Glücklich Gärtnern

Gärtnern, Leben, Genießen

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Start in die Gartensaison 2019

Heute war mein Start ins neue Gartenjahr. Die ersten Samen sind in der Erde gelandet.

Durch Zufall habe ich beim Lesen meiner „Kraut und Rüben“- Zeitschrift den Mondkalender gesehen und ich habe mir gedacht, probier es einfach mal aus. Natürlich ist alles Glaubenssache, aber da fast alle meiner Gartenzeitschriften immer wieder den Mondkalender für den jeweiligen Monat abbilden und ich erst letztens dazu einen spannenden Artikel gelesen hatte, dachte ich mir, schaden wirds nicht, ob du jetzt die Samen in die Erde gibts oder einige Tage später, macht auch keinen Unterschied. Aber vielleicht besteht ja doch einen Unterschied, der sich positiv auf die Jungpflanzenentwicklung auswirkt.

Wir werden sehen.

Dieses Jahr habe ich mich auf jeden Fall sehr zusammen gerissen, um nicht wieder ein grünes Chaos im Gewächshaus im Spätsommer zu haben. Bisher habe ich immer viel zu viele Sorten (ca. 9 Sorten) und zuviele Jungpflanzen gehabt, die ich natürlich nicht wirklich entsorgen konnte. Und so landeten ebenso viel zu viele Pflanzen im Gewächshausbeet.

In dieser Saison gibt es von den Chilies 5 Sorten und von den Tomaten auch. Wobei die 5. SortTe jeweils nur sehr wenige Samen hat und ich deshalb maximal 2 Jungpflanzen davon bekommen werde.

Meine diesjährigen Sorten sind bei den Chilies:

  • Jalapeno
  • Cayenne
  • Habanero Orange
  • Piri Piri
  • Ring of Fire
  • Condors Break

Bei den Tomaten habe ich folgende Sorten ausgesät:

  • Marzano
  • Roma
  • Quadro
  • eine unbekannte Fleischtomate
  • die Snack Tomate von Volmary aus der Tomatenchallenge im letzten Jahr

Wenn alles gut geht, möchte ich von jeder Sorte maximal 4 Jungpflanzen ins Gewächshaus bringen und so das gefürchtete Dschungelchaos umgehen. Ich bin gespannt, in ca. 14 Tagen wissen wir mehr.

Ein Beet für die Kids

Jetzt haben wir schon 3 Jahre unseren großen Garten und gehen mittlerweile ins 4. Gartenjahr, aber irgendwie hat sich bisher die Idee ein Beet für die Kids anzulegen, nicht ergeben.

Dieses Jahr soll es endlich umgesetzt werden. Mittlerweile weiß ich, wie die Licht- und Wetterverhältnisse in jedem einzelen der 6 Gemüsegartenbeete ist und was wir nicht mehr anbauen möchten, was gut funktioniert und was unverzichtbar geworden ist. Somit hab ich ein schönes sonniges Beet frei, wo sich die Kids völlig frei und selbst austoben können.

Das 3,5 m lange Beet wurde in 4 Bereiche unterteilt, die die Kids mit einer für sie schönen Beetbegrenzung, abgrenzen konnten. Zu Hause haben wir zusammen die Pflanzkataloge eines Saatgutversandes für Biosamen durchforstet und jeder durfte mir 2 oder 3 Dinge nennen, die er gerne in seinem Beet haben wollte.

Und ich muss sagen, die Kids haben sich für schöne Sachen entschieden. Mein Ältester möchte gern Brokkoli und Mais anbauen, während die älteste Tochter Möhren, Kürbis und Salat möchte. Der zweitjüngste möchte gern Bohnen und Thymian sowie Salat und die Jüngste möchte sich neben den Möhren an Freilandtomaten versuchen.

Der Samen ist bestellt bzw. einiges habe ich noch selbst und dann geht es schon bald los mit dem Bestellen der Beete. Es muss noch Kompost aufgetragen werden und einige Gemüsesorten werden besser vorgezogen.

Ansonsten bin ich gespannt, wie sie dieses Projekt annehmen. Noch sind natürlich alle begeistert und wollen sich engagieren, aber ob es im Jahresverlauf so bleibt, werden wir sehen. Im weiteren Verlauf werde ich an dieser Stelle von den Fortschritten im Kinderbeet berichten und wie die Kids mit dem Projekt umgegangen sind, bzw. ob es eine Fortsetzung geben wird.

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