Glücklich Gärtnern

Gärtnern, Leben, Genießen

Kategorie: Rezepte

Herbst im Garten

Nun ist der Sommer endgültig vorbei und auch der lang ersehnte Regen ist endlich eingetroffen. Irgendwie ist es jetzt auch ne faule Zeit im Garten. Die Kürbisse sind abgeerntet, das Wintergemüse noch nicht reif. Die Blumen blühen noch fleißig und die Äpfel sind zum Pflücken bereit. Der Rasen wächst viel langsamer, muss also nicht dauernd gemäht werden und Zwiebelblumen fürs Frühjahr werde ich dieses Jahr auch nicht stecken. Also gibts eigentlich nicht viel zu tun, außer die Ernte zu verarbeiten, zum Beispiel zu einem leckeren Apfel-Schmand-Kuchen. Rezept gibts später hier im Blogeintrag. Oder die reifen Chilis zu leckere Chili-Sauce verarbeiten. Samensammeln ist jetzt auch ideal. Von den Ringelblumen habe ich schon ein ganzen Marmeladenglas voller Samen. Die Chilis und die Tomaten waren auch sehr spendabel und die eine oder andere einjährige Blumen wie Levkoje und Zinnie gibt auch ihren Samen jetzt nach und nach preis. Nur die Sonnenblumen blühen noch bzw. ihr Samen muss noch reifen.

Etwas habe ich aber doch in der letzten Woche im Garten getan. Ich habe 30 unserer diesjährig geernteten Knoblauchzehen gesteckt, sowie gelbe und rote Wintersteckzwiebeln. Die Erdbeeren sind auch ausgelichtet worden und einige Jungpflanzen sind dazu gekommen. Dann habe ich den Pflanzen ein wenig Kompost gegönnt und die alten Blätter entfernt. Ich hoffe sehr, dass sie nächstes Jahr besser tragen als dieses Jahr.

Unseren Tieren geht es derweil auch sehr gut. Von den 10 kleinen Kaninchenbabys haben wir 2 Böcke und 2 Mädels letzte Woche (Alter 12 Wochen) vermittelt, so dass jetzt noch 6 kleine Zwerge rumwuseln. 2 Mädels stehen noch zur Abgabe. Wer also gern 2 Gotländer haben möchte, kann sich gern bei mir melden. Die beiden sind otter svart (otter schwarz, Tan) und japanerfarbig.

Unseren Hühner geht es auch sehr gut. Bis auf die Araucaner-Damen legen jetzt alle Junghühner Eier, so dass wir derzeit einen großen Überschuss an Eiern haben. Und unser Hahn Hugo hält die Damen absolut toll zusammen und macht einen großartigen Job ohne Dauerzukrähen.

Auch den Schafen geht es gut. Langsam aber sicher neigt sich jedoch die Weidesaison dem Ende zu und dann kommt unser erster Winter mit Schafen. Ich hoffe, dass alles gut klappt. Momentan werden ihre Mahlzeiten noch durch lecker Fallobst bereichert. Das lieben sie, genau wie die Hühner. 🙂

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An dieser Stelle wollte ich dann euch noch das Apfel-Schmand-Kuchen-Rezept vorstellen. Ich werde auf jeden Fall diese Woche noch mal diesen leckeren Kuchen machen. Den anderen Teil der Ernte haben wir angesetzt zu einem Bratapfellikör. Ich hoffe, er schmeckt zu Weihnachten dann so gut, wie er sich anhört. Der Angesetzte Johannesbeerlikör von Juni war auch jeden Fall schon mal Spitze.

Das Rezept hab ich 1:1 von der Seite herzelieb.de übernommen.

Hier auch noch mal der Link zum Nachlesen.

http://herzelieb.de/nordfriesischer-apfel-schmand-kuchen/#

Vielen Dank für dieses tolle Rezept!

REZEPT APFEL-SCHMAND-KUCHEN


Zutaten:

Teig

  • 400 g Mehl
  • 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 250 g Butter
  • 125 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 2 Esslöffel kaltes Wasser

Füllung

  • 400 g Schmand
  • 200 g Sahne
  • 4 Eier
  • 40 g Stärke
  • 2 Teelöffel Vanillezucker
  • 60 g Zucker
  • 1 kg Äpfel
  • Saft einer Zitrone
  • optional 50 g Rosinen
  • 1 Schuß Rum
  • 50 g gemahlene Mandeln

Zubereitung des Apfel-Schmand-Kuchens

für den Boden
Mehl und Backpulver vermischen und die Butter in feine Stücke schneiden. Zucker, Salz, Eier und das Wasser hinzufügen und alle Zutaten zuerst mit den Knethaken eines Handmixer vermischen. Anschließend zügig und mit möglichst kühlen Händen alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einschlagen und für 30 Minuten im Kühlschrank kühlen.

für die Füllung
Schmand, Sahne, Eier, Stärke, Vanillezucker und Zucker in eine Schüssel geben und verrühren. Die Äpfel waschen, schäle, vierteln und entkernen. Die Apfel-Viertel in Spalten schneiden.
Zitronenschale abreiben und den Zitronenabrieb in die Sahne-Schmand-Mischung rühren. Danach die Zitrone auspressen und den Saft mit dem Apfelspalten vermischen. Rum und eventuell Rosinen zu den Äpfeln geben.

Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine 28er Springform fetten und eventuell mehlen. Den Teig auf einer bemehlen Fläche rund ausrollen und in die Form geben. Dabei wird ein fünf Zentimeter hoher Rand geformt. Mandeln auf dem Boden verstreuen und die Apfelspalten darauf verteilen. Mit der Schmand-Sahne-Masse übergießen und ca. 60 Minuten im Ofen backen.

 

Was macht man mit der Ernte? – Teil 2

Der Sommer neigt sich jetzt wohl oder übel dem Ende zu, aber die letzten warmen Tage bringen noch einmal reichlich Ernte aus dem Gemüsegarten.

Auch in dieser Woche haben wir deshalb einige für uns neue Rezepte zum Verwerten ausprobiert und wollen sie deshalb hier teilen.

KÜRBISSUPPE

  • 2 Kartoffeln
  • ca. 500 g Hokkaido
  • 20 g Butter
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • 100 ml Sahne
  • 30 g geriebener Ingwer
  • evt. Creme fraiche und Kürbiskernöl

Die Kartoffeln und der Kürbis werden in kleine Stücke geschnitten und zusammen mit dem geriebenen Ingwer in einem heißen Topf mit zerlassener Butter angeschwitzt. Danach wird die Gemüsebrühe  und die Butter dazu gegeben und alles auf kleiner Flamme ca. 20 Minuten gekocht. Anschließend gibt man 100 ml Sahne dazu und püriert das ganze. Wir essen die Suppe sehr gern mit gerösteten Toast und natürlich mit einem Schuss Kürbiskernöl. Auch Creme Fraiche wird hier gern in die Suppe getan.

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SCHARFE CHILI-SAUCE:

  • 3 scharfe mittelgroße Chilischoten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Honig
  • 60 g Tomatenmark
  • 50 ml Wasser
  • 50 ml Apfelessig

ergibt ein kleines Marmeladenglas voll ziemlich scharfer Sauce. Echt lecker. Aber wer es nicht so scharf verträgt, sollte stattdessen einfach mildere Peperonis/Chilis benutzen.

Das Wasser wir mit Tomatenmark und Essig aufgekocht. Anschließend rührt man den Honig ein und gibt die klein geschnittenen Chilis und den Knoblauch dazu und lässt alles 2-3 Minuten leicht köcheln. Danach die Sauce pürieren und je nach der Wunschkonsistenz noch etwas Wasser dazu geben. Nun in sterilisierte bzw. ausgekochte saubere Gläser füllen. Wie gesagt, das Rezept ist nur für eine kleine Menge, aber beliebig erweiterbar.

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HÜHNERFRIKASSEE mit SPÄTZLE

  • 1 Suppenhuhn
  • 1 Bund Suppengrün
  • 1,5 Liter kochendes Salzwasser
  • evt. etwas Gemüsebrühe
  • nach Belieben Erbsen und/oder Spargel und/oder Champignons
  • 1 Zwiebel
  • 1 Gewürznelke
  • 1 Lobeerblatt
  • 25 g Butter
  • 30 g Mehl

Das Huhn wird mit 1,5 l Wasser und dem klein geschnittenen Suppengrün, dem Lorbeerblatt, der Gewürznelke und der klein geschnittenen Zwiebel ca 1,5 Stunden gar gekocht. Kurz vor Ende der Garzeit kann man Spargel, Erbsen und/oder Pilze dazu geben.  Anschließend das Huhn aus dem Wasser nehmen und das Fleisch von den Knochen lösen und in kleine Würfel schneiden. Von der Brühe ca. 500 ml abmessen und auffangen. Das Gemüse je nach Wunsch ebenfalls auffangen und wieder in die Brühe geben. Nun eine Mehlschwitze aus der geschmolzenen Butter und dem Mehl geben, indem man immer wieder eine kleine Menge des abgemessenen Mehls in die Butter rührt und darauf achtet, das keine Klümpchen entstehen. Wenn das Mehl aufgebraucht ist, hat man eine zähe Masse im Topf, die man nun mit der Brühe abbindet, in dem man diese nach und nach unter Rühren wieder in den Topf gibt. So entsteht eine sämige Sauce. Das Hühnchenfleisch kann nun zurück in die Sauce gegeben werden und die Frikassee ist fertig.

Wir essen dazu gern frisch gemacht Spätzle. Dafür braucht es aber für den Laien (der nicht die Methode Brett/Messer beherrscht) eine Spätzlepresse:

  • 500 g Mehl
  • 3 Eier
  • etwas Salz und Muskat
  • eine Tasse Wasser

Das Mehl mit den Gewürzen und den Eiern verrühren und mit soviel Wasser vermengen, dass ein klebriger, zäh reißender Teig entsteht, der beim Rühren Blasen wirft. Diesen Teig lässt man ca. eine halbe Stunden gehen und kann ihn dann zu Spätzle weiterverarbeiten, in dem man den Teig in kochendes Salzwasser per Spätzlepresse presst. Besonders lecker werden Spätzle auch, wenn man Semmelbrösel macht und über die frischen Spätzle gibt.

RINGELBLUMENCREME

  • 50 g Ringelblumenblüten
  • 30 – 40 g Bienenwachs
  • 100 – 200 ml Olivenöl

Die Ringelblumenblüten im Olivenöl ca. 15 Minuten erhitzen. Nicht stark kochen lassen und immer wieder nachschauen, damit die Blüten nicht schwarz werden oder frittiert werden.  Die Blüten werden anschließend entfernt und in das heiße Öl wird der Bienenwachs aufgelöst. Sobald die Creme ihre Konsistenz erreicht hat, kann man die Creme in Gläser geben und im Kühlschrank ca. 6 Monaten aufbewahren. Besonders gut ist Ringelblumencreme aufgrund seiner entzündungshemmenden Eigenschaften für kleinere Entzündungen oder Mückenstiche.

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Was macht man mit der Ernte aus dem Gemüsegarten?

Diese Woche gab es einige Premieren bei mir. Und zwar in erntetechnischer bzw. kochtechnischer Hinsicht.

Hat man einen Gemüsegarten fällt natürlich auch das eine oder andere an. So hatten wir zum Beispiel diese Woche Heidelbeeren, Pflaumen, Kohlrabi und auch ein Schlachthühnchen zu verarbeiten.  Da neben dem Garten und meinen Tieren Kochen meine Leidenschaft ist, probiere ich gern das eine oder andere Neue aus.

Ein Rezept zum Verwerten von Heidelbeeren habt ihr ja schon im letzten Post bekommen.  Aus den Pflaumen habe ich Pflaumenmus gemacht. Das stand schon lange auf meiner Liste, diese Woche habe ich es ausprobiert. Und ich muss sagen, es ist sehr gut geworden. Auch wenn es mit der langen Backzeit im Ofen (2 Stunden insgesamt) doch ein Rezept für freien Tag ist.


REZEPT PFLAUMENMUS

Zutaten:

  • 1 kg Pflaumen
  • 200 g Zucker
  • 1 Zimtstange

Zuerst natürlich werden die Pflaumen gewaschen, entsteint und halbiert. Die Pflaumen werden anschließend weichgekocht und kommen dann in eine flache Auflaufform mit 50 g Zucker und der Zimstange. Alles wird gut vermengt und dann bei ca. 150 Grad in den Ofen für eine halbe Stunde gegart. Nach dieser halben Stunde wird wieder 50 g Zucker zugefügt und die Uhr noch einmal auf eine halbe Stunde eingestellt. So verfahrt ihr weiter, bis der Zucker aufgebraucht ist. Wenn die Zeit im Ofen um ist, könnt ihr entweder das Mus in saubere Gläser abfüllen oder vorher noch pürieren. Ich mag die pürierte Variante lieber, unsere Familie mag stückige Marmeladen nicht so sehr. Vorher aber nicht vergessen, die Zimtstange zu entfernen. 😉

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Unsere Hühnchen haben wir bisher immer recht langweilig im Ofen zubereitet. Zwar sehr lecker, aber auf Dauer doch recht eintönig. Da wir gestern nachmittag eingeladen waren, ergab sich ein guter Zeitpunkt für ein Suppenmittagessen. Ich habe, ebenfalls zum allerersten Mal in meinem Leben, frische Hühnersuppe aus einer unsere Hähne gemacht.  Und es hat auch den Suppenmuffeln in unserer Familie geschmeckt.


REZEPT HÜHNERSUPPE

Zutaten

  • 2 Liter Wasser
  • 1 Suppenhuhn
  • 1 Suppengrün
  • 1 Zwiebel
  • Erbsen
  • Salz
  • nach Belieben noch Instant-brühe

Das Wasser wird zum Kochen gebracht und anschließend das sauber küchenfertige Hühnchen in den Topf gegeben. Das klein geschnittene Suppengemüse (Möhren, Kohlrabi, Porree) und die ebenfalls klein geschnittene Zwiebel dazu geben und alles ca. 1,5 Stunden leicht köcheln lassen im offenen Topf. Anschließend mit Salz und eventuell der Instant-brühe abschmecken. Jetzt kann man auch prima die TK-Erbsen dazu geben, da diese keine lange Garzeit benötigen. Das Hühnchen entfernen und nach Belieben das Fleisch von diesem klein geschnitten wieder in die Brühe geben. Fertig

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Heute Mittag gab es Kohlrabiragout mit Möhren und Erbsen, dazu  gibt es selbstgemacht Bandnudeln .


REZEPT KOHLRABIRAGOUT und SELBSTGEMACHTE NUDELN

Zutaten Nudeln:

  • 300 g Nudeln
  • 3 Eier
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz

Alle Zutaten verkneten und den Teig anschließend ca. eine halbe Stunde ruhen lassen. Der Teig darf nicht klebrig oder zu feucht sein, sonst gibt es anschließend Probleme mit der Nudelmaschine. Nach dem Ruhen kann man den Teig portionsweise mit der Nudelmaschine zu Bandnudeln verarbeiten und anschließend in kochendem Salzwasser ca. 3 Minuten garen.

Zutaten Kohlrabiragout:

  • 5 kleine Kohlrabis oder 2 große
  • 2 Möhren
  • TK Erbsen
  • 1 Paprika
  • 2 kleine Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Weißwein
  • 150 g Schlagsahne
  • etwas Mehl/Speisestärke
  • Salz, Pfeffer
  • Küchenkräuter (Petersilie, Basilikum, etc.)

Die Zwiebeln und die Knoblauchzehe klein schneiden und mit Butter in einem Topf anschwitzen. Die klein geschnittenen Möhren und den Kohlrabi dazu geben und ca. 7 Minuten mitbraten auf mittlerer Hitze. Dann die ebenfalls klein geschnittene Paprika dazu geben und noch einmal 3 Minuten weiter braten. Mit der Gemüsebrühe, dem Wein und der Sahne ablöschen und alles ein paar Minuten einkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und den Kräutern abschmecken. Die TK Erbsen dazu geben, kurz mitkochen. Zum Schluß mit Mehlschwitze nach Belieben andicken. Fertig

Wir haben dazu Hühnchenbrustfilet mit Lavendelsalz gebraten genossen. Es war sehr lecker.


Das war heute mein Wort zum verregneten Sonntag. Nächste Woche geht hier auch die Schule wieder los und der Alltag kehrt ein. Dann werde ich mich auch ausführlicher mit den Gartenplanungen für die nächste Saison beschäftigen. Darauf freue ich mich schon. 🙂

Bis bald!

Blueberry Cheescake von Baking Barbarine

Heute gibt es mal wieder ein Rezept. Aber nicht von mir, sondern von einem tollen Backblog mit Namen Baking Barbarine.

Ich habe ja schon in einem meiner letzten Post geschrieben, dass von den Kulturheidelbeeren nicht viele übrig sind. Was reif wird, verputzen direkt die Vögel in unserem Garten. Das Netz zum Schutz hat leider nicht gehalten. Somit ernten wir jetzt jedes Mal, wenn wir da sind, die paar blauen Beeren, die noch hängen ab. Aber viel ist es nicht. Gestern haben wir dann insgesamt 200g Beeren zusammen gehabt.

Die Frage war, was kann man damit machen? Für Konfitüre oder Eis war es mir zu wenig. Also befragte ich Pinterest nach interessanten Rezeptideen für Kuchen mit Heidelbeeren und bin dann als Käsekuchenfan auf den Blueberry Cheescake gestoßen.

Das Rezept schreibe ich hier nicht einfach ab. Ich verlinke einfach die Seite von Baking Barbarine. 🙂 Aber es ist auf jeden Fall zu empfehlen. Es ist ein toller leckerer Käsekuchen mit einer schönen leicht sauren und fruchtigen Note durch die Blaubeeren. Nachbacken ist auf jeden Fall empfehlenswert!

http://www.bakingbarbarine.at/cheesecake-schnitten-mit-heidelbeeren/

 

Viel Spaß damit.

Bloggertreffen bei Volmary in Münster, 11.08.2016

Heute gibt es mal keine Neuigkeiten aus meinem Garten, sondern vom Bloggertreffen bei Volmary auf dem Kaldenhof in Münster. Es war nicht nur das erste Bloggertreffen für das junge Team von Volmary, sondern auch für mich. Mit knapp einem Jahr, den ich diesen Blog nun betreibe, gehöre ich quasi zum Junggemüse in der Bloggergruppe .

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Für alle, denen Volmary noch kein Begriff ist. Volmary ist ein mittelständiges Familienunternehmen (seit 1925) und Spezialist für Pflanzen und Saatgut, welche über ihre Geschäftskunden aus dem Gartenfachhandel und Erwerbsgartenbau vertrieben werden und so den Privatkunden, wie du und ich, erreichen, zum Beispiel über TOM-Garten. Aber nun zurück zum Bloggertreffen.

Der Tag fing leider wettertechnisch nicht gut an, aber bis zum Mittag war es wenigstens trocken. Das tat der Veranstaltung an sich keinen Abbruch, denn die Blumenbeete, die Volmary für ihre ganzen Geschäftskunden anlässlich der Besuchstage  gestaltet hatten, strahlten für die nicht vorhandene Sonne um die Wette. Hier konnte man sich in Ruhe über Neuheiten in der Pflanzenbranche informieren und sich vor Ort ein Bild von dieser oder jener neuen Blumensorte machen. Dabei gab es keine Beschränkungen: Stauden, Zwiebelblumen wie Dahlien oder Einjährige, alles war dabei und gab blühtechnisch sein Bestes. Daneben lag der zweite Schwerpunkt auf Gemüse- und Kräuterpflanzen, die so ansprechend präsentiert wurden, dass ich mir am liebsten den ein oder anderen Salatkopf oder ein Artischockenherz gemopst hätte. Und was Volmary unter Experiment versteht (Sorten, die noch nicht im Katalog sind, also in der Erprobungsphase), ist ja wohl Bombe. So ein Weiß- bwz. Rotkohlkopf hätte ich gern im Garten und ich experimentiere nicht 😉 Von den vielen Tomaten- und Chilisorten im Gewächshaus wollen wir erst gar nicht reden. Für mich als Hobbygärtner etwas demotivierend. Nein, im Ernst. Ich weiß ja, dass dort alles Profis sind und vieles einfach optimiert ist, was ich hier bei mir gar nicht realisieren könnte. Besonders toll für die Besucher an diesem Tag war, dass man die eine oder andere Tomaten- bzw. Chilisorte direkt verköstigen durfte, um auch geschmackstechnisch auf dem neuesten Stand für seine zukünftigen Kunden zu sein.

Neben Pflanzen zum Bestaunen gab es für unsere Bloggergruppe verschiedene Workshops rund um das Thema Garten und Genießen & Kochen. Es gab die Möglichkeit sich über die Neuheiten im Bereich Pflanzgefäße der Firma EMSA zu informieren, mit dem Gartenfräulein Saatbomben so kreieren oder mehr über erfolgreiches Fotografieren zu erfahren. Daneben wurde in den Kochworkshops aus Produkten vom Kaldenhof Erdbeerkonfitüre, Tomaten-Paprika-Chutney oder Süßkartoffelpatotto mit frisch zubereiteten Nudeln gezaubert. Die LandGenußWerkstatt aus Münster, deren Kochkurse man auch buchen kann, hat hier wirklich einen tollen Job geleistet und das Ergebnis war hinterher mehr als köstlich. By the way, das Chutneyrezept und auch das Rezept für die Erdbeermarmelade hätte ich zu gern. 🙂

Ein weiterer spannender Workshop war der Smell.Taste.Feel. – Rundgang. Hier konnte man sich nicht nur mit den Augen, sondern auch mit Riechen, Fühlen und Schmecken von den verschiedenen Pflanzen und Kräutern des Kaldenhofs überzeugen lassen.  Einige Kräutercreationen wurden sogar direkt in Form von Kräuterfrischkäse und rotem Basilikumpesto präsentiert. Ich gebe zu, als am Samstag bei uns Grillen angesagt war, hab ich diesen Kräuterfrischkäse versucht zu reproduzieren. Es war so lecker.

Leider wurde das Wetter im Laufe des Tages immer schlechter, so dass der letzte Programmpunkt, Anlegen eines DIY-Hochbeetes, gestrichen wurde. Dafür gab es eine ausführliche und geschmacksintensive Führung durch das Tomatenhaus mit vielen Informationen rund um die rote Runde und auch um die verschiedenen Chilis und ihre Schärfen.

Zum Abschluss gab es sogar noch einige Gastgeschenke von Volmary und EMSA, womit ich ehrlich gesagt, nicht gerechnet hätte. Ich fand den Tag an sich schon Spitze. Trotzdem freue ich mich sehr, dass diverse Kräuter (Schokoladenminze stand schon lange auf meinen Zettel) nun mein Kräuterbeet bereichern und (das Volmary-Team konnte es zwar nicht wissen, aber das war natürlich ein toller Zufall) ein Balkonpfirsich ebenfalls bei mir einzog. Um einen Pfirsichbaum schlich ich 2 Tage zuvor in unserem lokalen Gartencenter herum.

Ich bedanke mich wirklich sehr für diesen gelungenen Tag, das Kennenlernen von vielen netten Bloggern und dem Team von Volmary (Jessica, Arne, Stephan und alle anderen). Ich komme gern nächstes Jahr wieder. 🙂

Unser erstes Lebkuchenhaus

Ich hab es ja die Tage schon angekündigt, dass es wieder in die Weihnachtsbäckerei geht. Unser Ziel diese Woche: ein Lebkuchenhaus komplett selbst backen. Ein tolles Lebkuchenrezept hatten wir schon, nun ging es daran daraus ein Haus zu bekommen.

Der Teig hat gerade so für 4 Wände und Dach gereicht. Ein bisschen ist noch übrig geblieben, aus dem wir dann Tannenbäume und Sterne ausgestochen und gebacken haben.

Das Zusammenbauen gestaltete sich als schwierigstes Unterfangen und schnell war auch klar, dass wir das Haus nicht an einem Nachmittag fertig bekommen würden. Nachdem ich gefühlt eine Stunde mit meinem Großem zusammen das mit Zuckerguß zuammen geklebte Haus in Form gehalten haben, hielt es dann soweit, dass wir es allein zum Trocknen lassen konnten.

Gestern haben wir es dann mit der ganzen Kinderschar und Freunden der Kinder verziert. 2 Packungen Puderzucker haben wir verbraucht, 1 Packung Smarties, 1 Packung Schokokekse und anderes Dekomaterial. Wir finden, fürs erste Mal ist es doch ganz gut geworden. Und die Kids freuen sich schon, davon zu Naschen. Ein paar Tage darf es aber noch Leben. 🙂

Rezept:

800g Mehl
400g Honig
150g Butter
1 Packung Backpulver
1 Packung Lebkuchengewürz
1 Prise Salz
200g Zucker
20g Kakao
50 ml Milch

für die Dekoration

2-3 Packungen Puderzucker (ca. 500-750g)
Dekoration wie Smarties, Schokoladenblätter, Streusel, Schokokekse etc.

Die Butter, den Honig und den Zucker bringt ihr in einem Kochtopf bei kleiner Hitze zum Schmelzen bis eine schöne glatte Masse entstanden ist. Diese lasst ihr etwas Abkühlen. Aus den restlichen Zutaten plus die Honig-Butter-Zucker-Maße formt ihr einen schönen geschmeidigen Teig, den man Ausrollen kann. Vorher lasst ihr ihn noch ca.  1 Stunden ruhen, am besten im Kühlschrank.

Nun könnt ihr aus dem Teig die Teilstücke für das Haus ausrollen und abmessen. Unsere Wände sind ca. 15 x 20 cm groß, das Dach macht ihr etwas größer, damit es schön übersteht. Die vorderen Wände müsst ihr mit Giebel ausschneiden.

Aus dem restlichen Teig könnt ihr dann ja noch Plätzchen ausstechen, die ihr essen könnt, oder ebenfalls zum Verzieren nehmt.

Das Ganze backt ihr bei 175 Grad Ober- und Unterhitze ca. 10 Minuten. Nach dem Abkühlen könnt ihr das Haus zusammensetzen. Dann lasst ihr es am besten über Nacht trocknen, bevor ihr es am nächsten Tag nach Herzenslust verzieren könnt.

FERTIG!

Die Weihnachtsbäckerei ist eröffnet

Heute ist der 1. Advent und damit ja offiziell Vorweihnachtszeit. Und warum auch immer, ist die Vorweihnachtszeit verbunden mit Backen; Kekse, Plätzchen, Stollen, Lebkuchen, Lebkuchenhäuser etc pp. 🙂

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Meine Kinder lieben es natürlich ebenfalls zu backen, also kommt Mama nicht drum herum und Spaß macht es ja auch noch.

So sind letzte Woche schon die ersten Plätzchen entstanden und dekoriert worden. Und heute haben wir zum aller ersten Mal Lebkuchenteig gemacht und und einen Lebkuchenbaum gestaltet. Das ging erstaunlich gut. Beim nächsten Mal sollte der Teig nur kürzer gebacken werden, denn er war doch sehr hart nach dem Auskühlen.

Am Mittwoch wollen wir uns dann an einem Lebkuchenhaus versuchen. Da war das heute doch eine gute Probe. Hoffentlich klappt es. Weitere Vorweihnachtsprojekte sind dann Fröbelsterne basten und Vogelfutter im Tontopf herstellen.

Aber nun erstmal zu den Rezepten:

Teegebäck für Plätzchen

  • 500g Mehl
  • 250g Butter
  • 2 Eier
  • Prise Salz
  • 150g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Pck. Backpulver

Aus den Zutaten knetet ihr einen schönen glänzenden geschmeidigen Teig. Dieser wird noch für ca. 1 Stunde in Frischhaltefolie im Kühlschrank gelagert. Danach kann man ihn gut ausrollen und ausstechen. Der Teig reicht ca. für 3 Bleche.

Das Teegebäck kann nun nach Gefühl verziert werden. 🙂

 

Lebkuchenbaum

  • 500g Mehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 100 g Zucker
  • 150g Butter oder Magerine
  • 1 Pck. Lebkuchengewürz
  • 1 Prise Salz
  • 300g Honig
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 15 g Kakaopulver
  • etwas Kondensmilch oder Sahne zum Bestreichen
  • 250g Puderzucker und etwas Wasser zum Guß herstellen
  • zur Dekoration Smarties, Perlen und Streusel o.ä.

Den Honig, die Butter sowie den Zucker und Vanillezucker in einem Topf erwärmen bis alle Zutaten geschmolzen sind und eine glatte Masse entstanden ist. Diese lasst ihr dann abkühlen. Anschließend gebt ihr Salz und Lebkuchengewürz dazu. Nun kommt das Mehl , der Kakao und das Backpulver zu der Masse und es wird alles zu einem geschmeidigen, gut ausrollbaren Teig verarbeitet. Sollte er etwas trocken und brüchig sein, gebt etwas Mehl oder Butter dazu. Bei zu feuchtem Teig, gebt ihr noch etwas Mehl dazu.

Den Teig rollt ihr anschließend portionsweise ungefähr einen halben Zentimeter dick aus und stecht oder schneidet 9 unterschiedlich große Sterne aus, sowie 7 runde Kreise. Diese legt ihr auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech, bestreicht die ausgestochenen Teiglinge mit Kondensmilch und backt sie im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad (ober- und Unterhitze) ca. 10 Minuten.

Die gebackenen Sterne und Kreise lasst ihr danach auskühlen. Sobald sie kalt sind, könnt ihr aus ca. 3 EL Wasser und dem Puderzucker einen zähnen Guß machen. Damit klebt ihr die Sterne mit jeweils einem Kreis zwischen den Sternen zusammen. Den Rest der Maße verwendet ihr zum Dekorieren des Baumes. Anschließend kann er verziert werden.

Fertig!

Kürbiskernbrot, ziemlich lecker….

Brot kaufen ist in unserer Familie immer etwas schwierig. Erstens hab ich wirklich meist kein Bargeld, um beim Bäcker einzukaufen, während das Supermarktbrot nicht wirklich lecker ist. Zweitens schimmelt so ein Brot bei uns recht schnell, weil dann doch einfach zu wenig davon gegessen wird. Aber hab ich keines, ist es auch doof. Wie es halt so ist…

Also dachte ich mir gestern ganz spontan, mal selbst wieder zu backen. Ohne Sauerteig und anderen schnick schnack.

Rausgekommen ist dabei ein ganz gutes Kürbiskernbrot und geschmeckt hat es auch.

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Ich liebe diesen Regenbogenkuchen

Heute möchte ich Euch mal wieder mit einem Rezept beglücken 😉 Zugegeben, der Geschmack ist sehr süß und viel kann man davon auch nicht essen, ein typischer amerikanischer Butterkuchen eben. Aber zum Naschen hier und da eines kleines Stückes ist er ideal und ich kann echt nicht meine Finger davon lassen.

Also hier kommt das Rezept:

für den Teig:

  • 500g Mehl
  • 300g Zucker
  • 350g weiche Butter oder Magerine
  • 5 Eier
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 1 Pck. Backpulver
  • 250g Frischkäse
  • Lebensmittelfarben (rot, orange, gelb, grün, blau und lila)

für die Buttercreme:

  • 350 g Butter
  • 400g Puderzucker
  • bunte Streusel zum Dekorieren

Zuerst wird der Ofen auf 200 Grad bei Ober- und Unterhitze vorgeheizt und eine Springform mit ca. 18 cm Durchmesser eingefettet. Anschließend bereitet ihr aus den oben genannten Zutaten (bis auf die Lebensmittelfarbe) einen Teig zu. Dazu die Zutaten für den Teig in einer Schüssel vermischen und mit einem Handrührgerät zu einer gleichmässigen Masse rühren. Diese teilt ihr nun in 6 Portionen auf. Unter jede Portion mischt ihr eine der Lebensmittelfarben, so dass nun 6 verschiedenen Teige in den Farben rot, gelb, orange, grün, blau und lila vor euch stehen.

Jetzt beginnt das Backen. Füllt den ersten Teig in die Springform, streicht alles glatt und schiebt die Springform für ca. 20 Minuten (Garprobe machen) in den Ofen. Danach müsst ihr den fertigen Teig auf ein Kuchenrost stürzen, die Springform erneut ausfetten und den nächsten Teig einfüllen und backen. So verfahrt ihr weiter, bis alle Teige aufgebraucht sind und vor euch 6 fertige Kuchenböden in  Regenbogenfarben stehen.

Nun könnt ihr aus der weichen Butter und dem Puderzucker eine schöne Buttercreme rühren. Wenn in der Zwischenzeit alle Böden erkaltet sind, könnt ihr nun beginnen, einen bunten Regenbogenturm zu bauen. Wir fangen mit Rot an, dann Gelb, dann Orange, Grün, Blau und zum Schluß Lila. Zwischen die einzelnen Böden kommt eine Schicht Buttercreme. Diese hält die einzelnen Schichten zusammen. Am Ende kommt die restliche Buttercreme oben auf den Turm und auch die Seiten werden mit Buttercreme bestrichen, so der ganze Kuchen eine Buttercremeüberzug hat. Nun könnt ihr den Kuchen noch nach Geschmack mit bunten Streuseln dekorieren.

Anschließen bewahrt ihr den Kuchen im Kühlschrank auf. Er hält sich so locker ne Woche und man kann immer mal wieder naschen. 🙂

Guten Appetit!

Der schönste Start in den Tag….

… mit selbstgebackenen Brötchen und Croissants.

Ich gebe es zu, ich liebe das Frühstück. Entspannt mit der ganzen FaIMG_9965milie am Tisch sitzen, leckere Brötchen zu essen, Milchkaffee und das obligatorische Frühstücksei von unserem Hühnern  – das gehört einfach zu unserem Samstagsritual. So startet das Wochenende besonders schön.

Mit 6 Personen wird das Budget aber schon recht strapaziert, wenn es immer frische Brötchen und Croissants vom Bäcker sein sollen. Davon abgesehen, dass wir keinen Bäcker in Laufweite haben und ich keine Lust habe, morgens als erstes mit dem Auto zum Supermarkt zu fahren.

Also habe ich angefangen, mir schöne Brötchen- und Croissantsrezepte zu suchen. Besonders letzteres haben es mir schon lange angetan. Blätterteig selbst machen – hört sich doch gar nicht so schwer an. Und ist es auch absolut nicht. Man braucht nur eines – ZEIT!  Das Ergebnis entschädigt dann aber um so mehr, Kinder und Mann sind immer wieder schwer begeistert.

Falls Ihr auch mal Lust habt, euch daran zu versuchen, stelle ich hier unser Croissantrezept ein:

Croissants (Rezept für ca. 16 Stück):

500g Mehl, 100g weiche Butter, 1 Pck. Trockenhefe, 1 TL Salz, 220 ml kaltes Wasser, 50g Zucker, 125g kalte Butter und etwas Zucker und Milch zum Bestreichen

Das Mehl, die weiche Butter, die Hefe, das Salz, den Zucker und das Wasser werden zusammen zu einen schönen weichen und schmeidigen Teig verarbeitet. Er darf nicht kleben, aber auch nicht zu trocken sein. Ca. 5 Minuten solltet Ihr den Teig schon gut bearbeiten. Danach wird der Teig zu einem Rechteck (ca. 10x40cm) ausgerollt werden. Die Größe des Rechteckes hängt auch ein bisschen davon ab, was Ihr habt, um es nach dem Ausrollen im Kühlschrank zu lagern: Ein großes Schneidebrett oder ein Tablett zum Beispiel. Wichtig ist, nach dem Ausrollen wird das Teigstück in Frischhaltefolie eingeschlagen, sonst trocknet der Teig aus. Dann kommt er für ca 3 Stunden in den Kühlschrank. Wobei mehr als 3 Stunden nicht schaden.

Nach den 3 Stunden holt Ihr den Teig aus dem Kühlschrank, legt ihn auf eure Arbeitsplatte und verteilt auf eine Hälfte des Teiges kalte Butter in dünnen Scheiben auf den Teig. Wieviel Butter Ihr mögt, ist euch überlassen. Ich brauche nie mehr als 125g Butter, sonst wird es auch schnell sehr fettig nach dem Backen.

Ist die Butter auf dem Teig gleichmäßig verteilt, klappt ihr das Teigstück wie ein Buch zusammen und rollt es erneut zu einem Rechteck, gleiche Größe wie beim ersten Mal, aus.

Jetzt wird gefaltet: Ihr nehmt die schmale Seite des Teigrechteckes und schlagt es bis zur Mitte ein, danach nehmt ihr die andere schmale Seite und schlagt sie ebenfalls bis zur Mitte ein. Danach klappt Ihr den Teig wieder wie ein Buch zusammen. Jetzt kommt der Teig wiederum in Frischhaltefolie und für ca. 1 Stunden in den Kühlschrank. Auch hier heißt es, mehr Zeit schadet nicht.

Nach der Stunde holt Ihr den Teig erneut aus dem Kühlschrank und rollt ihn wieder zum Rechteck aus. Nun heißt es, erneut Falten. Durch das Falten kommen am Ende die verschiedenen Schichten in den Blätterteig. Die Blätteroptik entsteht. Die eine schmale Seite des Rechteckes schlagt ihr zu einem Viertel auf den Teig (nicht bis zur Mitte). Dann schlagt ihr die andere Seite über den Teig hinüber, so dass die Seite auf der Arbeitsplatte liegt. Alles was jetzt über eure Rechteck hinaus auf der Platte an Teig liegt, schlagt ihr nun zurück auf den Teig. So das wieder ein dickes gefaltetes Rechteck entsteht. Und wieder geht es in Frischhaltefolie in den Kühlschrank für ca. 1 Stunde.

Wenn die Stunde vorbei ist, wird der Teig ein letztes Mal bearbeitet, bevor es in den Ofen geht. Der Teig wird nun nicht mehr als Rechteck sondern zum Quadrat ausgerollt. Diesen teilt Ihr in der Mitte mit einem scharfen Messer. Dann teilt Ihr in auch noch in senkrechte Streifen. Bei mir werden es immer 4 dicke Streifen. Diese werden diagonal geteilt.

Nun habt ihr ca. 16 Dreiecke vor Euch liegen. Jetzt werden diese Dreiecke von der schmalen Seite her auIMG_9964fgerollt. Dadurch entsteht die typische Croissantsoptik. Jetzt noch das fertige Croissant etwas biegen und schon sind wir fertig. Die Croissants werden jetzt mit einer Milch-Zucker-Mischung bestrichen und kommen für ca. 15-20 Minuten auf einem mit Backpapier belegten Backblech in den vorgeheizten Ofen bei 200 Grad.Fertig sind sie, wenn sie schön braun ausschauen.

TIPP: Wenn Ihr, wie wir mit frischen Croissants ins Wochenende starten wollt, solltet Ihr den Teig am Freitag fertigstellen und die Croissants ohne die Milch-Zucker-Glasur mit dem Backblech und Frischhaltefolie bedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Morgen bestreicht Ihr die Croissants noch schnell und packt sie in den Ofen. Schon habt Ihr ganz frische heiße Croissants.

Das Brötchenrezept gibt es dann morgen!