jahr haben uns die Amseln die schönsten Früchte gemopst. Dasselbe gilt für Him- und Brombeeren, die letztes Jahr eigentlich fast ungenießbar waren durch die Fruchtessigfliege. Dieses Jahr gibts eine Haube.

Ein Misserfolg gibt es auch. Alle vor ein paar Tagen ausgepflanzen Zucchini- und Kürbiszöglingen sind eingegangen. Manche wegen der Schnecken, tja manche, ich weiß nicht warum. Die Stängel waren einfach zu brüchig. Ich habe ja immer eine nicht ausgepflanzte Reserve im Gewächshaus genau für diese Fälle und auch noch einmal nachgesät. Dann gibt es eben einen neuen Versuch.

Unser letztes Jahr so von Blüten und Früchten überschießender Apfelbaum leidet dieses Jahr an Alternanz. Er hat kaum Blüten ausgebildet, dafür blüht ein kleiner neue Apfelbaum dieses Jahr toll. Da hat unser alter Baum wohl im letzten Jahr zuviel Energie in süsse Äpfel investiert. Naja, nächstes Jahr wieder.

Dieses Jahr wollte ich außerdem mehr in Blumen investieren in meinem neuen Garten. Aus diesem Grund ist ein Beet im Gemüsegarten ganz für einjährige Blüher reserviert: es wurden gesät Cosmeen, Zinnien, Sonnenblumen, Kamille, Löwenmäulchen, Borretsch, Ringelblumen und eine Sommerblumenmischung von der Landesgartenschau Apolda. Außerdem habe ich noch Korn- und Mohnblumensamen ausgestreut. Ich hoffe, dass es ein tolles buntes Beet wird.

Daneben wollte ich auf der anderen Gartenseite unbedingt ein Dahlienbeet haben. Bei der Köstritzer Dahliengärtnerei habe ich bestimmt 12 Sorten der mexikanischen Schönheit bestellt und diese zusammen mit Gladiolen, Löwenmäulchen, Cosmeen, Mohn und Phlox gepflanzt. Außerdem steht im Beet noch ein Fliederbaum und Pfingsrosen sowie Hortensien am Rand. Ich bin gespannt, wie es wird.

Auch mein Schattenbeet macht sich langsam. Letztes Jahr hatte ich schon einige Pflanzen gepflanzt, dieses Jahr sind eine neue Glockenblume und Eisenkraut dazu gekommen, Waldmeister habe ich ebenfalls ausgepflanzt und aus unserem Hausgarten die Hostia und die Astilbe, welches ein klägliches Dasein im dunklesten Schatten fristeten, ein neues Zu Hause gegeben.

Es wird und ich bin sehr gespannt. Es ist eine tolle Zeit, wenn die Beete neu austreiben, erste Pflänzlein zart wachsen. Dann ist plötzlich Hochsommer und die Beete sind voll mit Gemüse und Blumen. Jedesmal ein neues Wunder für mich.

Bunte Vielfalt im Frühjahrsgarten

Der März hat es ja wirklich gut mit uns gemeint. Das Gärtnerherz hüpft ja gerade zu, wenn er sie, was gerade alles sprießt und wächst und auch im Gemüsegarten konnten die ersten zarten Pflänzchen wie Salat, Radieschen und Möhren gesät und gepflanzt werden.  Auch im Gewächshaus sind schon die Chilis und Tomaten eingezogen. Es ist wirklich toll, zu sehen, wie nun alles wächst und in neuem Glanz erstrahlt.

Aus diesem Grund gibts auch gar nicht viel erzählen. Ich werde heute einfach mal Bilder sprechen lassen, was gerade alles so in unserem Garten blüht und wächst.

 

Frühlingsanfang im Garten

Irgendwie rast die Zeit dahin. Es gibt momentan soviel im Garten zu tun, dass ich leider immer wieder mit schlechtem Gewissen einen Blogeintrag aufgeschoben habe. Aber nun ist es soweit. 🙂

Nutzgarten:

Unser Foliengewächshaus steht und hat auch schon die ersten Stürme ohne Schaden überstanden. Im Inneren haben wir Baukübel aufgestellt, da wir das Gewächshaus auf Stein stehen haben. In diese habe ich etwas Schafsmist, Kompost und dann Erde gefüllt. In ein paar Tagen kommen dann die Chilis und Tomatenpflanzen rein. Beide sind übrigens (also die, die gekeimt sind) hervorragend gewachsen. Leider habe ich mit einigen Sorten wirklich Pech gehabt. Pech in der Hinsicht, dass absolut kein Samenkorn aufgegangen ist. Sowas ist mir noch nie passiert. Es war auch kein selbst gesammelter, sondern gekaufter. Ich glaube, nächstes Jahr versuche ich einen anderen Anbieter. Aber nichts destotrotz sind einige sehr interessante Sorten wie Cayenne gekeimt und toll gewachsen.

Auch Kohlrabi, Blumenkohl, Rotkohl und diverse Salate wurden ausgesät, ebenso wie Tabak für meinen Mann. Alle wachsen toll, bzw. keimen gerade im Gewächshaus. Dort stehen auch Sommerblumen wie Zinnien, Cosmeen, Strohblumen und Sonnenblumen, die ich lieber vorziehe und dann in den Garten pflanze. Damit habe ich in den vergangenen Jahren gute Erfahrungen gemacht.

Heute habe ich dann außerdem noch das Erdbeerbeet auf Vordermann gebracht. Der Knoblauch, den ich dazwischen gesteckt hatte, hat sich in diesem Jahr lange bitten lassen. Okay, es war auch ein richtige Winter. Aber nun kommt er gut und ich hoffe, dass die Erdbeeren jetzt auch endlich richtig loslegen.

Die Himbeeren, Brombeeren und auch die neu gekauften Heidelbeersträucher wachsen auf jeden Fall schon mal sehr gut und auch die Johannisbeeren bilden schon Blätter. Einer meiner beiden Stecklingen vom Herbst hat auch tatsächlich überlebt und Blätter gebildet. Darauf bin ich schon etwas stolz, mein erstes selbst gezogenen Johannisbeerbäumchen. 🙂 Jetzt müssen nur noch die beiden Kirschbäume ihren neuen Platz im Garten finden. Und auch der Balkonpfirsich von Volmary braucht noch einen schönen großen neuen Topf und einen neuen Standort. Blüten hat er schon mal angesetzt. Bin gespannt, was daraus in diesem Jahr entsteht.

Desweiteren habe ich auch schon die Frühkartoffeln gelegt und sicherheitshalber mit einem Gartenvlies abgedeckt. Dieses Jahr haben wir die Sorten ABS (So kann ich mir die Reihenfolge merken): Annabelle, Belana und Sieglinde. Im Kartoffelbeet vom letzten Jahr haben wir übrigens sogar noch Kartoffeln gefunden, die sehr lecker mit Bärlauchschafskäsecreme geschmeckt haben. Dieses Jahr werden auf diesem Beet Sommerblumen wachsen.

Die Möhren, Radischen, Fenchel, Spinat, Rauke und Pastinake sind auch schon ausgesät worden. Doch noch zeigt sich nichts. Ich hoffe, dass alles was wird.

Ein neues Blumenbeet soll dieses Jahr auf unserer unteren Wiese entstehen. Ich träume von Gladiolen und Dahlien. Auf die Dahlienbestellung warte ich noch, ich habe mir wirklich einige Sorten gegönnt und hoffe, dass sie gut wachsen bei uns. Abseits von den Sommerblumen blühen in unseren Gärten jetzt aber die Frühjahrsblüher wie verrückt. Den Anfang haben die Schneeglöckchen gemacht. Unser Gartennachbar hatte sogar richtige große Flächen voll mit den kleinen Glöckchen. Jetzt kommen die Narzissen und Krokusse und danach die Tulpen. Veilchen und Blaustern habe ich auch im Garten versteckt entdeckt. Und natürlich wächst wieder der Bärlauch in unserem Wäldchen am Teich. Da werde ich morgen für Bärlauchsalz, Bärlauchöl und Bärlauchbutter wieder ernten. Alles duftet derzeit nach Knoblauch am Teich. Wirklich super.

 

Die Rezepte kommen dann in einem neuen Blogeintrag.

Zum Schluß möchte ich mich noch einmal bei Volmary bedanken, die allen Blogteilnehmern vom letzten Bloggertreffen ein herrliches Frühlingsblumenpaket zukommen lassen haben mit Anemonen, Hornveilchen und Primeln. Es war eine tolle Mischung, die nun unsere Fensterbänke und Haustür verschönern darf. Vielen Dank dafür. By the way, bei Volmary kann man jetzt auch online Blumen bestellen. Es lohnt sich!

Nutztiere:

Auch unseren Tieren geht es sehr gut. Endlich beginnt die warme, sonnige Zeit und die Tiere genießen es. Leider haben wir Hugo schlachten müssen, weil er doch sehr die Hennen belästigt hat, viele waren richtig kahl am Rücken und auch Oskar, unser Araucanerhahn, der sehr sehr undominant war, wurde ständig bedrängt. Es war einfach zu unruhig bei uns und seitdem er weg ist, legen sie auch wieder richtig viele Eier.

Die Weide bei den Schafen hat natürlich im Winter sehr gelitten. Die Lage ist nicht optimal, so habe ich vor zwei Tagen die gesamte Fläche nachgesät. Ich hoffe, es war dafür nicht zu früh, aber die Schafe würden gern endlich wieder frisches fressen. Auch die Klauenpflege haben wir letztens zum ersten Mal selbst duchgeführt und es war einfach als gedacht. Mein Mann hat unsere drei Böcke gut auf seinem Schoss gehabt und ich konnte gut schneiden. Jetzt steht im Mai die erste Schur an und die Entwurmung ist auch nächste Woche fällig und dann kann die Sommersaison kommen.

Bei meinen Gotlandskaninchen hoffe ich auch, dass in ca. 3 Wochen die Frühjahrssaison mit einem bunten Haufen kleiner Minihäschen kommt. Pünktlich zum Osterfest gibts dann kleine Osterhäschen. Ich hoffe, dass die Verpaarung gut geklappt hat und bald wieder fröhliche bunte Wusels rumwuseln.

Allen anderen Tieren gehts natürlich auch gut: unserem Hund, den 3 Laufenten und diversen Fischen im Aquarium. 😉

Der Winter geht in den Endspurt – 16.02.2017

Die letzten beiden Tage waren schon so frühlingshaft, dass die Sehnsucht nach der wärmeren Jahreszeit stark gestiegen ist. Und mit den steigenden Temperaturen bekommt meine Gärtnerseele so eine Unruhe und ich muss dann was machen, im Garten natürlich.

Gestern habe ich die Chance genutzt und nach der langen Zeit der Stallpflicht die Voliere der Hühner auf Vordermann gebracht. Statt Erdboden gibt es jetzt eine dünne Schicht Rindenmulch und einen alten kleinen Baum zum drauf Rumflattern. Aber in absehbarer Zeit dürfen sie ja dann eh nach draußen, da muss nur noch der Geflügelzaun erneuert werden.

Nach der langen Winterpause haben die Araucanerhennen nun auch endlich angefangen zu legen und seitdem sie das tun, tun sie es echt ohne Unterlass. Haben meine Blumenhühner und auch die Schwarzhühner gerade wieder eine kleine Legekrise, bekomme ich von 4 Hühnern jeden Tag mindestens 2-3 Eier. Ich hoffe, dass der kleine Legestreik mit den Neuankömmlingen zu tun hat, denn diese sind nun auch mit ihren 3 Monaten zu den anderen Hühnern gezogen und das gibt natürlich erstmal Unruhe. Wobei Hugo wirklich seine Mädels gut im Griff hat.

Im restlichen Garten habe ich erstmal noch nicht soviel gemacht. Da der Garten wettertechnisch im Tal liegt und lange Schnee und Frost hatte, konnte ich im Gemüsegarten noch nicht viel machen. Das werde ich die nächsten Tage in Angriff nehmen: Umgraben, Kompost und ein bisschen Schafsmist.

Aber dafür habe ich mich getraut, unsere Apfelbäume zu schneiden. Zumindest den einen alten verhurzelten, der letztes Jahr soviel getragen hat, aber aufgrund der Unzahl an Ästen und Zweigen wirklich ein wenig gelüftet werden musste. Ich war, glaube ich, noch recht zaghaft, da ich damit überhaupt keine Erfahrung habe.

Wichtige Arbeiten, die jetzt noch anstehen, sind der Schnitt des Sommerflieders und das Setzen der beiden Kirschbäume, des Pfirischs und der beiden Heidelbeersträucher. Außerdem will ich in diesem Jahr das erste Mal Schutznetze ausprobieren, da im letzten Jahr die Kirschessigfliege sich arg über meine Himbeeren, Brombeeren und Trauben hergemacht hat. Die Erdbeeren bekommen dieses Jahr auch von Anfang an einen Vogelschutz mit der Hoffnung, dass es dieses Jahr eine tolle Ernte wird.

Außerdem wird am Wochenende unser erstes Foliengewächshaus aufgebaut mit 3,5 x 2m. Ich bin wirklich gespannt. Da unser Nutzgarten nur gemietet ist, sollte es erstmal ein nicht so kostenintensive Investition sein, die ggf. auch schnell und leicht wieder abgebaut werden kann. In dieses sollen unsere Chilis, die sich in diesem Jahr arg vergrößert haben, die Tomaten, Melonen und Gurken einziehen.

Dafür habe ich heute das schöne Wetter genutzt und in unserem Hausgarten alles auf den kommenden Frühling und Sommer vorbereitet. Laub geharkt, Stauden geschnitten, die Beete vom Mulch befreit. Und bei vielen Stauden sieht man schon das neue Leben. Besonders gefreut habe ich mich, dass der Türkische  Mohn, mit dem ich bis jetzt kein Glück hatte, neu ausgetrieben ist. Ich hoffe, dieses Jahr blüht er.  Und alle meine im vorletzten Jahr gesetzten Tulpen und Krokusse kommen auch in diesem Jahr wieder. Der Wühlmausschutz hält also.

Gestern habe ich, nachdem die Chilis super wachsen und gedeihen, die Tomaten gesät. 8 Sorten sind es und noch 3 neue Chili-Sorten. Weil 2 Sorten absolut nicht keimen wollten, gabs vom Versandhändler Ersatz. Das nenn ich wirklich Kundenfreundlichkeit.  Für alle, die es interessiert, welche Sorten wie gesät haben, kommt hier eine kleine Auflistung:

Chilis:

  • Piri Piri
  • Tequila Sunrise
  • Paprika Healthy
  • ein unbekannter aber scharfer Mix
  • Cayenne
  • Habanero Orange – im ersten und zweiten Anlauf nicht gekeimt, jetzt gibts neue Samen und einen neuen Anlauf
  • Ring of Fire
  • Westlandia
  • Condors Break
  • Ceylon
  • Red Pepper for Hell
  • Chupenthino – leider komplett nicht gekeimt

Tomaten:

  • Rote Zora
  • Celsior
  • Marglobe
  • San Marzano
  • Roma
  • Ponte del Garda
  • Mix vom Versender
  • Mix von unbekannten eigenen Gartenschönheiten

In den nächsten Tagen muss ich noch Kohlrabi (vielen Dank hierbei noch mal an @Roppsalat von Twitter, die mir einen wunderbaren blauen Kohlrabi und Möhren geschenkt hat), Tabak und Brokkoli aussäen und dann ist schon März und die Möhren und Radies können ins Freiland, ebenso wie die schon zum Keimen bereit gelegten Kartoffeln Sieglinde, Annabelle und Belana.

Auch viele schöne einjährige Blumensamen wie Cosmeen, Zinnien und Strohblumen dürfen demnächst schon vorgezogen werden und liegen schon hier von Keimzeit.de bereit. Im letzten Jahr haben sie meinen Garten sehr bereichert.  Bei Köstritzer Dahlien hab ich auch eine große Bestellung von 12 Sorten aufgegeben, die aber erst Anfang April geliefert werden, denn im neuen Nutzgarten wird es in Zukunft auch einen kleinen Dahliengarten geben. Über all das werde ich dann zu gegebener Zeit bereichten.

Ich denke also, dass ich mich in nächster Zeit wieder häufiger melden werde, da sich jetzt ja mit Beginn der neuen Gartensaison vielen tut und ich darüber berichten möchte.

 

Das Kribbeln beginnt – auf in ein neues Gartenjahr

Für viele Paprika- und Chilli-Liebhaber beginnt mit dem Januar der Startschuss in die neue Gartensaison. Wir haben im letzten Jahr das erste Mal Chillis selbst gezogen und waren mehr als begeistert. Unser Standort war scheinbar optimal, auch die frühe Aussaat Mitte Januar hat gut geklappt und heuer überwintern 2 Chilli-Pflanzen in unserem warmen Wohnzimmer am Südfenster und bescheren uns immer noch in regelmässigen Abständen frische Chillis. Diese verarbeiten wir zu unserer Chillisauce, die immer dann sich dem Ende neigt, wenn neue Chillis reifen.

Dieser Erfolg hat uns beflügelt in diesem Jahr noch mehr Sorten anzubauen. Im letzten Jahr war es „nur“ die scharfe Piri Piri und ein Chilli-Mix als Dankeschön unserer Bestellung. Aber auch die milde gelbe Tequila Sunrise und die Paprika Healthy waren sehr lecker.Von diesen Sorten haben wir Saatgut gewonnen und zusätzlich 8 neue Sorten bestellt. Darunter Cayenne, Habanero Orange, Ring of Fire Chupetinho, Red Pepper for hell und Chilli Ceylon. Diese ruhen nun schon seit dem 5.01 in Aussaaterde.

Natürlich hätten sie schon längst keimen müssen. Aber während unser selbst gesammelter Samen bereits nach 6 Tagen langsam keimte und die Keimquote sehr gut ist, tut sich der diesjährig gekaufte Samen schwer. Einzig der Cayenne hat eine 100 % Keimrate. 2 Sorten sind bisher gar nicht gekeimt und von den anderen 3 Sorten sind von 8 versenkten Samen jeweils nur 2 gekeimt. Ich bin doch etwas enttäuscht von der diesjährigen Qualität, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf. Heute wurden die mäkeligen Sorten noch einmal nachgesät und ich hoffe, dass in 14 Tagen dieses Mal mehr Erfolg sichtbar wird.

Die Keimlinge, die sich aber haben blicken lassen, wachsen super und müssen wohl demnächst schon pikiert werden.

Natürlich habe ich mittlerweile auch eine genaue Auflisten der Sorten Gemüse, die ich in diesem Jahr anbauen möchte.  Kartoffeln wurden schon bestellt und auch der Samen wurde bestellt, dieses Jahr nicht bei Dreschflegel sondern bei Bingenheimer Saatgut. Neu ist der Versuch von Rotkohl in diesem Jahr. Alles andere wiederholt sich nur mit neuen Sorten innerhalb der altbewährten Gemüsearten wie Möhren und Radieschen. Ich bin gespannt und gebe auch den im letzten Jahr schlecht gewachsenen Kohl in der neuen Saison noch einmal eine Chance.

Leider konnte ich bisher im Garten nichts machen. Es liegen immer noch 10 Zentimeter Schnee und alles schläft unter einer schönen Schneedecke. Das ist ja auch gut und so soll es sein, der Schnee hat ja durchaus seinen Sinn. Trotzdem werde ich langsam kribbelig. Da der Boden doch etwas zur Feuchtigkeit neigt und schwer ist, muss ich vor dem Säen und Pflanzen auf jeden Fall noch Umgraben und Kompost und etwas Sand einarbeiten. Außerdem warten noch drei Obstgehölze auf das Einpflanzen an ihren neuen Standort.

Wenn man im Garten nicht viel machen kann, dann kümmert man sich um seine Tiere.

Vorweg allen geht es gut. Die Schafe genießen den Schnee und die Kaninchen wachsen und gedeihen. Naja, das ist etwas übertrieben, sind doch die Jungtiere aus dem letzten Jahr nun auch schon 8 Monate alt. Der einzige Bub, der noch blieb (der andere wurde vermittelt) lebt nun mit Lillebror zusammen und das klappt ganz gut. Lillebror nervt wohl etwas, aber es gibt keinen Zank. Von den 5 Mädels gehen zwei in die Gotlandskaniner-Zucht. Alle haben sich toll entwickelt und ich freue ich schon auf neue Würfe in diesem Jahr, aber das hat noch Zeit. Mehr wie zwei möchte ich gar nicht haben, da wir ja nur im kleinen Bereich Kaninchen halten.

Tja, ansonsten hat uns die Stallpflicht voll im Griff. Die Hühner haben ja im neuen Garten mit der überdachten Voliere schon immer ihren Schutz im Falle einer Aufstallung gehabt, aber die Enten, die bisher in unserem Garten waren, nicht. Ein Partyzelt hat an Heiligabend durch den Wind seinen Geist aufgegeben und nun leben sie mit den Hühnern in der Voliere, haben dort ihren eigenen kleinen Stall drin stehen und ein kleines Wasserbecken. Zu mehr reicht leider der Platz nicht und die Hühner mögen auch nicht unbedingt einen nassen Auslauf.  Sobald es etwas trockener ist, werden die Enten aber auch eine Arte Voliere bekommen, da es ja scheinbar nun normal wird, das jedes Jahr Vogelgrippe ausbricht und mit ihr die Stallpflicht kommt. Derzeit ist nicht absehbar, wie lange sie noch gehen wird. Manchen sprechen von Mai 2017. Eine echte Qual für alle Beteiligten.

Trotz der beengten Verhältnisse haben die Damen endlich wieder angefangen, Eier zu legen. Sie hatten sich von Dezember an verweigert. Nun habe ich aber jeden Tag wieder 4 Eier in den Nestern liegen und das ist ja für den Anfang nicht schlecht. Allerdings würde ich mich sehr freuen, wenn endlich meine Araucanerinnen (sind vom Mai 2016) anfangen würden zu legen. Aber man kann halt nicht alles haben.

Übrigens, wenn jemand Interesse an einen reinrassigen schwedischen Blumenhahn hat, der im März 1 Jahr alt wird und ein toller Leithahn ist, der kann sich gern bei mir melden. Wir haben ja 2 Hähne und würden gern den Araucaner-Hahn behalten, der leider auch unter Hugo, unserem Blumenhahn doch sehr leiden muss. Allerdings ist Hugo wirklich ein toller schöner Hahn, er kräht normal, nicht übermässig und er hat seine Damen toll im Griff.

Im November schon war uns klar, dass Hugo nicht ewig bleiben wird und so haben wir die Chance ergriffen, die letzten Eier vorm Legestreik in den Brüter zu tun. Von 8 Eier waren 8 befruchtet und 8 sind geschlüpft. Dabei waren 2 Schwarz-huhn-Blumenhuhn-Mischlinge und der Rest sind Blumenhühner. Also auch hier macht Hugo einen guten Job 😉 Die 8 Küken sind derzeit 12 Wochen alt und haben sich als 4 Hähne und 4 Hennen heraus gestellt. Derzeit leben sie noch hier am Haus im Stall, kommen aber, wenn sie größer sind, zu den anderen Hühnern.

So, das war erstmal das Neueste von uns. Wenn demnächst die Aussaat-Saison so richtig losgeht, melde ich mich ganz bestimmt wieder!

 

Das Jahr 2016 neigt sich dem Ende

Jetzt habe ich wirklich schon lange keinen Blogeintrag mehr geschrieben. Aber da es im Garten ruhig geworden ist und gerade in der Vorweihnachtszeit andere Dinge wichtiger sind, hab ich meinen Blog doch etwas vernachlässigt.

Wirklich viel gibt es aber auch jetzt nicht zu berichten. Ich habe heute endlich die Muse und Lust gefunden, alle Rasenflächen, besonders auch auf der Schafsweide vom Laub zu befreien. Winterfest habe ich die empfindlichen Pflanzen schon im letzten Monat gemacht. Ansonsten gibt es nicht viel zu tun. Die letzten Äpfel sind geerntet und lagern in der Garage oder sind bei den Hühnern und Schafen gelandet, die sich immer über Abwechslung im Speiseplan freuen. Die Wintersteckzwiebeln schauen schon aus der Erde, aber mein selbst geernterer Knoblauch aus diesem Jahr, von dem ich ein Teil im Oktober wieder gesteckt habe, zeigt sich noch gar nicht. Ich weiß, dass er im letzten Jahr schon zu sehen war um diese Zeit, ich weiß aber auch, dass es durchaus normal ist, wenn man jetzt noch nichts sieht. Ich hoffe, er zeigt sich noch.

Der Rosenkohl ist leider klein geblieben und taugt nichts zur Ernte. Vermutlich war der Standort dann doch etwas zu dunkel. Wir versuchen es im nächsten Jahr an einem anderen Platz im Beet. Die Artischocken haben dieses Jahr nicht geblüht und ich weiß, dass eine Überwinterung schwierig ist, aber ich versuche es dennoch. Warm eingepackt sind sie jetzt und sie sehen auch noch gut aus. Auch der Mangold hat etwas Schutz abbekommen und sollte die kalte Jahreszeit so gut überstehen.

Tja, was ist das Fazit zum ersten Jahr mit Gemüsegarten?

Positiv waren:

  • Kartoffeln (davon gibts nächstes Jahr mehr)
  • Mais
  • Kürbis
  • Erbsen
  • Stangen- und Buschbohnen
  • alle Arten von Salaten
  • Zwiebeln
  • Knoblauch

Nicht gut gewachsen sind:

  • Zucchini (2 gekaufte Pflänzchen und 1 Zucchini – alles andere war selbst gesät)
  • Kohlrabi (hatten zwar Knollen, aber sehr unförmig)
  • Brokkoli (Mini-Röschen, die direkt in Blüte geschossen sind)
  • Blumenkohl (auch keine Röschen)
  • Rosenkohl (hat sich nicht schnell gut entwickelt)
  • Möhren (okay, der Boden ist zu lehmig)
  • Radieschen

Schlechte Ernte gab es ebenfalls bei :

  • Erdbeeren, die Jungpflanzen hatten durch den zu warmen Winter viel zu früh Blüten gebildet und keine Früchte im Sommer, die Altpflanzen waren toll
  • Himbeeren: vereinzelt gab es super leckere Früchte, evt. wachsen sie im nächsten Jahr besser
  • Brombeeren: die Essigfliege hat ganze Arbeit geleistet
  • Trauben: auch hier war vieles faulig

Tolle Ernten:

  • Äpfel
  • Felsenbirne
  • Kartoffeln
  • Mais
  • Kürbis
  • Erbsen
  • Bohnen
  • Salat
  • Chilis (Topfkultur)
  • Tomaten (aber erst ab September) (Topfkultur)
  • Gurken (Topfkultur)
  • alle Arten von Kräutern und Einjährigen Blumen im Gemüsegarten

Nächstes Jahr wird alles wiederholt, was gut gelaufen ist. Allerdings möchte ich gern noch Erfolg bei der Zucchini und der Artischocke haben. Außerdem hoffe ich darauf, das im nächsten Jahr der letztes Jahr gesteckte Meerrettich erntereif ist. Zwiebeln und Kartoffeln möchte ich mehr im Garten haben, ebenso wie verschiedene Chilisorten und Tomaten. Letzteres haben wir schon als Samengut (neben dem eigenen geernteten) bei http://www.scharfundlecker.de besorgt. Hier gibt es eine tolle Auswahl.

Apropos Chili: Die leckeren und scharfen Piri-Piri-Pflanzen konnte ich nicht draußen dem Kältetod überlassen. Seitdem ich gelesen habe, dass Chilis durchaus mehrjährig sind und man sie überwintern kann, stehen die beiden Pflanzen an unserem Südfenster im Wohnzimmer. Und was soll ich sagen, wir haben in gewissen Abständen immer neue Chilis für unsere Chilisauce, die hier weg geht wie warme Semmeln. Immer rechtzeitig, wenn wir eine neue brauchen, sind ca. 8 Chilis reif und können verarbeitet werden. Das klappt echt toll.

Etwas Schönes ist auch noch im November passiert. Ich habe bei einem Gewinnspiel unseres lokalen Pflanzencenters einen Einkaufsgutschein im Wert von 50 EUR gewonnen und dürfte mir etwas aussuchen. Da ich schon lange endlich 2 Süßkirschen im Garten haben wollte, konnte ich mir endlichen diesen Wunsch erfüllen. Ein Kulturheidelbeerstrauch war auch noch mit drin. Dieser ist wichtig, nachdem sich unsere vermeintliche Heidelbeere als Felsenbirne geoutet hat.

Vielen Dank noch mal an dieser Stelle an des Pflanzencenter Wächter in Erkrath! http://www.waechter-pflanzencenter.de/

 

Nutztiere:

Da gibt es nicht viel Neues. Momentan haben wir nur noch unseren Hugo als Hahn, der seine Sache toll macht und einen Junghahn, der eine tolle rauchige Krähstimme hat. Da wir Hugo aufgrund seiner Lautstärke wohl nicht auf Dauer behalten können und unser Junghahn als rassereiner Araucaner hier für grüne Eier sorgen soll und eben schön leise kräht, wird er wohl bleiben. Momentan haben aber alle 15 Hennen Legestreik. Es ist wohl zu dunkel und kalt. Wir haben, als die Mädels noch besser gelegt haben, Eier zum Brüten gesammelt, weil ja Hugo nicht mehr lange bleibt. 8 Eier haben wir in unsere Mini-Brutmaschine gelegt und vor 4 Wochen sind aus den 8 Eier, die alle befruchtet waren, 8 Kücken geschlüpft. Alle gesund und munter, fressen wie die Scheunendrescher, wachsen wie verrückt und es sieht nach 4 Hähnen und 4 Hennen aus. Davon sind wohl 2 Schwarz-Huhn-Blumenhuhn-Mixe und der Rest Blumenhühner. Ich bin gespannt, wie sie erwachsen aussehen.

Allen anderen Tieren geht es ebenfalls gut: Schafe, Enten und Kaninchen wachsen und gedeihen und scheren sich nicht um das Winterwetter oder sonstiges. Es war im Jahresrückblick eine gute Entscheidung, auch die Nutztierhaltung begonnen zu haben.

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