Glücklich Gärtnern

Gärtnern, Leben, Genießen

Der Winter kann kommen – 21.11.2017

Noch sind die Temperaturen vergleichsweise mild hier bei uns im Rheinland. Aber man weiß ja nie, wann über Nacht der Winter einbricht. Später als sonst habe ich dieses Jahr beide Gärten winterfest gemacht. Gut, dass eigentlich nicht viel zu tun ist.

Das Pampasgras zusammenbinden, die Rosen anhäufeln, die empfindlichen Topfpflanzen ganz nah an die Südhauswand stellen und nochmal einpacken – fertig. Im anderen Garten sind es vor allem die Gladiolen und Dahlien, die aus dem Beet müssen und damit gleichzeitig Platz machen für die Zwiebelblumen im Frühling. Sicherheitshalber pack ich den Lavendel, die Erdbeeren und das Kräuterbeet zusätzlich in eine dicke Laubdecke ein. Da fällt ja genug an, da der Garten umring von hohen Buchen ist.

Die Gartenmöbel sind ebenfalls ins Trockene gewandert, genauso wie der Sonnenschirm. Den naturnahen Gartentümpel, äh -teich habe ich von Laub befreit. Dieses aber brav am Teichrand liegen gelassen, da wir viele Molche und Frösche im Wasser haben.

Das einzige, was ich wirklich vor mir her schiebe, ist die Gemüsebeete abzuräumen, umzugraben und mit Schafsmist zu veredeln. Aber ganz ehrlich, das Wetter ist so mies, da mag man sich nicht lang draußen aufhalten. Und noch eine total lästige Aufgabe steht regelmässig an: die großen Wiesen vom Laub befreien. Jede Woche mach ich das, das macht bei rund 500qm doch eine Menge Arbeit. Aber auch starke Oberarme. 😉

Da es eben nicht viel zu erzählen gibt, zieh ich mal ein Resümee zum zweiten Gartenjahr mit unserem großen Garten:

Resümee 2017:

Es war verregnet und in einem Garten, der eh schon eher schattig und feucht ist, ist das nicht gerade ideal. Wir mussten bis auf 2 Wochen im Juni auch nicht gießen. Es war immer schön feucht/matschig. Das macht nicht nur den Schafen auf der Weide zu schaffen, die Gott sei Dank einen trockenen Stall und nun auch einen trockenen Paddock haben, um ihre Hufen zu schonen, sondern auch dem Gärtner.

Was war positiv:

  • Brombeeren: es war ein Brombeerjahr. Soviele große, schöne Früchte zum Naschen, für Likör und Marmelade. Das war eine wahre Freude.
  • Erdbeeren: gabs in diesem Jahr auch reichlich. Zur Freude hab ich am Ende der Saison ein zweites Erbdeerbeet angelegt. Die armen Kindel der Pflanzen kann ich einfach nicht wegwerfen. Und Erdbeeren sind bei uns die wahren Renner.
  • Kartoffeln: Gibts auf jeden Fall wieder. Sie sind pflegeleicht und anspruchslos und es ist einfach toll, sich jederzeit frische Kartoffeln aus dem Garten zu holen für Sommersalate oder einfach nur fürs Mittagessen.
  • Salate: sind in diesem Jahr auch super gewachsen und werden auch im nächsten Jahr auf dem Plan stehen.
  • Zuckererbsen: Viel zu wenig hab ich in diesem Jahr gesät. Sie waren super lecker und man spart sich das lästige Pulen.
  • Bohnen: Ob Stangenbohnen, Feuerbohnen oder die Buschbohnen – wir hatten Bohnen ohne Ende. Soviele, das am Ende der Saison viele hängen blieben, weil man sie nicht mehr sehen konnte. Hat aber auch den Vorteil viele Samen fürs nächste Jahr bunkern zu können.
  • Knoblauch: ist wieder toll zwischen den Erdbeeren gewachsen. Der nächste ist schon gesteckt.
  • Auch die Möhren sind aufgrund einer besseren Sortenauswahl toll gewachsen, allerdings hat die Möhrenfliege viel Schaden angerichtet. Aber Möhren wird es wieder geben.
  • Heidelbeeren: waren dieses Jahr wieder viele dran. Ich musste sie nur rechtzeitig vor den Amseln schützen.
  • Chili: Ja unser Gewächshaus hat ganze Arbeit geleistet und uns bis jetzt noch viele tolle Früchte beschert. Wir haben genug Chilipulver, getrocknete Chilies und Chilisauce für das ganze Jahr bis die nächste Saison neue Früchte hervorbringt. Piri Piri ist immer noch schärfemässig die unangefochtene Nummer 1. Leider sind andere schärfere Sorten nicht gekeimt. Fürs nächste Jahr haben wir von einer Kollegin Samen der Habanero Orange ergattert und ich habe bei Bingenheim noch Jalapeno-Samen gekauft. Ich bin gespannt auf die kommende Saison.
  • Tomaten: Auch die Tomanten haben das Gewächshausklima genossen und es waren viele schöne Früchte zum Ernten dran.
  • Gurken: Dasselbe gilt für die Gurken. 🙂
  • Rotkohl: Ist toll gewachsen und schon verarbeitet und für den Weihnachtsbraten eingefroren.

Negativ:

  • Äpfel: Kaum Blüten, kaum Früchte. Die paar Früchte am Baum haben den Vögeln gemundet.
  • Himbeeren: Wollen bei uns immer noch nicht so recht. Mal schauen, wie es nächsten Jahr wird.
  • Mais: Zu spät an falscher Stelle gepflanzt. Trotzdem ein Muss fürs nächste Jahr.
  • Zucchini: Wie immer kein Erfolg. Die Früchte sind nicht bis zur Reife gekommen und vorher gegammelt. Vielleicht war der Regen schuld. Ich weiß es nicht und gebe dabei nicht auf.
  • Kürbis: Das gilt genauso für den Kürbis. Heuer hatte ich 2 Hokkaidos, die Halloween-Kürbisse wollten schon wieder nicht. Ich möchte nächsten Jahr auf jeden Fall mehr davon haben.
  • Zwiebeln: Warum auch immer, die gesteckten Winterzwiebeln sind nur unwesentlich gewachsen und waren dieses Jahr nicht schön. Vielleicht zu feucht? Trotzdem gibts nächsten Jahr wieder Zwiebeln.

Negativ und wird nicht mehr angebaut:

  • Kohlrabi, Radieschen, Sellerie und Fenchel: Wächst alles mehr schlecht als recht bei uns oder wird von eifrigen Mitessern vernascht oder angenagt. Ich werde Staudenfenchel säen, er sieht optisch toll aus und spendiert mir den geliebten Fenchelsamen dazu. Essen tun wir genanntes eh eher nicht, so dass es kein großer Verlust ist.
  • Brokkoli und Blumenkohl: Wird einfach nicht schön. Die Röschen bleiben mickerig und schießen dann in Blüte. Leider für unseren Standort nicht so gut geeignet.

Nach 2 Gartenjahren haben wir gelernt, was gut funktioniert, was in unserer Familie auch gern gegessen wird und was deshalb wieder angebaut werden sollte. Vorbei sind die Zeiten, wo man möglichst viel und alles anbauen wollte. Vieles davon wurde nicht richtig reif oder wurde von der Familie nach dem Ernten nicht gegessen. Das ist einfach schade und muss ja nicht sein. Deshalb konzentrieren wir uns jetzt auf weniger Gemüse und dafür für uns wichtigeres.  Das 2. Erdbeerbeet war in dieser Richtung der erste Schritt.

Auch Blumen werden mir immer wichtiger, genauso wie ein tolles Kräuterbeet. Es ist so schön Kräuter frisch aus dem Garten zu ernten oder für Tees zu trocknen und aufzubewahren. Besonders schön war in diesem Jahr die Kümmelernte, aber auch Fenchelsamen und Salbeiblätter waren gut zu ernten. Ebenso wie Schnittlauch, Minze, Oregano und Rosmarin. Einjährige Sommerblumen brauch ich auf jeden Fall ebenfalls im Gemüsegarten, weil ich es liebe für Blumensträuße Blumen zu pflücken und es sieht im Gemüsegarten auch besonders schön aus, wenn zwischen den Gemüsepflanzen bunte Tupfer sind. Viele Pflanzen, die ich vor 2 Jahren schon gesät hatte, wie Färberkamille, Cosmeen und Borretsch oder Kapuzinerkresse kamen ohne mein Zutun auch in diesem Jahr wieder und bereicherten das Gemüsebild.

Besonders schön fand ich in diesem Jahr auch mein Dahlien- und Gladiolenbeet mit Cosmeen, Löwenmäulchen und Sonnenbraut. Ich brauche für das nächste Jahr mehr Stützen für die empfindlichen Stauden, aber es hat toll geblüht und wird im nächsten Jahr auf jeden Fall erweitert.

Das war es erstmal von mir im November. Im Dezember werde ich ein wenig in die Planung fürs nächste Jahr einsteigen und hier davon berichten. 🙂

Erntezeit im Herbst

GEMÜSEGARTEN

Nun hat der Herbst Einzug gehalten, auch wenn er gefühlt schon seit Juli da war. Ich glaube, so verregnet, war ein Sommer selten. Es fühlt sich nicht nur so an, unsere Schafsweide, die leider immer eher zu feucht als zu trocken ist, ist in diesem Jahr so matschig wie nie und trocknet gar nicht richtig ab, weil es jeden zweiten Tag regnet.

 

So hab ich in diesem Jahr auch wieder viel zu wenig Zeit in unserem Garten verbracht, weil das Wetter selten so war, das man neben der Gartenarbeit noch länger blieb zum Genießen. Leider!

Die Ernte war aber dieses Jahr auch wieder sehr gut. Besonders gelohnt hat sich die Anschaffung des Foliengewächshauses für unsere Chilis und Tomaten, auch die Gurken und die Honigmelone haben das Klima unterm Dach genossen. Nun sind hauptsächlich nur noch die Chilies im Haus und geben noch ganz viel Ernte. Die Tomaten habe ich vor einigen Tagen alle abgeerntet, auch wenn sie zum Teil noch Grün waren. Aber durch das feuchte Wetter waren viele Früchte am schimmeln und dafür war es mir dann doch zu schade.

Neben Salaten waren dieses Jahr die Kohlrabis, der Rotkohl, die Möhren und Lauchzwiebeln, sowie die Kartoffeln und auch wieder der Knoblauch der Renner. Nicht so gelungen sind mir in diesem Jahr der Mais und die Radieschen (waren alle angefressen), auch der Kürbis wollte nur im Gewächshaus 2 Hokkaidos abgeben, sonst war es anscheinend in meinem Garten zu feucht und schattig. Von Zucchini wollen wir gar nicht reden. Das hat schon wieder nicht geklappt. Auch der Brokkoli hat an seinem diesjährigen sonnigen Standort nur ein Miniröschen abgeliefert. Grmpf. Naja, aber ich gebe nicht auf. Und die Zwiebeln blieben auch eher unter Durchschnitt, besonders von der Größe her.

Ebenso war in diesem Jahr die Apfelernte für den Eimer. Wir hatten nur rund 10 Äpfel am Baum, die wir mit Ameisen und Vögeln teilen mussten und die aus diesem Grunde unseren Hühnern besonders zu Gute kamen.

Dafür gab es eine Brombeerschwemme ohne Gleichen. So viele tolle große Früchte hatten wir im letzten Jahr nicht. Ich hab es wirklich genossen, Marmelade und Likör daraus zu machen, wenn wir welche nach dem Naschen übrig hatten. Auch die Erdbeeren waren in diesem Jahr toll.  Gelungen und auf jedem Fall im nächsten Jahr wieder am Start war beim Blumenbeet mit Einjährigen. Das war ein toller Blickfang im Gemüsegarten.

Soweit das Fazit aus dem Gemüsegarten.

NUTZTIERE:

Hier gab es tolle und unschöne Neuigkeiten.

Toll, war in diesem Jahr, dass unsere Glucke 6 Küken ausbrüten und führen durfte. Und sie hat das ganze toll und mindestens 8 Wochen lang gemacht. Die Jungspunde sind mittlerweile knapp 20 Wochen und sitzen immer noch gemeinsam auf der Stange. Es sind 5 Araucana-Blumenhuhn-Mixe geworden bzw. 2 sind Araucana-Bielefelder-Mixe und 1 Araucana-Blumenhuhn-Dame. Diese ist wunderschön und ich glaube, die grünlichen Beine zeigen schon, dass sie mal eher grünliche Eier legen wird.  Der erste Junghahn beginnt gerade das Krähen und, der der die Chefrolle übernehmen wird, darf auch bleiben. Mal sehen, welcher das wird. Unseren Araucanahahn Oskar mussten wir ja leider gehen lassen, da er total aggressiv uns gegenüber wurde.  Derzeit meint einer meiner Hennen, sie müsste glucken. Da muss ich in den kommenden Tagen wohl eine Entgluckung durchführen.  😉 Es ist jetzt echt nicht die richtige Zeit dafür kurz vor dem Winter. Aber im nächsten Frühjahr dürfen sie gern wieder Nachwuchs haben. Es geht nichts über die Naturbrut bei Hühnern.

Unschön war dagegen, dass wir leider keine Laufenten mehr haben. Das ist wohl der Preis für die Freiheit. Sie wurden vom Fuchs geholt. Deswegen wird es vorerst keine Enten mehr bei uns geben, da wir diese nicht einsperren möchten, ihnen aber auch keinen sicheren Stall bieten können, da Enten leider Abends nicht wie Hühner, von allein in ihren sicheren Stall gehen. Da hilft dann auch keine automatische Hühnerklappe.

Rest in Peace: Howard, Leonard und Sheldon

Ebenso unschön war, dass wir in diesem Jahr von RHD2 bei den Kaninchen überrascht wurden. Die Impfung gab es zu dem Zeitpunkt noch nicht, so dass auch die Impfung gegen RHD nicht geholfen hat. 5 Tiere von 13 sind gestorben. Die restlichen wurden jetzt quasi notgeimpft und es ist seit 2 Monaten alles ruhig. Ein Mädel ist mir noch geblieben und die ganzen Jungs aus den diesjährigen Würfen haben überlebt in ihrer Jungsgruppe. Gut, dass ich sowieso nur im Frühjahr Würfe habe, so dass ich jetzt erstmal mehrere Monate ohne Ab- und Zugänge und Nachwuchs habe, damit sich der Virus ganz sicher verabschiedet hat, bis die ersten Babys im nächsten Frühling kommen.

Aber das ist der Preis bei der Tierhaltung. Es ist nicht immer alles schön, es gibt Krankheiten und Probleme, die einen erschrecken. Aber auch das geht vorbei und wenn man bei den Tieren ist und sieht, wie zutraulich sie sind, wie gut es ihnen geht, dann ist alles wieder vergessen und man freut sich.

für diese 3 Herren ist es echt ein Schiet-Wetter-Jahr

NEUE PROJEKTE

Unser Gartenhaus wird umgestaltet. Noch ist es nicht fertig. Aber die ersten Zwischenschritte möchte ich Euch nicht vorenthalten.

Es gibt noch ein neues Projekt für nächstes Jahr: Ich werde in die Imkerei einsteigen. Der Kurs fürs nächste Jahr ist schon gebucht und am Ende kann man seinen eigenen Schwarm erwerben, den man das ganze Jahr über betreut hat. Darauf freue ich mich schon sehr.

Ausserdem biete ich gern Interessenten an, bei mir Chilisamen zu erwerben. Wer Interesse hat, kann mich gern anschreiben: Wir haben Piri Piris, Chili Cyclon, einen sehr scharfen unbekannten Chili-Mix mit großen roten Früchten, Chili Ring of Fire und Red Pepper for Hell. Dazu gibt es die süße gelbe Tequila Sunrise und die rote Paprika Healthy. Also wer möchte, ich hab soviel davon, dem geb ich gern gegen kleinen Obulus etwas ab 🙂 Ich habe aber auch genügend Samen von allen Einjährigen Pflanzen wie Sonnenblumen, Ringelblumen, Comseen, Löwenmäulchen & Kapuzinerkresse. Ebenfalls kann ich bedingt Samen von Radieschen, Mangold & Stangenbohnen bieten. Schreibt an kontakt@gluecklichgaertnern.de

 

 

 

 

Besuch auf der Landesgartenschau Apolda

Ich gebe zu, wäre es nicht mein Heimatort und hätte ich nicht noch viele Verwandte und Freunde hier, wäre ich nicht extra hingefahren. Aber so ergab sich ein toller Besuch, den man durchaus dem leidenschaftlichen Gärtner in der Nähe empfehlen kann. Allerdings nur noch bis zum 24. September 2017. Dann ist die Landesgartenschau mit dem Thema „Blütezeit“ wieder vorbei. Mit der großen Hoffnung, dass vieles bestehen bleibt und weiter gepflegt wird. Es würde sich echt lohnen für Apolda.

Für Ortsfremde hat sich die Gemeine den „Roten Faden“ ausgedacht, der sich eben wie dieser quer durch die Stadt vom Bahnhof bis zur Herressener Promenade zieht, wo die Landesgartenschau stattfindet. So findet jeder den Weg bis zur Promenade. Der Weg selbst führt durch die mittlerweile wirklich heraus geputzte Innenstadt der Kleinstadt über den wirklich hübschen Marktplatz bis zur Promenade. Dazwischen haben sich Anwohner viel Mühe gegeben, die Stadt aufzuhübschen. Einen Abstecher ist auch der Paulinenpark in der Bahnhofstrasse wert, an der jeder ortsfemde Besucher, der mit dem Zug anreist, vorbei kommt.Hier kann man herrlich spazieren gehen und hat zudem ein tolles Cafe und einen nach Meinung meiner Kids obercoolen Spielplatz. 😉 Hier zahlt man auch keinen Eintritt.

Für mich ist der Paulinenpark auch deshalb besonders, weil zum Teil auf dem ehemaligen Gelände meines Kindergartens gestaltet ist. Der Spielplatz ist in einem alten Wasserpool gebaut worden und auch damit auch das Thema Seerosen, Fische und Teich. Die neu restaurierte Villa mit dem Cafe Ella war früher meine Stadtbibliothek und auf dem Gelände des Glockengießermuseum war ich früher oft, wenn geheiratet wurde. Also sind auch viele Erinnerungen damit verbandelt.

Der wird erst an der Herressener Promenade fällig. Kinder bis 12 zahlen nichts. Erwachsenen 15 EUR als Tagesticket oder und das haben wir genutzt, man bezahlt das Feierabendticket ab 17.00 Uhr zum halben Preis. Bleiben darf man auf dem Gelände der Laga dann bis Einbruch der Dunkelheit. Bei schönem Wetter im Sommer wirklich zu empfehlen, da es leer ist und man so alles herrlich ruhig genießen kann. Einziges Manko: Gaststättenbetrieb gibt es dann auch nicht mehr. Wen das nicht stört, sollte auf jeden Fall das Abendticket nutzen.

Der Park selbst bzw. die Promenade ist wirklich liebevoll in verschiedenen Bereiche unterteil, Wildblumenwiese mit Bienenkörben, Gemüsegarten, Dahlienbeete und im hinteren Bereich Vorschläge für den eigenen Garten, umgesetzt in Form vieler kleiner Gärten in unterschiedlichen Stilen. Hängematten und Liegestühle an beiden Teichen laden zum Verweilen und Ausruhen ein. Dazwischen gibt es den ein oder anderen Imbiss. Am Ende der Promenade ist die Sommerbühne aufgebaut, auf der in diesem Sommer schon einige bekannte Gäste wie Tim Bendzko oder Max Giesinger aufgetreten sind. Alles in allem tut diese Laga der Stadt gut und es ist wirklich alles sehr liebevoll und ansprechend gestaltet. Auf dem Gelände der Laga, die sich übrigens auch neben dem Stadtbad befindet, gibt es ebenfalls einen tollen neuen Spielplatz. So langweilen sich die Kids auch nicht, wenn Mama Blumen knipst. 😉 Bzw. mein Großer ist ja total fasziniert von den Fischen in den Teichen gewesen.

Anbei gibts noch ganz viele Fotos, die ich dort geschossen habe. Ich hoffe, Ihr genießt sie.

 

Es blüht und grün im August

Ja, der Sommer in diesem Jahr lässt sich echt bitten. Als passionierter Gärtner hat man ja nichts gegen Regen, aber mittlerweile kann man unsere Schafsweide nur noch mit Gummistiefeln betreten, selbst wenn es mal einen Tag nicht geregnet hat. Unsere eher lehmigen, freuchten Beete finden den vielen Regen auch nicht gerade toll und die Pflanzen bzw. deren Wurzeln darauf und darin auch nicht. Ich glaube, nur unsere Laufenten lieben diesen Sommer 😉

Trotz allem gibt es im August jede Menge zu entdecken. Mein Dahlienbeet blüht endlich. Jeden Tag entdecke ich neue Knospen und Blüten im Beet.  Und in meinem Gewächshaus reifen dieses Jahr wirklich riesige Gurken und Unmengen an Chilies und Tomaten.

Leider hab ich dieses Jahr schon wieder kein Glück mit Zucchini. Sie stehen wohl zu dunkel und beschattet. Evt. ist es auch zu feucht. Nächstes Jahr muss ich meine Gemüsebeete noch offener gestalten. Ich liebe zwar die bunte Vielfalt im Gemüsebeet mit Blumen und Gemüse, aber da meine Beete nicht ganz so sonnig sind und eher schweren Boden haben, muss ich wohl mehr Luft und Licht in die Beete bringen. So lernt man doch jedes Jahr dazu.

Was aber dieses Jahr wieder hervorragend gekommen ist, sind die Bohnen und Erbsen. In Bohnen könnten wir ertrinken. Aber besonders die Feuerbohnen sind nicht nur optisch ein Hingucker sondern schmecken auch mit fast 20 cm Länge noch super und haben keine Fäden. Auch die Kartoffeln sind dieses Jahr wieder toll.  Und auch die Möhren, der Fencher und die Lauchzwiebeln sind super geworden.

Weniger gut gehen dieses Jahr Kürbis, Mais und mal wieder Zucchini. Erfolgreicher war ich dagegen mit Kohlrabi und Salaten.

Als Premiere gab es dieses Jahr das erste Mal Rotkohl im Garten und er bildet tatsächlich schöne Köpfe. Da freue ich mich schon auf die Herbstzeit und eigens gemachtes Rotkraut.

Und noch etwas ist in diesem Jahr wahnsinnig üppig gewachsen: Brombeeren. Ich habe noch nie soviele Früchte gepflückt und daraus Marmeladen gemacht und Likör angesetzt. Verzichten müssen wir dagegen in diesem Jahr auf viele Äpfel und die paar wenigen, die wachsen, werden von den Vögeln angepickt. Naja, dann freuen sich halt die Schafe und Hühner darüber.

Es ist einfach nur schön, jeden Tag etwas zu ernten. Wir essen derzeit wieder so gesund wie nie. Erst die Erdbeeren, jetzt Gurken, Tomaten und Paprika. Bohnen und Erbsen, dazu Zwiebeln und Knoblauch. Frische eigenen Eier und dazu Kartoffeln. Daraus lassen sich tolle Gerichte zaubern. Das ist immer wieder schön und ein Wunder und man genießt es viel mehr.

Auch mein Blumenbeet aus Einjährigen ist für mich in diesem 2. Gartenjahr ein Erfolg. Es ist ein toller bunter Blickfang und bringt viele schöne Blumensträuße hervor. Auch meine Kräuterbeete hier am Haus und im Pachtgarten sind ein Erfolg. Besonders Salbei, Wermut, Kümmel und Oregano, sowie Schnittlauch und Thymian und Bohnenkraut sind richtig üppig und blühen wunderbar.

Alles in Allem ist es zwar ein sehr regenreiches Gartenjahr, aber vieles ist doch wieder super gelaufen. Vieles kann noch optimiert und verbessert werden, einiges ist wieder nichts geworden, aber auch hier gebe ich nicht auf. Ich bin immer noch Feuer und Flamme für meinen Garten und vermisse ihn sogar, wenn ich mal 2 Tage im Urlaub bin. 🙂

 

Endlich Sommer

Seit gestern ist endlich offiziell Sommer, das Wetter hat ja den Sommer schon länger eingeläutet. Und irgendwie fällt es mir derzeit so schwer, etwas für meinen Blog zu tun. Ich bin viel unterwegs, viel im Garten und dort tut sich auch jede Menge, aber das ganze auf Computer festzuhalten, fällt mir gerade nicht leicht.

Trotzdem werde ich heute endlich mal einen Statusbericht abgeben:

Nutztiere:

Alles super. Die Küken sind mittlerweile 4 Wochen alt und werden an diesem Wochenende mit den Althühnern vergesellschaftet. Mama führt auf jeden Fall noch ganz vorbildlich die kleinen Racker, die Mama auch nicht aus dem Auge lassen. Derzeit gehe ich stark davon aus, dass es 4 Hähne und 2 Hennen sind. Einen neuen Hahn brauchen wir ja sowieso und die anderen dienen unserer Selbstversorgung. Die Hennen bleiben dagegen bei uns so lange, wie sie leben. Aber derzeit sind die Ältesten gerade mal 3 und legen noch super gut. Ausserdem werde ich im Sommer 5 Junghennen mit nach Hause zu meiner Mutter nehmen und damit die nahe Verwandtschaft beglücken, deren Hühner aufgrund des Alters das Zeitliche gesegnet haben.

Auch die Hasen wachsen und gedeihen und sind nun auch schon 12 und 10 Wochen alt. Dieses Mal war die Geschlechterverteilung genau anders herum wie bisher. Es sind von 8 Jungtieren 6 Rammler und 2 Mädels. Die Jungs sind seit 1 Woche nun auch schon von Mama getrennt. Stress gab es bis dahin keinen, aber das Gehege wurde langsam zu klein. Jetzt dürfen die 6 Jungs in ihrem eigenen Gehege toben. Einen davon behalte ich zur Zucht, evt. geht ein anderer in eine andere Gotlandskaninchenzucht.

Die Schafe haben ihr Winterfell nun auch endgültig abgelegt. Es war unsere erste Schur, aber die Herren Schafscherer haben das ganz toll gemacht und nicht eine Blessur ist übrig geblieben. Toll fanden die beiden Jungböcke das nicht, sie haben schon ziemlich rum gemeckert dabei, aber was muss, das muss. Ich hab das Gefühl, so fühlen sie sich jetzt viel wohler und schick sieht es auch aus. Die Wolle dient momentan hauptsächlich zur Düngung. Ein Teil möchte ich auch verarbeiten. Aber das ist ein großer Aufwand, den ich bis jetzt noch gescheut habe.

Nutzgarten

Die Erdbeeren sind seit 2 Wochen reif. Wir haben sie auf einem 1,2 mal 3 m Beet und bisher 3,5 kg geerntet. Das ist im Vergleich zum Vorjahr Rekord. Das Wetter tut sein übriges. Wichtig ist auf jeden Fall ein guter Vogel- und Schneckenschutz. Wir haben ein Netz gespannt und ich gebe es zu, aufgrund der feuchten Lage unseres Gartens ist Schneckenkorn unerlässlich.

Auch die Himbeeren sind reif und die Brombeeren gehen dieses Jahr ebenfalls ab wie Schmitz Katze. Das wird dieses Jahr eine tolle Ernte. Die Johannisbeeren brauchen noch ein paar Tage, dann sind sie auch fällig. Dieses Jahr blüht auch unser schwarzer Johannisbeerstrauch. Dann gibts wieder leckere Marmelade und Likör. Die Heidelbeeren brauchen noch, aber tragen dieses Jahr auch viel mehr, wie letztes Jahr. Nur die Äpfel haben dieses Jahr Pause gemacht. Im letzten Jahr war alles voller Äpfel. Meist machen die Bäume dann im darauffolgenden Jahr Pause. Aber vielleicht hab ich auch nicht gut geschnitten. Wobei ich eher zu zaghaft war. Wer weiß. Kirschen haben wir dieses Jahr noch nicht und auch der Balkonpfirsich von Volmary hat zwar geblüht, aber in dieser Zeit war hier keine einzige Biene oder Hummel unterwegs, so gehen wir da dieses Jahr leer aus. Im Gegensatz zum Feigenbaum, der letztes Jahr nicht wollte, aber dieses Jahr viel trägt. So lernt der angehende Gärtner, jedes Jahr gibt es starke Pflanzen und schwache Pflanzen. In einem Jahr wächst dieses toll und im anderen Jahr das andere.

Wir haben ja in diesem Jahr auch entdeckt, das der vermeintliche Weißdornbonsai gar kein Weißdorn ist, sondern eine Stachelbeere. Es hängt nämlich eine daran. Daraufhin habe ich 4 Stecklinge geschnitten und sie eingepflanzt. 2 sind auf jeden Fall angewachsen. Die werde ich jetzt hegen und pflegen und dann gibts bald auch Stachelbeeren in unserem Garten und das ganz umsonst. So habe ich es auch letztes Jahr mit den roten Johannisbeeren gemacht. An dem kleinen Steckling sind doch tatsächlich schon 3 rote Johannisbeeren dran. Ich find Natur wirklich toll!

Alles andere im Gemüsebeet wächst auch toll: Kartoffelpflanzen sind riesig, die Kohlrabis haben schon schöne kleine Knollen. Beim Brokkoli sieht man schon kleine Köpfe, vor Salat in jeder Form können wir uns kaum retten. Leider möchte er jetzt bei einigen Sorten schon schießen, also heißt es viel Salat ernten und essen. So gesund haben wir wirklich lange nicht mehr gelebt 😉 Jetzt müssen nur noch die Gurken und Tomaten im Gewächshaus reifen, dann hat man einen schönen Salat beisammen. Die erste Einlegegurke gabs heute schon, genauso wie Zuckererbsen. Und die Chilies haben schon soviele Schoten gebildet, ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, wenn die alle reif sind. Wir haben ca. 8 verschiedenen Sorten und möchten daraus Saucen und Chilipulver machen. Davon kann man doch nie genug haben.

Sonst wächst im Garten gerade Kürbis, Zucchini und Busch- und Stangenbohnen, Fenchel und Sellerie, Möhren müssen und  Rotkohl. Rosenkohl und Wirsing wird demnächst ins Beet gesetzt, noch wachsen sie im Gewächshaus. Daneben gibt es noch Pastinake, Rucola und Mais. Und dazwischen, weil ich das so schön finde in einem Gemüsegarten wachsen Borretsch, Kamille, Kapuzinerkresse, Ringelblumen und Cosmeen.

Daneben hab ich dieses Jahr das erste Mal ein Schnittblumenbeet angelegt, wo die Einjährigen ebenfalls wild wachsen dürfen. Dort wächst neben den oben genannten Pflanzen auch Sonnenblumen, Kornblumen, Mohnblumen, die vergessenen Kartoffeln aus dem letzten Jahr, Zinnien und Löwenmäulchen. Es blüht schon einiges, aber wenn erstmal alles blüht, hoffe ich auf schöne Farben und bunte Geburtstagssträusse.

Außerdem habe ich in diesem Jahr ein Dahlienbeet angelegt mit Cosmeen, Löwenmäulchen, Storchenschnabel, Gladiolen und Sonnenbraut. Alle Blumen wachsen sehr sehr gut und ich bin schon wirklich gespannt, wie dieses Beet im Spätsommer aussehen wird.

Ins Schattenbeet habe ich übrigens dieses Jahr meine Hosta eingesetzt, die bisher in unserem Hausgarten ein dunkles Dasein gefristet hat, daneben sind Eisenkraut und Astilbe eingezogen. Zudem habe ich noch viel Waldmeister gesetzt und , weil ich nicht alles vernichten konnte, die Fingerhüte aus dem Gemüsegarten. Ich weiß nicht, wo die her gekommen sind, aber sie sind mir fürs Gemüsebeet zu giftig. Direkt neben dem Salat, ich weiß nicht. Aber im Schattenbeet dürfen gern 1 – 2 Pflanzen stehen und blühen tun sie ja toll. Bei uns ist weißer Fingerhut gewachsen.

Ein wenig Misserfolg gab  es auf der Kräuterseite. Ich habe Dill und Petersilie sowie Basilikum einfach zu gern. Aber per Aussaat wird das einfach nichts. Ob jemand die Samen heimlich frisst, wenn ich nicht da bin? Am Gießen kann es eigentlich nicht gelegen haben. Und nicht mal der gekaufte Topfdill wollte in meinem Kräuterbeet wachsen. Er ist eingegangen. Nun werde ich es mal mit einem anderen Standort versuchen. Es ist echt zu schade. Dill ist eines meiner liebsten Gewürze.

Ich werde versuchen, demnächst einen neuen Blogeintrag zu verfassen, weil ich einfach unheimlich viele Rezepte ausprobiert habe mit Zutaten aus dem Garten wie Löwenzahnsirup, Waldmeistersirup, Holunderblütenlikör, Ratzfatzerdbeerkuchen, Rhabarberkuchen und Erdbeerlimes uvm. Ich hoffe, ich vergesse es nicht wieder.

Tierischer Nachwuchs am Johannesberg

Vor einiger Zeit habe ich berichtet, was gerade im Garten los ist und welche Arbeiten angefallen sind.

Heute möchte ich gern ein wenig über unsere Nutztiere berichten. Keine Sorge, allen geht es gut. Die Schafe erfreuen sich am Weidegrün und werden bald geschoren.

Die Enten machen mit den Schafen zusammen die Weide unsicher und befreien diese von Schnecken und anderen Getier.

Bei den Kaninchen gab es im April gleich zweimal Nachwuchs. Finja und Buffy durften Mama werden. Mit einer Verzögerung von 2 Wochen kamen dann der D-Wurf und der E-Wurf. Beides Mal waren es 5 wunderbare kleine Lütten. Leider ist beim zweiten Wurf ein Jungtier verstorben. Ansonsten sind alle fit und gesund groß geworden und wuseln jetzt mit 4 und 6 Wochen schon richtig durchs Gehege. Die Mamas haben das übrigens ganz toll gemacht. Besonders freue ich mich dabei über Buffys Wurf, da sie Erstlingsmama ist und es echt bis zum Schluss spannend gemacht hat. Aber alles lief bilderbuchmässig ab. Sie wird also meine Zucht der Gotländer bereichern. Beides Male war Lillebror, unser gescheckter Rammler, der Papa und die Würfe können sich echt sehen lassen. Bei den Gotländern geht es ja besonders um gesunde, wesensfeste und bunte Kaninchen und das ist uns wohl gelungen. Bei Buffys Wurf waren wirklich von 5 Babies 5 unterschiedliche Farben dabei und bei Finja waren es 3 verschiedene Farbschläge.

Für dieses Jahr ist dann die Familienplanung bei den Gotländern abgeschlossen. Behalten werden wir wohl auf jeden Fall einen Rammler und eine Zippe, für die wir zum geeigneten Zeitpunkt noch Partnertiere aus unserem Gotlandskaninchenverein bekommen werden.  Denn Inzucht gibt es bei den Gotländern nicht.

Und auch bei den Hühnern gab es Nachwuchs. Selbst brüten wollten wir in diesem Jahr nicht, hatten wir ja im letzten Jahr 4 Kunstbruten. Das war auch alles super und hat prima geklappt, aber Hühner hatten wir genug. Wenn jetzt eine Henne aber unbedingt glucken wollte, würden wir sie lassen. Und so hat es sich ergeben, dass eine schwedische Schwarzhuhnhenne (Bohuslän Dals Svarthöner) glucken wollte. Tja, was haben wir nicht alles gelesen, was man machen soll, mit der Glucke. Einmal am Tag vom Nest schmeißen, damit sie frisst und sich entleert. Es wären schon Hühner auf dem Nest verhungert. Separieren muss man sie auch, damit sie nicht gestört wird und das am besten im Dunklen.  Jo, also separiert haben wir sie im Hellen. Sie hat sich ja als Gluckennest eines der Katzenklos, die im Stall als Legenest dienen, ausgesucht und so konnten wir sie perfekt umquartieren in unseren alten kleinen Hühnerstall bei uns zu Hause. Ich hab sie natürlich 3 mal vom Nest geschmissen, nur um zu sehen, dass sie das alles ganz allein kann und macht 😉

Sie hat von ursprünglich 9 Eiern, 6 ausgebrütet. Wobei die 3 Eier alle unbefruchtet waren. Nun ist sie seit einer Woche glückliche Kükenmama und macht auch dieses perfekt. Wir sind schon sehr gespannt auf den Nachwuchs, da ja unser Araucaner-Hahn der Papa ist und der vielleicht ein wenig die Gene für grüne Eier vererbt hat. Außerdem hoffen wir auf einen tollen lieben Hahn. Leider mussten wir nämlich den Araucaner-Hahn ersetzen, er war sehr aggressiv uns gegenüber und das ist leider nicht zu akzeptieren. Die Hennen haben ihn ebenfalls nicht akzeptiert. So war es keine Frage, dass er nicht bleiben kann.

Ansonsten wächst langsam aber sicher alles im Gemüsebeet. Die Tomaten wuchern richtiggehend und die Chilies tragen unzählige Blütenknospen. Die Erbsen sind da und ranken schon. Die Bohnen sind ebenfalls gekeimt. Der erste Salat lässt nicht mehr lange auf sich warten und die Himbeeren und Brombeeren stehen in voller Blüte. Der nachgepflanzte Kürbis wächst auch langsam, die ersten Radieschen wurden geerntet, ebenso wie Rhabarber und Mangold aus dem letzten Jahr. Die Erdbeeren sind gegen die Vögel geschützt und bilden schon richtig große Früchte aus. Hoffentlich bleiben uns dieses Jahr welche erhalten zum Ernten.

Das war der Statusbericht für den Mai! Bis zum nächsten Mal.

Der Wonnemonat Mai

Der Mai wird von vielen Gärtnern regelrecht herbei gesehnt. Heißt es doch nicht umsonst in jeder Gartenzeitschrift bei vielen Gemüsesorten: Auspflanzen erst nach den Eisheiligen, nicht vor Mitte Mai! Damit hat der Mai etwas magisches, es ist irgendwie der richtige Startschuss in die Gartensaison. Jetzt darf alles raus, jetzt geht auch das empfindlichere Gemüse wie Zucchini, Kürbis, Tomaten oder Chilis.

Wer ein Gewächshaus hat, bei dem startet die Saison natürlich ein bisschen früher und trotzdem freut man sich, wenn keine Nachtfröste mehr drohen wie in diesem April. Ich bin ehrlich gesagt froh, dass die Eisnächte hier so glimpflich über die Bühne gegangen sind. Die Apfelbäume haben noch nicht geblüht, der Felsenbirne und den Johannisbeerbäumchen hat der Frost nichts ausgemacht. Kartoffeln und Salat habe ich noch einmal mit Vlies abgedeckt und auch im Gewächshaus, was ja nur ein Folientunnel ist, habe ich Tomaten und Chilis noch einmal eine Plastikhaube oben drauf versetzt. Ein bissel sind die Spitzen erfroren, aber sie treiben alle schon wieder neu durch. Die Natur ist doch recht hartnäckig und setzt sich fast immer gut durch.

Überhaupt dauert es ja immer etwas, wenn man Tomaten und Chilis der Draußenwelt preis gibt. Sind sie auf der Fensterbank richtig prächtig gewachsen, tun sie an der frischen Luft erstmal für ein paar Tage so, als würde nichts mehr aus ihnen werden. Doch plötzlich wird aus dem 10 cm hohen Pflänzchen, was kümmerlich mehrer Tage oder Wochen so dahin lebte, eine prächtige Tomatenpflanze mit knapp 1,50 Höhe. Es ist jedes Mal ein Wunder und jedes Mal ein Geduldsspiel zwischen Bangen und Aufgeben und sich freuen, dass es doch was wird. Dieses Jahr sind die Chilies und Tomaten das erste Mal in unserem Gewächshaus. Auch hier haben sie sich erstmal Divenhaft verhalten, aber nun schießen bei den Chilies schon die Blüten, heute hab ich die erste Chili an einer Piri Piri entdeckt. Die Tomaten sind noch verhalten, bekommen aber kräftige Stängel und viele neue Blätter. Es wird also…

Das letzte Wochenende war übrigens perfektes Gartenwetter, so habe ich die letzten Gemüsesorten gesät, die im Mai auf der Liste stehen: Bohnen. Feuerbohnen, Stangenbohnen und Buschbohnen. Die Erbsen auf der anderen Seite des Rankgerüst keimen sogar schon. Auch der Salat, den ich im Gewächshaus stehen hatte und dort wahrlich geschossen ist, macht sich im Freiland super. Allerdings ist es nur ein geringer Vorsprung gegenüber den Salatkeimlingen, die ich im April direkt schon als keine Pflanze ins Beet gesetzt habe. Sie haben zwar ewig gebraucht, um sich zu ak

klimatisieren, aber auch sie wachsen jetzt gut und haben die großen Zöglinge fast erreicht.

Die ersten Radieschen sind auch bald reif und ich freue ich, dass dieses Jahr endlich auch mal der Spinat nach dem Keimen weiter wachsen darf und nicht direkt von Schnecken vernichtet wurde. Beim Porree und Pastinake sieht es allerdings mau aus. Noch ist nichts gekeimt und auch den Fenchel musste ich nachsäen. Dagegen wachsen die Möhren, die gesäte Rauke, die gesteckten Zwiebeln und der Knoblauch toll. Auch der Mangolg hat überwintert und ist auch dem Winterschlaf erwacht. Er treibt kräftig neu durch.

Die Frühkartoffeln wachsen auch gut, alle haben schon ihr Laub durch das Erdreich gestreckt. Zwischen den 3 Reihen Kartoffeln (ABS- Annabelle, Belana und Sieglinde) hab ich dieses Jahr Mais gesetzt: Popcornmais, bunter Zuckermais und Bantam. Aber hier werde ich noch einmal nachsäen, da können noch mehr Pflanzen in die Reihen. Die Erdbeeren wachsen dieses Jahr auch super kräftig und blühen auch schon. Dieses Jahr muss ich unbedingt rechtzeitig an ein Vogelnetz denken, letztes Jahr haben uns die Amseln die schönsten Früchte gemopst. Dasselbe gilt für Him- und Brombeeren, die letztes Jahr eigentlich fast ungenießbar waren durch die Fruchtessigfliege. Dieses Jahr gibts eine Haube.

Ein Misserfolg gibt es auch. Alle vor ein paar Tagen ausgepflanzen Zucchini- und Kürbiszöglingen sind eingegangen. Manche wegen der Schnecken, tja manche, ich weiß nicht warum. Die Stängel waren einfach zu brüchig. Ich habe ja immer eine nicht ausgepflanzte Reserve im Gewächshaus genau für diese Fälle und auch noch einmal nachgesät. Dann gibt es eben einen neuen Versuch.

Unser letztes Jahr so von Blüten und Früchten überschießender Apfelbaum leidet dieses Jahr an Alternanz. Er hat kaum Blüten ausgebildet, dafür blüht ein kleiner neue Apfelbaum dieses Jahr toll. Da hat unser alter Baum wohl im letzten Jahr zuviel Energie in süsse Äpfel investiert. Naja, nächstes Jahr wieder.

Dieses Jahr wollte ich außerdem mehr in Blumen investieren in meinem neuen Garten. Aus diesem Grund ist ein Beet im Gemüsegarten ganz für einjährige Blüher reserviert: es wurden gesät Cosmeen, Zinnien, Sonnenblumen, Kamille, Löwenmäulchen, Borretsch, Ringelblumen und eine Sommerblumenmischung von der Landesgartenschau Apolda. Außerdem habe ich noch Korn- und Mohnblumensamen ausgestreut. Ich hoffe, dass es ein tolles buntes Beet wird.

Daneben wollte ich auf der anderen Gartenseite unbedingt ein Dahlienbeet haben. Bei der Köstritzer Dahliengärtnerei habe ich bestimmt 12 Sorten der mexikanischen Schönheit bestellt und diese zusammen mit Gladiolen, Löwenmäulchen, Cosmeen, Mohn und Phlox gepflanzt. Außerdem steht im Beet noch ein Fliederbaum und Pfingsrosen sowie Hortensien am Rand. Ich bin gespannt, wie es wird.

Auch mein Schattenbeet macht sich langsam. Letztes Jahr hatte ich schon einige Pflanzen gepflanzt, dieses Jahr sind eine neue Glockenblume und Eisenkraut dazu gekommen, Waldmeister habe ich ebenfalls ausgepflanzt und aus unserem Hausgarten die Hostia und die Astilbe, welches ein klägliches Dasein im dunklesten Schatten fristeten, ein neues Zu Hause gegeben.

Es wird und ich bin sehr gespannt. Es ist eine tolle Zeit, wenn die Beete neu austreiben, erste Pflänzlein zart wachsen. Dann ist plötzlich Hochsommer und die Beete sind voll mit Gemüse und Blumen. Jedesmal ein neues Wunder für mich.

Bunte Vielfalt im Frühjahrsgarten

Der März hat es ja wirklich gut mit uns gemeint. Das Gärtnerherz hüpft ja gerade zu, wenn er sie, was gerade alles sprießt und wächst und auch im Gemüsegarten konnten die ersten zarten Pflänzchen wie Salat, Radieschen und Möhren gesät und gepflanzt werden.  Auch im Gewächshaus sind schon die Chilis und Tomaten eingezogen. Es ist wirklich toll, zu sehen, wie nun alles wächst und in neuem Glanz erstrahlt.

Aus diesem Grund gibts auch gar nicht viel erzählen. Ich werde heute einfach mal Bilder sprechen lassen, was gerade alles so in unserem Garten blüht und wächst.

 

Frühlingsanfang im Garten

Irgendwie rast die Zeit dahin. Es gibt momentan soviel im Garten zu tun, dass ich leider immer wieder mit schlechtem Gewissen einen Blogeintrag aufgeschoben habe. Aber nun ist es soweit. 🙂

Nutzgarten:

Unser Foliengewächshaus steht und hat auch schon die ersten Stürme ohne Schaden überstanden. Im Inneren haben wir Baukübel aufgestellt, da wir das Gewächshaus auf Stein stehen haben. In diese habe ich etwas Schafsmist, Kompost und dann Erde gefüllt. In ein paar Tagen kommen dann die Chilis und Tomatenpflanzen rein. Beide sind übrigens (also die, die gekeimt sind) hervorragend gewachsen. Leider habe ich mit einigen Sorten wirklich Pech gehabt. Pech in der Hinsicht, dass absolut kein Samenkorn aufgegangen ist. Sowas ist mir noch nie passiert. Es war auch kein selbst gesammelter, sondern gekaufter. Ich glaube, nächstes Jahr versuche ich einen anderen Anbieter. Aber nichts destotrotz sind einige sehr interessante Sorten wie Cayenne gekeimt und toll gewachsen.

Auch Kohlrabi, Blumenkohl, Rotkohl und diverse Salate wurden ausgesät, ebenso wie Tabak für meinen Mann. Alle wachsen toll, bzw. keimen gerade im Gewächshaus. Dort stehen auch Sommerblumen wie Zinnien, Cosmeen, Strohblumen und Sonnenblumen, die ich lieber vorziehe und dann in den Garten pflanze. Damit habe ich in den vergangenen Jahren gute Erfahrungen gemacht.

Heute habe ich dann außerdem noch das Erdbeerbeet auf Vordermann gebracht. Der Knoblauch, den ich dazwischen gesteckt hatte, hat sich in diesem Jahr lange bitten lassen. Okay, es war auch ein richtige Winter. Aber nun kommt er gut und ich hoffe, dass die Erdbeeren jetzt auch endlich richtig loslegen.

Die Himbeeren, Brombeeren und auch die neu gekauften Heidelbeersträucher wachsen auf jeden Fall schon mal sehr gut und auch die Johannisbeeren bilden schon Blätter. Einer meiner beiden Stecklingen vom Herbst hat auch tatsächlich überlebt und Blätter gebildet. Darauf bin ich schon etwas stolz, mein erstes selbst gezogenen Johannisbeerbäumchen. 🙂 Jetzt müssen nur noch die beiden Kirschbäume ihren neuen Platz im Garten finden. Und auch der Balkonpfirsich von Volmary braucht noch einen schönen großen neuen Topf und einen neuen Standort. Blüten hat er schon mal angesetzt. Bin gespannt, was daraus in diesem Jahr entsteht.

Desweiteren habe ich auch schon die Frühkartoffeln gelegt und sicherheitshalber mit einem Gartenvlies abgedeckt. Dieses Jahr haben wir die Sorten ABS (So kann ich mir die Reihenfolge merken): Annabelle, Belana und Sieglinde. Im Kartoffelbeet vom letzten Jahr haben wir übrigens sogar noch Kartoffeln gefunden, die sehr lecker mit Bärlauchschafskäsecreme geschmeckt haben. Dieses Jahr werden auf diesem Beet Sommerblumen wachsen.

Die Möhren, Radischen, Fenchel, Spinat, Rauke und Pastinake sind auch schon ausgesät worden. Doch noch zeigt sich nichts. Ich hoffe, dass alles was wird.

Ein neues Blumenbeet soll dieses Jahr auf unserer unteren Wiese entstehen. Ich träume von Gladiolen und Dahlien. Auf die Dahlienbestellung warte ich noch, ich habe mir wirklich einige Sorten gegönnt und hoffe, dass sie gut wachsen bei uns. Abseits von den Sommerblumen blühen in unseren Gärten jetzt aber die Frühjahrsblüher wie verrückt. Den Anfang haben die Schneeglöckchen gemacht. Unser Gartennachbar hatte sogar richtige große Flächen voll mit den kleinen Glöckchen. Jetzt kommen die Narzissen und Krokusse und danach die Tulpen. Veilchen und Blaustern habe ich auch im Garten versteckt entdeckt. Und natürlich wächst wieder der Bärlauch in unserem Wäldchen am Teich. Da werde ich morgen für Bärlauchsalz, Bärlauchöl und Bärlauchbutter wieder ernten. Alles duftet derzeit nach Knoblauch am Teich. Wirklich super.

 

Die Rezepte kommen dann in einem neuen Blogeintrag.

Zum Schluß möchte ich mich noch einmal bei Volmary bedanken, die allen Blogteilnehmern vom letzten Bloggertreffen ein herrliches Frühlingsblumenpaket zukommen lassen haben mit Anemonen, Hornveilchen und Primeln. Es war eine tolle Mischung, die nun unsere Fensterbänke und Haustür verschönern darf. Vielen Dank dafür. By the way, bei Volmary kann man jetzt auch online Blumen bestellen. Es lohnt sich!

Nutztiere:

Auch unseren Tieren geht es sehr gut. Endlich beginnt die warme, sonnige Zeit und die Tiere genießen es. Leider haben wir Hugo schlachten müssen, weil er doch sehr die Hennen belästigt hat, viele waren richtig kahl am Rücken und auch Oskar, unser Araucanerhahn, der sehr sehr undominant war, wurde ständig bedrängt. Es war einfach zu unruhig bei uns und seitdem er weg ist, legen sie auch wieder richtig viele Eier.

Die Weide bei den Schafen hat natürlich im Winter sehr gelitten. Die Lage ist nicht optimal, so habe ich vor zwei Tagen die gesamte Fläche nachgesät. Ich hoffe, es war dafür nicht zu früh, aber die Schafe würden gern endlich wieder frisches fressen. Auch die Klauenpflege haben wir letztens zum ersten Mal selbst duchgeführt und es war einfach als gedacht. Mein Mann hat unsere drei Böcke gut auf seinem Schoss gehabt und ich konnte gut schneiden. Jetzt steht im Mai die erste Schur an und die Entwurmung ist auch nächste Woche fällig und dann kann die Sommersaison kommen.

Bei meinen Gotlandskaninchen hoffe ich auch, dass in ca. 3 Wochen die Frühjahrssaison mit einem bunten Haufen kleiner Minihäschen kommt. Pünktlich zum Osterfest gibts dann kleine Osterhäschen. Ich hoffe, dass die Verpaarung gut geklappt hat und bald wieder fröhliche bunte Wusels rumwuseln.

Allen anderen Tieren gehts natürlich auch gut: unserem Hund, den 3 Laufenten und diversen Fischen im Aquarium. 😉

Der Winter geht in den Endspurt – 16.02.2017

Die letzten beiden Tage waren schon so frühlingshaft, dass die Sehnsucht nach der wärmeren Jahreszeit stark gestiegen ist. Und mit den steigenden Temperaturen bekommt meine Gärtnerseele so eine Unruhe und ich muss dann was machen, im Garten natürlich.

Gestern habe ich die Chance genutzt und nach der langen Zeit der Stallpflicht die Voliere der Hühner auf Vordermann gebracht. Statt Erdboden gibt es jetzt eine dünne Schicht Rindenmulch und einen alten kleinen Baum zum drauf Rumflattern. Aber in absehbarer Zeit dürfen sie ja dann eh nach draußen, da muss nur noch der Geflügelzaun erneuert werden.

Nach der langen Winterpause haben die Araucanerhennen nun auch endlich angefangen zu legen und seitdem sie das tun, tun sie es echt ohne Unterlass. Haben meine Blumenhühner und auch die Schwarzhühner gerade wieder eine kleine Legekrise, bekomme ich von 4 Hühnern jeden Tag mindestens 2-3 Eier. Ich hoffe, dass der kleine Legestreik mit den Neuankömmlingen zu tun hat, denn diese sind nun auch mit ihren 3 Monaten zu den anderen Hühnern gezogen und das gibt natürlich erstmal Unruhe. Wobei Hugo wirklich seine Mädels gut im Griff hat.

Im restlichen Garten habe ich erstmal noch nicht soviel gemacht. Da der Garten wettertechnisch im Tal liegt und lange Schnee und Frost hatte, konnte ich im Gemüsegarten noch nicht viel machen. Das werde ich die nächsten Tage in Angriff nehmen: Umgraben, Kompost und ein bisschen Schafsmist.

Aber dafür habe ich mich getraut, unsere Apfelbäume zu schneiden. Zumindest den einen alten verhurzelten, der letztes Jahr soviel getragen hat, aber aufgrund der Unzahl an Ästen und Zweigen wirklich ein wenig gelüftet werden musste. Ich war, glaube ich, noch recht zaghaft, da ich damit überhaupt keine Erfahrung habe.

Wichtige Arbeiten, die jetzt noch anstehen, sind der Schnitt des Sommerflieders und das Setzen der beiden Kirschbäume, des Pfirischs und der beiden Heidelbeersträucher. Außerdem will ich in diesem Jahr das erste Mal Schutznetze ausprobieren, da im letzten Jahr die Kirschessigfliege sich arg über meine Himbeeren, Brombeeren und Trauben hergemacht hat. Die Erdbeeren bekommen dieses Jahr auch von Anfang an einen Vogelschutz mit der Hoffnung, dass es dieses Jahr eine tolle Ernte wird.

Außerdem wird am Wochenende unser erstes Foliengewächshaus aufgebaut mit 3,5 x 2m. Ich bin wirklich gespannt. Da unser Nutzgarten nur gemietet ist, sollte es erstmal ein nicht so kostenintensive Investition sein, die ggf. auch schnell und leicht wieder abgebaut werden kann. In dieses sollen unsere Chilis, die sich in diesem Jahr arg vergrößert haben, die Tomaten, Melonen und Gurken einziehen.

Dafür habe ich heute das schöne Wetter genutzt und in unserem Hausgarten alles auf den kommenden Frühling und Sommer vorbereitet. Laub geharkt, Stauden geschnitten, die Beete vom Mulch befreit. Und bei vielen Stauden sieht man schon das neue Leben. Besonders gefreut habe ich mich, dass der Türkische  Mohn, mit dem ich bis jetzt kein Glück hatte, neu ausgetrieben ist. Ich hoffe, dieses Jahr blüht er.  Und alle meine im vorletzten Jahr gesetzten Tulpen und Krokusse kommen auch in diesem Jahr wieder. Der Wühlmausschutz hält also.

Gestern habe ich, nachdem die Chilis super wachsen und gedeihen, die Tomaten gesät. 8 Sorten sind es und noch 3 neue Chili-Sorten. Weil 2 Sorten absolut nicht keimen wollten, gabs vom Versandhändler Ersatz. Das nenn ich wirklich Kundenfreundlichkeit.  Für alle, die es interessiert, welche Sorten wie gesät haben, kommt hier eine kleine Auflistung:

Chilis:

  • Piri Piri
  • Tequila Sunrise
  • Paprika Healthy
  • ein unbekannter aber scharfer Mix
  • Cayenne
  • Habanero Orange – im ersten und zweiten Anlauf nicht gekeimt, jetzt gibts neue Samen und einen neuen Anlauf
  • Ring of Fire
  • Westlandia
  • Condors Break
  • Ceylon
  • Red Pepper for Hell
  • Chupenthino – leider komplett nicht gekeimt

Tomaten:

  • Rote Zora
  • Celsior
  • Marglobe
  • San Marzano
  • Roma
  • Ponte del Garda
  • Mix vom Versender
  • Mix von unbekannten eigenen Gartenschönheiten

In den nächsten Tagen muss ich noch Kohlrabi (vielen Dank hierbei noch mal an @Roppsalat von Twitter, die mir einen wunderbaren blauen Kohlrabi und Möhren geschenkt hat), Tabak und Brokkoli aussäen und dann ist schon März und die Möhren und Radies können ins Freiland, ebenso wie die schon zum Keimen bereit gelegten Kartoffeln Sieglinde, Annabelle und Belana.

Auch viele schöne einjährige Blumensamen wie Cosmeen, Zinnien und Strohblumen dürfen demnächst schon vorgezogen werden und liegen schon hier von Keimzeit.de bereit. Im letzten Jahr haben sie meinen Garten sehr bereichert.  Bei Köstritzer Dahlien hab ich auch eine große Bestellung von 12 Sorten aufgegeben, die aber erst Anfang April geliefert werden, denn im neuen Nutzgarten wird es in Zukunft auch einen kleinen Dahliengarten geben. Über all das werde ich dann zu gegebener Zeit bereichten.

Ich denke also, dass ich mich in nächster Zeit wieder häufiger melden werde, da sich jetzt ja mit Beginn der neuen Gartensaison vielen tut und ich darüber berichten möchte.

 

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